#Lokalgeplänkel
🎙️ Hey, willkommen bei #Lokalgeplänkel – dem Podcast direkt aus dem Herzen des Mühlenbecker Lands! 🎉
Dennis Hentschel und Patrick Schumann nehmen euch jeden Samstag mit auf eine akustische Entdeckungstour durch unsere Nachbarschaft: Aktuelles aus der Region, spannende Geschichten, Hintergründe zum Gemeindeleben – und echte Stimmen von hier.
Zwischen Rathaus und Dorfplatz, zwischen Lachen und Nachdenken: Hier wird Klartext gesprochen. Nah dran, ehrlich, charmant – und garantiert nie langweilig.
🎧🚀 Also: Kopfhörer rein, Lokalgeplänkel an – und mittendrin sein, wenn das Mühlenbecker Land spricht.
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Ein Podcast aus Leidenschaft – von uns für euch. Alles mit Herzblut, aber ohne Gewähr.
#Lokalgeplänkel
🥔 Kartoffeln für Alle, Boulebahn für Manche und wann kommt die Lok? 🚂
🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉
🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:
📰 spannende News aus der Region, 💬 ehrliche Hintergründe und Geschichten, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die bewegen, verbinden und für Gesprächsstoff sorgen. Klar, direkt und ohne Filter – genau so, wie ihr es von ihnen kennt.
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IN DIESER EPISODE
Wir springen vom Familienalltag mit teuren Wünschen in die harte Realität aus Frost, Streugutmangel und zerfledderten Straßen. Dann drehen wir den Blick auf Prävention, Sicherheit und faire Mittelverteilung – mit klaren Terminen, kritischen Fragen und einem offenen Ohr für Engagement.
- Switch-Controller, Stanley-Cup-Gadgets und die Kosten der Pubertät
- Winterrückblick mit Streugutmangel und seltenen Streufahrzeugen
- Schlaglöcher, L21 und die Notwendigkeit des grundhaften Ausbaus
- Kartoffelaktion: sinnvoller Umgang mit Überproduktion und Logistik
- Infoabend Drogenprävention am 19.01., 18–20 Uhr, Mühlentreff
- Einbruchsserie in Oberhavel: wachsame Nachbarschaft und Ansprache
- Sicherheitspartner: Präsenz statt Bürgerwehr, Vernetzung mit Behörden
- Ortsbeirat: gesprengte Partnerschafts-Lok, Reparatur und Schutzideen
- Ortsteilbudget: Verhältnismäßigkeit zwischen Feuerwehr, Sport, Kultur
- Boulebahn als schnelle Sportfläche und Debatte um Nutzung
- Feste und Open Mic: lebendige Orte, mehr Miteinander
Aufzeichnung vom: 15.01.2026
Die Gemeinde Mühlenbecker Land pflegt seit dem 17. Februar 2018 eine Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Skórzec.
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Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr habt Lokalgeplänke, der Podcast mit Stunden aus dem Wiener Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit, lacht, staubt und diskutiert mit uns und vor allem nicht aufzulaschen.
SPEAKER_01:So, meine Kinder haben sich wieder mal was gekauft. Es war ja gerade Weihnachten, aber nein, es musste noch was sein. Controller für die Nintendo Switch. Klim Bim für den Stanley Cup. Meine Fresse, was die Jugend heute so braucht. Lego Meo, ey. Wir brauchten damals nur einen Klappspaten und eine Feuerwehr, ey. Bei dir gab es aber keine Switch. Aber wir hatten den ersten Nintendo-Dienst, ja, kennst du die noch mit der großen Kassette zum Reinschieben und runterdrücken?
SPEAKER_02:Ja.
SPEAKER_01:Und danach gab es ja die, wo du oben rin gesteckt hast. Super NES war das? Nintendo NS, ja, oder um die S. Und dann weiß ich schon nicht mehr, wie es weitergeht. Ich weiß jetzt nur, dass aktuell bei der Switch geendet ist.
SPEAKER_02:Das ging noch weiter nach der Switch.
SPEAKER_01:Vor der Switch.
SPEAKER_02:Nach der Switch jetzt. Achso, und auch. Wenn sie mitbekommen, dass es eine Switch 2 gibt, dann. Ja. Ja, das sind so die alltäglichen Themen, wo man sich als Familienvater, der liebe Dennis, auch rumschlagen muss, wenn die Kinder sich auch nach Weihnachten, also nicht mal drei Wochen später, schon die nächsten Wünsche erfüllen wollen.
SPEAKER_01:Ja, vor allem geht es so ins Geld, ich sage, die Kinder sind so verdammt teuer. Ich hätte bestimmt schon einen Porsche und ein Karibik-Kreuzertschiff. Es gibt auch diese Werbung von Visa, ne?
SPEAKER_02:Das kostet das, das kostet das, aber die Freiheit ist unbezahlbar. Genau. Mit keinem Geld der Welt kannst du dir die Liebe, die du empfindest, für deine Kinder erkaufen. Naja, ist klar, lieber du. Ja, ja, absolut.
SPEAKER_01:Jetzt, wo sie gerade in die Pubertät kommen, ist das mit der Liebe ernst weit vorne.
SPEAKER_02:Und ich habe auch Gespräche geführt mit Eltern, die gesagt haben, so wie teuer und wie nervig gerade in der Pubertät und wie schlimm das gerade ist. Und dann gibt es diesen einen Moment, wo sie dann. Kuscheln. Genau. Einfach nur diesen Abendkuss vielleicht, ja.
SPEAKER_01:Und damit einmal, oh, okay, alles wieder in Ordnung. Das ist die teuerste Zuneigung, die mit Kindern. Aber ja, okay. Es ist die Zeit, die so ist. Muss man aber auch dazu sagen, ich meine, klar, es ist ja generationsbedingt. Es gibt ja so schön, habe ich schon mal erzählt, hier, irgendeinen Scheich oder wie es ich wird, sagen die immer, es gibt so eine Phase, da geht es allen schlecht, dann bauen die sich was auf, daraus profitiert die Nachfolgegeneration, die wird dann schon viel fauler, weil sie ja nicht so viel machen muss. Und die noch nachfolgende Generation ist dann schon so gesättigt, dass sie so faul sind, dass sie auch nicht mehr auf der Reihe kriegen, dann kollabiert das System und geht von vorne los. Also wieder Steine schleppen, Kartoffeln anbauen. Diese typische, mein Uropa hat ein Kamel, mein Vater in Mercedes. Ich fahre in Lamborgh und meine Enkelkinder werden wieder ein Kamel.
SPEAKER_02:Genau. Und das Wichtigste ist immer, dass wir als die danach kommen, über die, die vor uns waren, meckern und über die, die nach uns kommen, meckern.
SPEAKER_01:Überhaupt meckern.
unknown:Meckern, meckern, meckern.
SPEAKER_02:So, jetzt Schluss mit dem Intro-Geplänkel. Hallo und herzlich willkommen beim Lokalgeplänkel Mühlnbecker Land. Herzlich willkommen, liebe Einwohner und Einwohnerinnen, ihr da draußen, die jetzt nicht mehr durch den Schnee warten müssen, sondern vielleicht mit Gummistiefeln durch den verdammt intensiven und nassen Matsch.
SPEAKER_01:Ja, der Winter war da, war kurz, knackig und intensiv. Ja, schon ein bisschen länger, ne? Ja, waren die zwei Wochen ein bisschen anstrengend oder ein bisschen knackig, frostig an den Füße, aber ansonsten, was waren jetzt großartig?
SPEAKER_02:Na, also wenn man sich die ganze Aufregung anschaut, das haben wir schon lange nicht mehr gehabt.
SPEAKER_01:Das stimmt allerdings, die Aufregung war groß und ich kann mich da nicht ausnehmen. Ich habe mich natürlich auch hier und da an manchen Stellen aufgeregt. Wir hatten Eis, wir hatten Schnee, wir hatten gefrorene Wege, wir hatten Matsch auf den Straßen, Schnee auf den Straßen geschlittert. Alles nur, weil nicht genug Salz da war. Jetzt haben wir genug Kartoffeln in der Republik, aber Salz fehlt. Also man willst du aber auch mit Kartoffeln ohne Salz? Also auch schwierig. Verstehe ich.
SPEAKER_02:Dennis, du hast es angesprochen, Kartoffeln, matschiges Wetter, Räumdienstprobleme. All das hatten wir und über einiges unterhalten wir uns heute in dieser Sitzung. Denn Sitzung. Nee, löscht das bitte. Nee, was ich dir erzählen wollte, es gab bei uns im Müllenberg-Land tatsächlich Leute, die eines der seltenen und nicht oft vorkommenden Streufahrzeuge gesehen haben. Es wird gemunkelt, sie gesehen zu haben, noch bevor die Temperaturen wieder auf über null Grad gehen.
SPEAKER_01:Aber meistens auf dem Rückzug in ihre Heimatresorts.
SPEAKER_02:Ja, mich hat so die eine oder andere Nachricht erreicht, wo Leute gesagt haben, ich habe das Streufahrzeug gesehen. Also es ist noch in Klinik, es fährt aber gerade in Richtung Scheldo oder ins Müllenbeckerland. Leute, das war ein Jahr, also zumindest jetzt diese Phase dieses Winters. Auf der einen Seite schön, wirklich toll, tolle Bilder. Ich habe auch ein bisschen mein Grundstück und die Straße fotografiert und noch ein paar Videos gemacht. Und auf der anderen Seite einfach so ein kleines Gefühl von Versagen.
SPEAKER_01:Hatten wir ja letzte Folge, glaube ich, drüber gesprochen, hier da tralala. Wir hatten am Ende das Thema, dass wir hier kaum keinen Winterdienst so richtig hatten, außer die Gehwege und die öffentlichen Stellen, für die die Gemeindearbeiter am Ende zuständig sind. Aber der Winterdienst, der beauftragt wurde für die öffentlichen Straßen und so weiter, war irgendwie ein Fail, wie meine Tochter jetzt sagen würde. Hat die Gruppe verlassen, kein Salz da, kein Geschiebe.
SPEAKER_02:Ich muss auch nochmal eins korrigieren, weil ich glaube, es geht nicht um Salz, es geht um Streugut.
SPEAKER_01:Ich, Volksmund, Salz, das haben wir beim letzten Mal so Salz gesagt. Salzstreuer hinfährt, ist ja auch klar.
SPEAKER_02:Du wolltest ja, du hast ja auch vorgeschlagen, immer Gurkensaft.
SPEAKER_01:Ja, ja, ja, ja, ja. Das stimmt. Habe ich zu Hause von meinen heimlichen Social Media Freaks zugeschickt bekommen.
SPEAKER_02:Ich sehe genau, wie Dennis aus der Speisekammer die alten Gurkengläser rausholt und sich sagt, jetzt kann ich sie benutzen und auf die Einfahrt gibt.
SPEAKER_01:Du gehst einfach mal mit alten Gewürzgurken raus, drückst du so ein bisschen und dann die Straße wieder sauber. So wie du immer eine schöne Biene zu Hause irgendwie halten, dann hast du immer frisch einen Honig.
SPEAKER_02:Okay, alles klar. Na gut, komm, die knackige Kälte ist erstmal vorbei, erstmal ein Glück. Wir haben jetzt zwei, drei, vier, fünf Grad geht es in Richtung Plus. Und ja, am Wochenende, wo diese Episode ausgestrahlt wird, soll auch die Sonne wieder rauskommen. Ich hoffe, wir haben ein schönes Wetter und diese Matche-Pampe da draußen ist schnell wieder vorbei. Ja, wenn die Mache-Pampe weg ist, was kommt dann?
SPEAKER_01:Dann siehst du nämlich erstmal das Ausmaß. Und jetzt ist es so, wie schon so lange immer wieder mal war. Wir hatten, glaube ich, anfänglich unsere Lokalgeplänkel Mühlmecker-Land-Episoden, Folge 3, 4, 5, 6, keine Ahnung, darüber berichtet, Schlachloch. Es war richtig zu sehen, was jetzt nach dem knackigen Forst passiert ist. Gerade in Mülenbeck, Mühlmeck hat ja nun eigentlich, oder eigentlich fast nur in Mühlbeck, die relativ schlimmste ausgebaute Straße, wenn überhaupt ausgebaut, die es gibt im Mühlmeckerland. Sieht irgendwie immer so ein bisschen aus, als wenn da gerade ein Panzer rüber gefahren ist, weil halbe Beton irgendwie raus ist.
SPEAKER_02:Aber wie soll es auch anders sein, wenn so eine Straße immer wieder gepflickt wird? Ja, ja, ja. Dann passiert das halt immer wieder. Und jetzt, ich meine, wir sehen ja noch gar nicht alles. Aber ich sage dir eins, durch meinen Beruf fahre ich ja auch viel durch Berlin. Es ist an verdammt vielen Straßen gerade passiert. Und ich werde jetzt erstmal keinen Fass aufmachen, wenn das jetzt gerade so ist. Wir müssen alle gerade vorsichtig sein. Wir wissen alle über das Phänomen von Wasser, Frost, Straßen. Das kriege ich in irgendwelche Lücken rein, die man auch vorher nicht gesehen hat. Das kann sogar eine Asphaltdecke sein, die knikelnagelneu ist. Die Bauabnahme hat stattgefunden, alles sah gut aus und dann gab es dann doch irgendwo einen Riss, wo dann Wasser eingedrungen ist und dann springt das Ganze durch. Jetzt heißt das halt schnell reagieren.
SPEAKER_01:Nee, es geht nicht darum, jetzt ein Fass zu machen, weil irgendjemand schuld ist, sondern das zeigt eigentlich jetzt mal, wie marode die Straßenführung, die Straße im Mühlenbecker Land hier in Mühlenbeck ist. Seit etlichen Jahren ist man ja dabei, irgendwo auf irgendeinem Wege eine Planfeststellung zu machen, um dort die Straße anzupassen, umzubauen.
SPEAKER_02:Denn es redet über die L21.
SPEAKER_01:L21, genau. Na genau. Also die Hauptstraße in Mühlmeck. Ist ja irgendwie schiefgelaufen, da hat man wohl Fehler im Planrechtsverfahren gehabt, da musste man nochmal neu anfangen, wie es jetzt ja eigentlich widerstand ist, ehrlicherweise hätten wir mal fragen können. Aber jetzt siehst du so richtig 10 Zentimeter tiefe Löcher. Du siehst teilweise das Kopfsteinpflaster, wahrscheinlich noch aus dem 16. Jahrhundert, darunter jetzt Vorschein kommen, goldglänzend. Wenn du da mal rinrasselst mit deinen, ich sag mal, 19, 20 Zoll Felgen, wo du so eine 45er bis 65er Deckenhöhe hast, den kannst du vergessen. Du bist einfach mal ein Tausender los, wenn du dir eine neue Reifen und Felge holen musst. Das ist natürlich schon eine schöne blöde Sache. Und die Unfallfahr mal davon abgesehen.
SPEAKER_02:Gut, aber jetzt heißt es: beweisen, dass wir damit umgehen können, mit dem Wissen der letzten Jahre, dass wir sowas nach einer Frostperiode immer haben und rechtzeitig das Ganze erkennen, jetzt bearbeiten lassen. Natürlich werden jetzt die Straßenbaufirmen komplett ausgelastet sein, weil die Löcher sind halt einfach überall. Und ich hoffe einfach, dass wir Firmen haben, die wir schnell akquirieren können, dass diese Löcher so schnell wie möglich aufgepfligt werden.
SPEAKER_01:Ja, und vor allem, dass der grundhafte Ausbau dort dieser Straße einfach mal jetzt wieder ein bisschen ins Fokus gerät.
SPEAKER_02:Naja, is wie das. Weil was, ich meine, du redest vor einer 21-Zoll-Felge, wenn unsere Kartoffellieferung, die jetzt in aller Munde gerade ist, aber nach Schildo geliefert wird, dann interessiert so ein kleines Schlagloch wahrscheinlich nicht. Das sind große 25 Tonnen Lkw, so richtige Sattelschlepper, die durch die, ich weiß jetzt nicht, ob es durch die ganze Bundesrepublik ist oder zumindest in unserer Region hier rumfahren und überall eine Tonne Kartoffeln verteilen.
SPEAKER_01:Naja, ich habe das so verstanden, ich bin ja nur kurz drüber, weil Kartoffel, 4000 Tonnen Kartoffeln sind irgendwo bei Leipzig in Sachsen, Sachsen-Anhalt irgendwo in dem Dreh überproduziert, naja, produziert, übererntet worden. Und jetzt, wir machen sie quasi so charity-mäßig, verteilen sie die kostenlos oder kostenlos an Bürger.
SPEAKER_02:Genau, man konnte sich anmelden für die Route und die Tour. Und bei uns in Schildo war es, glaube ich, Katja Behrendizun, die das Ganze gemacht hat. Aber zum Montag, wo der Ortsbeirat von Schildo war, gab es noch keine Rückmeldung. Also ich weiß gar nicht, ob das jetzt nun aktuell tatsächlich da eine positive Bestätigung schon da ist. Aber wenn, dann heißt das plötzlich dann, okay, hier muss jetzt eine Tonne Kartoffeln abgenommen werden.
SPEAKER_01:Na, die Frage ist, eine Tonne Kartoffeln klingt erstmal viel. Wie viel ist denn jetzt? Also klar, ist eine Tonne schön dankbar.
SPEAKER_02:Na, wie groß ist denn der Standardsack, den du im Supermarkt kaufst? Ich glaube, es gibt 5 und 10 Kilo.
SPEAKER_01:Ja. Ja, ja. Ja, gut. Naja, 10 Kilo, 100 Säcke.
SPEAKER_02:Ja, aber einer kauft nur einen 10-Kilo-Sack.
SPEAKER_01:Ja, ja, also 100 Leute theoretisch könnten ein 10-Kilo-Säckchen bekommen. Also 200 Leute 5 Kilo. Also ist jetzt so, man denkt jetzt so, da kommt jetzt so eine Übermasse und jeder kommt schubkanartig angekachelt und holt sich so die Kartoffel-Kartoffelausbeute für die nächsten Jahre.
SPEAKER_02:Ich weiß ja auch nicht, ich weiß ja auch nicht, wie der es ablädt. Vielleicht sagt er dann so, hups, jetzt habe ich hier zwei Tonnen abgeladen.
SPEAKER_01:Aber natürlich, wenn dann nur fünf Leute kommen, dann können die schon Schubladen schubkahnweise da wegtransportieren.
SPEAKER_02:Aber Enk, finde ich ein super Projekt. Ich weiß nicht, ob das schon mal in der Vergangenheit so gewesen ist. Und wenn wir das halt einmal hier bei uns auch in die Gemeinde bekommen, ich weiß auf alle Fälle, dass es dann der Dorfplatz in Schildo sein wird, wo auf alle Fälle dieser halt stattfinden soll, wenn er denn dann kommt.
SPEAKER_01:Naja, auf jeden Fall besser als wegschmeißen. Und das finde ich auf jeden Fall eine gute Sache. Ich meine, 4000 Tonnen Kartoffeln hast du wahrscheinlich auch Entsorgungsproblem. Von daher sind wahrscheinlich auch die Gedanken dazu gekommen. Wenn es günstiger gewesen wäre, die zu entsorgen, hätte man es wahrscheinlich nicht gemacht. Meistens wirtschaftlicher Aspekt dahin.
SPEAKER_02:Ich hätte eigentlich gedacht, dass diese Bauernverbände irgendwo Biogasanlagen haben und dann kommen die ganzen Kartoffeln halt in die Biogasanlage. Aber vielleicht sind die auch einfach voll und naja, gut, alles Mutmaßung.
SPEAKER_01:Wir freuen uns über Kartoffeln. Und jetzt schon mal, bevor die Kartoffeln kommen, zu den nahegelegenen Supermärkten fahren, wenn ihr Pellkartoffeln oder Kartoffeln mit Quark und so, holt euch jetzt schon das Leinöl in den Quark, weil nicht, dass der dann ausverkauft ist. Kleiner Lifehack.
SPEAKER_02:Ja, oder ihr seid Geschäftsleute und kauft den Laden leer und bietet danach wunderbares Leinöl und Quark an.
SPEAKER_01:Und wer jetzt richtig Geschäftsbild, der holt sich einen Tapeziertisch, stellt den auf den Dorfplatz, wenn die Kartoffeln kommen und bietet dort direkt vor Ort Leinöl und Quark an. Okay.
SPEAKER_02:Nires dazu dazu. Nieres dazu in unserem anderen Podcast für Geschäftsmodelle. Genau. Weiter geht es. Dennis, lass uns kurz zu den Terminen und die Events kommen. Ist auch unschuldig Geschäftsmodell, was jetzt kommt, aber ist nicht so mein Business. Das ist ein Business, wo man sehr viel Geld verdienen kann, aber wo man sich.
SPEAKER_01:Also ich hake einigen sagt jetzt die Gemeinde Mühlmecker-Land, stellvertretend von Franziska Sander. Lädd einen zum Drogenabend, dort kannst du hingehen, kannst dir ein paar Drogen kaufen, ähnlich über die Austoppelaktion ausprobieren und wirst dann beraten, welche Drogen für dich so die richtigen. Damit du auch mal mitreden kannst.
SPEAKER_02:Genau.
SPEAKER_01:So ist es natürlich nicht.
SPEAKER_02:Auf dem Blatt Papier vielleicht. Denn an diesem Infoabend werden insbesondere, glaube ich, Eltern darüber informiert, was für Drogen gibt es, wie sehen diese aus, wie wirken diese, wie erkenne ich das Ganze. Und ich weiß natürlich nicht den kompletten Inhalt, aber es richtet sich an die Eltern bei uns im Mühlmecker Land, um die so ein bisschen abzuholen, was ist zurzeit in, was für Drogen werden so konsumiert, wie erkenne ich es vielleicht auch. Es gibt auch einen Fachbeitrag, wie ich es gesehen habe. Und das Ganze am 19.01. von 18 bis 20 Uhr Mühlentreff, in Mühlbeck. Und ich glaube, wir haben im Mühlmecker-Land schon ein Thema damit. Und jeder, der davon betroffen ist oder auch einfach mal neugierig ist, um die Anzeichen zu erkennen. Vielleicht auch aus der Nachbarschaft. Der sollte da mal hingehen und sich das angucken. Ist ein Thema, was nicht so beleuchtet ist, Dennis. Aber es ist wichtig, aufzuklären.
SPEAKER_01:Das Thema ist ja, genau, das fängt ja in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen auf jeden Fall an. Auch Mühlmecker Gesamtschule ist davon ja nicht ausgenommen, Marie Kurie, wie sie alle um uns drum herum, alle weiterführenden Schulen haben da irgendwie ein Thema mit. Die einen mehr, die anderen weniger. Und das Schlimme ist ja daran, umso günstiger die Drogen, umso unsauberer, umso schlimmer, schädlicher sind sie ja. Wenn du natürlich so beim Edelschuppen irgendwie teure, Piper poch, tralala, da hast du zumindest diese gesundheitsschädlicheren Dinge nicht ganz so. Aber umso günstiger, und bei den Kindern ist ja so, die haben ja auch nicht viel Geld, die gucken.
SPEAKER_02:Du musst ja vom Taschengeld bezahlen.
SPEAKER_01:Ganze von 10 Euro da und dann kriegen sie natürlich den letzten Rotz auch noch, ja, und so, dass du dann auch davon aussehen kannst, dass es ja auch nicht nur die Sinne vernebelt und abhängig macht, sondern am Ende auch noch schädliche Stoffe drin sind zusätzlich.
SPEAKER_02:Lass das Thema nicht im Dunkeln stehen, lass es uns an die Öffentlichkeit bringen und ein bisschen Licht ins Dunkel auch. Was sind Drogen? Was gibt es zurzeit? Alles nähere dazu. In der 19.01. von 18 bis 20. Und nochmal ein Mühlentreff ist mir, ist ein tolles Thema, weil viele Leute drüber sprechen und eigentlich keiner so richtig Bescheid weiß. Alles klar. Ja, Dennis, was haben wir hier noch? Schon mal ein kleiner Teaser, ist nur ein bisschen länger hin, aber auch von Franzi Sander schon mal organisiert. Es ist der 2. und der 3. Februar. Da wird es von, ich weiß gar nicht, welche Uhrzeit. Das sagen wir euch aber mal, wenn es wieder kurz davor ist. Da wird nämlich für die 13- bis 18-Jährigen, wird es so eine mehrteilige Workshop-Reihe gehen. Und da findet der Teil 1 statt. Da geht es um eigenes Geld und eigene Entscheidungen. Und toll, besucht das Ganze. Ich finde das großartig, was da so organisiert wird für jung und alt. Nicht umsonst heißt ja, oder nicht umsonst heißt sie, die Mehrgenerationsbeauftragte.
SPEAKER_01:Ich war ja ursprünglich, als das Thema Mehrgeneration, also die Einsamkeitsbeauftragung hatte, war ja das ursprüngliche Thema, wo das quasi beschlossen wurde, wir brauchen so jemanden oder eingestellt wurde, war ich ja sehr, sehr skeptisch und auch mit Vorurteilen behaftet.
SPEAKER_02:Nach dem Thema Geld wieder rausschmeißen, was soll das?
SPEAKER_01:Wir haben es ja mit der Klimaschutzmanagerin, da siehst du auch nicht so wirklich. Ich persönlich, wie es weiter geht und so weiter. Aber ich muss sagen, ich habe mich da sehr enttäuscht. Aber vielleicht, seitdem so ein Mehrgenerationsbeauftragten heißt, habe ich auch das Gefühl, man hört an vielen Ecken vieles. Und gute Projekte und Chapeau nochmal an die Vielfältigkeit, die da auch so zu tragen kommt. Finde ich gut. Also weiter so?
SPEAKER_02:Ja, großartig.
SPEAKER_01:Und ich habe das Gefühl, wir haben hier einen heißen Draht zu von sie. Also lass uns sie nicht abreißen. Und wir werden davon weiter berichten, weil das sind echt tolle Sachen, die da passieren. Das nächste Thema, was mich aufgeht. An der Stelle auch nochmal einen lieben Dank an das Rathaus an sich, dass sie natürlich die Möglichkeit bietet, solche Projekte umzusetzen. Muss an der Stelle auch mal sagen.
SPEAKER_02:Okay. Was bei unserem nächsten Punkt zu dem Punkt davor passt, und den es schmunzelt jetzt hier, wir wollen jetzt euch über die Einbruchsserie in Oberhafel berichten. Und manchmal sind sogar Drogenkonsum und Drogenbeschaffung, gerade die Beschaffung für Geld und so, könnte manchmal auch der Grund dafür sein, warum man dann so einen Mist macht. Denn derzeitig finden verdammt viele Einbrüche bei uns statt. Und leider ist unsere Gemeinde auch davon betroffen. Schön fließt Schildo im Mürnberger Land schon Leute gesehen. Leute berichten davon, dass sie Menschen sehen, die herumlaufen, Fotos machen, irgendwie so gucken. Achtet darauf, wir erinnern oder wir erinnern euch gerne an einen Teil, den wir schon mal hier hatten. Aufmerksam sein, Dennis, da stimmst du mir wahrscheinlich zu. Augen auf. Augen auf, das hieß wachsamer Nachbar, ne? Auch einfach ansprechen. Also nicht in die Konfrontation gehen und jemanden etwas. Einfach nur, kann ich ihnen helfen? Was suchen sie? Einfach nur der Person zeigen. Direkte Ansprache. Einfach nur der Person zeigen, du wurdest gesehen, sei vorsichtig, vielleicht entpuppt es sich ja als etwas ganz harmloses. Na, dann hat man halt in der letzten gehabt. Sei wachsam und schau nach und auch wenn du dich mal mit deinem Nachbarn nicht verstehst, dann helf ihm und sprech ihn an, der vor seinem Grundstück steht.
SPEAKER_01:Ja, also Oberhafel, nicht nur Mühe Mikaland, unsere Nachbarn direkt, logischerweise Kliniker, da sind auch einige Sachen passiert. Wir haben jetzt zum Beispiel einen Fall hier in Chilno, da war die gute Frau gerade im Krankenhaus und das war Bärenstraße, Ecke, Bahnhofstraße, da habe ich auch mal gewohnt, in diesem Quartier, wo die Stadtwellen stehen. Und da wurde, während sie im Krankenhaus war, quasi die Enze Bude verwüstet, die Ersparnisse weg, pipapo, also schon blöd. Also war noch nicht mehr nur ein Familienhaus, was man so denkt, sondern tatsächlich auch zweite, dritte OG, nur mehr Familienhaus. Also das erstaunlich eigentlich.
SPEAKER_02:Der ist natürlich nur ein bisschen mehr als blöd. Blöd ist, wenn der, wenn du den Bus verpasst, wenn jemand bei dir eingestiegen ist, dass ich hab's noch nicht gehabt und ich will das auch echt nicht empfinden, was es bedeutet, da war ein fremder, krimineller Mensch in deinen vier Wänden. Du spürst, ich bin ja auch so ein Typ, so ein bisschen esoterisch, also so was das Thema Aura und sowas angeht. Ich würde die ganze Zeit diesen Menschen spüren und wissen einfach, ey, hier war mal jemand bei mir im Wohnzimmer oder in der Küche, den ich nicht eingeladen habe.
SPEAKER_01:Ja, absolut. Wir waren ja letztes Jahr, waren wir ja mal auf einer Veranstaltung von den Sicherheitspartnern. Erinnerst du dich?
SPEAKER_02:Ja, das war im Bürgersaal von Schilddo.
SPEAKER_01:Genau. Also mal ein bisschen weiter zurückrollen, ein paar Folgen später, früher hatten wir davon mal auch berichtet. Übrigens, Zeitekick an der Stelle, die Sicherheitspartner sind derzeit auf dem Absteigen in den Ast, weil natürlich, das hatten wir auch schon mal erzählt, es fehlt Nachwuchs. Leute, die sich engagieren wollen, ein bisschen in ihrer Freizeit, weiß man ja nicht, rumlaufen, gucken, aktiv an gewisse Hotspots rangehen, sich sehen lassen, aber auch mal direkte Kundenkontakte, sag ich jetzt mal, zu eigenen Themen und eigenen Gruppen bilden, wie auch immer.
SPEAKER_02:Manövrisierst du aber ganz schön rum. Ja, es geht vor allen Dingen darum, quasi das, was eigentlich so Streetworker machen mit Jugendlichen, das als Erwachsene und wachsamer Nachbarkeiten. Für deinen Ortsteil.
SPEAKER_01:Naja, war ja natürlich klar, dass der Herr Schumann hier wieder das richtige Wort findet.
SPEAKER_02:So finde ich das Ganze und ich persönlich fühle mich dann nämlich nicht angesprochen, weil ich packe so einen Sicherheitspartner, also Leute, die herumfahren, in so eine Bürgerwehr-Schublade. Und das glaube ich, ich glaube, da spreche ich vielen Leuten, das fühlt sich so ein bisschen so an, obwohl ich das total gut finde an sich, wenn sich Leute mit dem nötigen Respekt dieser Aufgabe stellen.
SPEAKER_01:Was ist denn Bürgerwehr? Bürgerwehr ist, wenn ich mir eine Hake und eine Spitzhacke geschnappe, irgendwo hingehe und Patrouille laufe und so wie jemand da um eine Ecke kraucht, denen erstmal die Finger abacke. Ja, oder? Das ist überspritzende Bürgerwehr.
SPEAKER_02:Absolut richtig, aber dann gibt es halt, schraub das mal ganz weit runter, da sind da die Gurindenkacker, die dann wirklich immer wegen jeder Kleinigkeit immer drauf gucken und achten und hier und das darfst du nicht und hier darfst du nicht. Und am Ende.
SPEAKER_01:Jetzt sind die selbst dann AbiVs, die dann hier die Anpuper. Da wissen wir, was anpupen ist, da gehört sich mal liegt mal Wischmeier an. Aber das sind ja nochmal ganz andere Kaliber. Aber Leute, die jetzt in der Gruppe zu zweit, wie auch immer, hier und da so ein bisschen durch die Nacht streifen, sage ich jetzt mal. Oder auch bei gewissen Events da sind oder sonst wie unterstützen, dass einfach so ein bisschen Sicherheit, ein bisschen Ordnung und so weiter, ist keine Bürgerwert.
SPEAKER_02:Ich glaube, der Gedanke ist bei vielen schon da, die sich das auch vorstellen können. Aber ich meine, da schauen da in eine eigene Familie, da gibt es Mama, Papa, zwei Kinder, die sind von morgens bis abends komplett durch. Das geht dann und da schaut man ja auch auf das Alter der Sicherheitspartner. Das sind halt oftmals Leute, die sich dann aus Liebe und Leidenschaft zu ihrer Gemeinde und zu der Sicherheit ihres Ortsteils sich dann die Zeit nehmen und dann meistens auch nicht mehr berufstätig sind, um es sich auch mal leisten zu können, abends, also gegen 22 oder 23 Uhr, einfach mal mit dem privaten Auto mal so eine kleine Rundfahrt zu machen, um mal so eine Stunde durch die kleinen Straßen zu fahren und einfach mal zu gucken, gibt es da Leute, die gerade nicht rumlungern, sondern wirklich Grundstücke ausspähen.
SPEAKER_01:Ja, ja, oder aktiv irgendwelche Aktionen machen, die man dann auch rufen kann, weil die arbeiten ja direkt engmaschig zusammen mit dem Ordnungsamt und mit der Polizei, Landkreis, also LKA oder wie sind nicht, mit der Kripo, keine Ahnung. Also die sind da irgendwie alle im Dialog als Gruppe. Also kurzum, wer da Lust und Interesse hat, meldet sich bei uns, wir stellen Kontakt her. Die sind jedenfalls auf dem aufsteinenden Ast.
SPEAKER_00:Genau.
SPEAKER_01:Und das wollten wir gerne verändern. So ist es.
SPEAKER_02:Mann, Mann, Mann, haben wir uns jetzt hier in der Range geredet. Ja, manchmal driftet man aber auch ein bisschen ab. Dieser Absatz, den wir hier gerade angesprochen haben, der war auf unserem Notizzettel wirklich super klein. Zwei Sätze. Bist du damit einverstanden? Ich erzähle, was aus dem Ortsberat schilde oder wollen wir noch was anderes machen? Überhaupt nicht einverstanden. Okay, dann it's your stage. Ladies and Gentlemen, Dennis Hangel. No.
SPEAKER_01:Ich gebe zurück ins Studio nach Bonn. Patrick, sprich vom Ortsbeirat, du bist gerade live vor Ort, erzähl.
SPEAKER_02:Ja, ja, hallo, herzlich willkommen. Ich spreche hier aus dem Ortsberat. Es wurde über die Lok gesprochen, die gesprengt wurde, über 26.000 Euro, die verteilt worden sind, eine Boulebahn für Schilde und eine Gerüchteküche für das alljährlich stattfindende Dorffest. Boulebahn? Echt jetzt? Die Lok wird wieder aufgebaut? Finde ich gut. Komm, ich bring da mal ein bisschen Fakten rein, um das hier nicht einfach so anzuteasern. Also zum einen.
SPEAKER_01:Ich habe nur Boulebahn verstanden, dass es mir schon wieder nicht euch geklappt ist.
SPEAKER_02:Also zum einen, ich beginne mal mit der Lok. Die Lok war ein Geschenk von unserer polnischen Partnerstadt. Sagst du mir bitte mal den Namen von der polnischen nachzulesen in den Shownotes? Jetzt ist nämlich Dennis, der verantwortet in den Shownotes diese draus zu wühlen, ja, ja. Also die wird aufgebaut. Das ist natürlich auch ein Image-Ding. Wir kriegen dort ein Geschenk. Und das ist ein partnerschaftliches Ding, das jetzt einfach einzureißen und zu sagen, es ist ein wirtschaftlicher Totalschein, das wollen wir uns auch nicht leisten. Und da gibt es natürlich den Gedanken, okay, wie können wir das wieder aufbauen. Und es steht noch nicht fest und ich weiß auch noch nicht, wie lange das Ganze dauert, aber sehr wahrscheinlich geht die Lok zurück nach Polen, in unsere Partnerstadt, auch vielleicht in die Werkstatt, die es gebaut hat. Wir müssen die Kosten übernehmen für Transport und auch Reparatur. Und dann kommt sie irgendwann wieder repariert zu uns zurück. Und jetzt kommt die Wortmeldung, Tennis.
SPEAKER_01:Ich habe mich ja jetzt hier schon anderthalb Minuten gemeldet, wie man es auf dem Video sehen kann. Ich, du, wenn ich jetzt von dir so eine Lok geschenkt bekomme, und die ist zum zweiten Mal zerstört, wäre der Letzte, der sich die Blöße gibt, nochmal zu dir zu kommen und zu sagen, kannst du mir das Geschenk von dir, bitte nochmal zum zweiten Mal reparieren, weil wir hier so eine Assozialen bei uns in der Gemeinde haben, die das weggesprengt haben. Ich hätte das, aber da möchte ich jetzt nicht gegensprechen, dass man es so gemacht hat, alles gut. Ich hätte mir die Böse nicht gegeben, ich hätte das irgendwie hier reparieren lassen, versucht, um nicht da nochmal dem Schenker das Gefühl zu geben, dass wir mit solchen Sachen hier persönlich nicht umgehen können, weil der Schenker muss ja davon ausgehen, ja, beim nächsten Mal lass mal sein, ich schenke dir mal lieber nicht mehr, da hat ja mehr Arbeit, wenn ich dir was schenke, als ich.
SPEAKER_02:Also das ist jetzt noch nicht in Stein gemeißelt. Das geht erstmal nur um den Gedanken rum, der, der es gebaut hat, weiß am besten, wie man es repariert hat. Und weil das bis jetzt auch gut gemacht hat, weil er musste sie ja vielleicht schon mal reparieren, obwohl ich beim letzten Mal glaube ich, das wurde hier bei uns gemacht. Das waren ja nur ein paar Schaniere, die da rausgeflogen sind.
SPEAKER_01:Diesmal ist ja komplett der Rahmen, das ist ja voll komplett verzogen.
SPEAKER_02:Ich sag ja, das ist eigentlich ein Totalschaden.
SPEAKER_01:Also es würde mich nicht wundern, wenn die auch das Material nehmen, komplett einstampfen und nochmal neu.
SPEAKER_02:Ist mir auch eigentlich egal, ich wünsche sie mir für den Ortsteil Schilder wieder zurück.
SPEAKER_01:Was ich mir aber wünschen würde, wenn jetzt bei einer Neukonstruktion oder Rekonstruktion der alten Lok Sicherheitsmechanismen eingebaut werden, zum Beispiel Scharnier, wo man ein Vorhängeschloss machen kann und so weiter, dass beim nächsten Silvester nicht wieder was reingelegt werden kann, sondern dass das verschlossen ist.
SPEAKER_02:Du hast beim letzten Mal das Thema mit dem Böllerverbot angesprochen. Und das fand ich sehr passend. Warum etwas verbieten? Also weißt du, du wirst immer sicherer und Leute wollen immer mehr zerstören, du wirst noch sicherer, die Leute immer mehr was zerstören. Und ein Verbot bringt nichts. Und ich glaube, dieses Vorhängeschloss ist einfach nur eine weitere Hürde, damit man es aufknackt, aufbricht, aufschneidet, um dann den Böller reinzupacken. Am besten wieder ein Schloss davor machen, damit der Bumm nämlich noch ein bisschen größer ist. Bringt nichts. Es gab einen Vorschlag im Ortsbeirat, dann, wenn sie wieder aufgebaut ist, dann sie abzubauen und wegzunehmen. Zu verstecken.
SPEAKER_01:Ja, wenn wir ja einen Sarkophag drüber stellen, wie. Aktuell, ja.
SPEAKER_02:Aktuell gibt es natürlich keine Lösung. Wir müssen jetzt erstmal hoffen, dass sie wieder zurückkommt. Wir stellen einen Silvester ein Sicherheitspartner ein. Oh ja. Oder wir machen eine große Silvesterparty vielleicht da vorne.
SPEAKER_01:Genau.
SPEAKER_02:Insgesamt wurden im Ortsbeirat Schildo 26.000, also ich glaube ein bisschen über 26.000 Euro verteilt. Ja, für Knappe kosten ziemlich viel. Ja, das ist das. Ortsteilbudget, so heißt das. Es gibt drei Kategorien. Allgemeine Zuwendungen, Veranstaltung und Seniorenarbeit. Und es gab verschiedenste Anfragen für das Geld. Es gab für mich persönlich, ich hatte so zwei, drei Punkte, wo meint, ich habe hier gerade eine Stimme. Es gab für mich so zwei, drei Punkte, wo ich einfach nicht mit zufrieden bin. Ich sage mir nämlich, das Ortsteilbudget muss für Dinge ausgegeben werden, die bei uns im Ort stattfinden. Ob es nun ein Verein ist oder jemand, der eine öffentliche Veranstaltung macht, ist ja egal. Und da gibt es halt, es gibt die Feuerwehr, es gibt den Sportverein, es gibt vielleicht auch gemeinnützige soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel die, jetzt helfen wir mal kurz. Nicht Caritas. Und auch die Volkssolidarität. Und sie haben alle Geld bekommen. Es gab zwei Punkte, wo ich so ein bisschen Bauchschmerzen hatte. Und zwar lehnt man sich ja nicht so gerne gegen eine Bubble, wie zum Beispiel der Bubble der Feuerwehr. Und es gab das Phänomen bei uns, 2000 Euro gehen an die Feuerwehr in Schildo für die Jugendarbeit und alles, was sie so machen. Und 1500 Euro geht an den Sportverein in Schildo. Und dann habe ich mich gemeldet und habe gesagt, das finde ich nicht so fair. Denn ich glaube, es gibt viel mehr Jugendliche, die im Sportverein tätig sind und deutlich weniger Jugendliche, die in der Feuerwehr tätig sind. Ich finde, das Verhältnis der Anzahl der betreuenden Jugendlichen und Kindern, wofür die Leute etwas machen, muss mal mehr Geld geben. Dann habe ich gesagt, eigentlich sehe ich das umgedreht, eigentlich müsste der Sportverein 2000 Euro bekommen und die Feuerwehr nur 1500. Am Ende haben wir es geschafft, dass beide 2000 Euro bekommen. Und es gab dann den zweiten Punkt und der hat mir ein bisschen wehgetan. Es gibt eine Selbsthilfegruppe für Multiple Sklerose-Patienten. Und die haben einen großen Antrag gestellt. Die wollen nämlich ein Seminar veranstalten für die Angehörigen dieser Person, die diese Krankheit haben, wie sie damit umgehen. Das ist ja nun eine der schlimmsten Krankheiten, die ich mir nur vorstellen kann. Okay, war gut, was war denn Muskelschuhe und Multiple Sklerose, also gefühlt, alles geht kaputt. Nerven, Knochen, Augen, Licht, Gefühlen, also ich wirklich schlimm. Aber diese Veranstaltung ist irgendwo oben an der Osee. Und ist ganz weit weg. Aber es ist dieser Selbsthilfeverein hier aus unserem Ortsteil wirklich, der mit den Leuten aus unserem Ortsteil dahin möchte, um halt mit den Patienten und mit den Angehörigen besser umgehen zu können, zu lernen, wie kann man damit leben, mehr oder weniger. Und es ist vom Herzen her eine richtig gute Sache, aber mein Credo war gewesen, okay, Ortsteilbudget für hier im Ort. Sie haben jetzt trotzdem Geld bekommen, dass sie das machen können, aber ich bin da natürlich genau da in der Zwicklage oder in der Zwickmühle, da zu sagen, ja, nee, eigentlich nein. Naja. Dann bin ich der Nein, dann bin ich der Nein sage, weil das geht halt nicht.
SPEAKER_01:Eigentlich sind die ja am Ende geht es ja in den Ort, weil es sind ja Bürger aus dem Ort. Ja, ich hatte da auch, glaube ich, ob es in Schilde oder einen anderen Ortsparäten war, irgendwo. Ich habe mir in die Unterlagen hoch angeguckt, gab es irgendwie eine Anfrage für 8000 Euro Zuwendung für irgendwas, da ging es auch, glaube ich, um Reisen oder so oder wegfahren, Trainingslager, Camp, keine Ahnung. Ich glaube, SG Schilde war das, ne? Oder irgendwie so. S-G-Sildo. Also ich fand die Verhältnismäßigkeiten zwischen den Vereinen, die einen wollen 1000, 1200, die einen wollen 8000, die einen wollen 5000, irgendwie ziemlich unnivelliert, so wie du gerade schon festgestellt hattest, so außer Balance geraten.
SPEAKER_02:Die evangelische Kirchengemeinde wollte nur 500 Euro haben für die gesamte Veranstaltung rund um die Väte der La Musik, die sie da machen wollen. Dann will aber der Frauenchor will wieder, ich hatte schon mal davon erzählt, an die Müritz fahren und will 3000 Euro das machen.
SPEAKER_01:Ja, oder so mal, ja. Genau. Aber warum fahren die in die Müritz?
SPEAKER_02:Singen die da die? Die singen dort vor Ort, die machen auch für das Seniorenheim da vor Ort, machen sie das Ganze. Und dann sage ich mir: Nee, würden sie das hier im Ort machen? Würden sie das für unsere Gemeinschaft machen oder für Leute und das kostenlos anbieten oder irgendwas in die Richtung? Ja, da bräuchte 3000 Euro. Und da gab es nämlich viele Anträge, die genau das gemacht haben, die gesagt haben, okay, das sind alles Veranstaltungen von der Kinderlobby e.V., Förderverein der Europaschule und und und die alle hier irgendwelche Veranstaltungen machen, für die Einwohner, vom Müll genannt, und das nicht nur für einen kleinen Kreis, sondern offen.
SPEAKER_01:Ja, gibt es. Reisen sind da nicht zwingend Sinn dieses Budgets, glaube ich.
SPEAKER_02:Am Ende bin ich aber sehr froh, dass trotz der vielen Anträge, ich finde, dass wir als Ortsbeirat eine gute und eine faire Verteilung gemacht haben.
SPEAKER_01:Na, wir werden sehen. Ich werde dir sehen, wen ihr was zukommen habt lassen und dann wird sich schon eine andere. Ich freue mich drauf.
SPEAKER_02:Ich komme gleich zur Bulbahn, die ich ja am Anfang so angesprochen habe. Ja, Boolbahn. Es gibt ein Baugrundstück. Nein. Neben dem Sportplatz und da gab es damals eine, jetzt nagle ich mich nicht genau fest, es gab eine Enteignung. Nein, ja. Eine Selbsteignung, glaube ich, heißt das Ganze. Und diese Selbsteignung ist aber gebunden daran, dass dort eine Sportstätte errichtet wird. Errichtet man innerhalb einer gewissen Zeit. Sport und Freizeit. Ja, jetzt komm ich hier mich gerne, du machst das ja. Und wenn das innerhalb einer gewissen Zeit nicht gemacht wird, dann muss man demjenigen, der diese Selbsteignung gemacht hat, das volle Geld bezahlen für das, was das Grundstück eigentlich wert gewesen wäre, wäre das nicht in diese Nutzung rübergegangen. Also musste was passieren. Derzeit haben wir keine bessere Idee, das sage ich jetzt so ein bisschen spitzwindig, als da schnell eine Boulebahn drauf zu bauen, um nach dem gesetzlich Geforderten auch wirklich dem Ganzen gerecht zu werden.
SPEAKER_01:Naja, wahrscheinlich, eine Mobel hat jeder selber, da brauchst du nur einen Stock, eine Endlinie, ein bisschen Schotter fertig. Ich meine, was ist denn eine Boulevard? Das ist doch eigentlich nur so ein Stück Split-Schotterplatz, was Split war, oder? Einfallso sah jetzt ja eigentlich nicht. Und ich sage dir, ich kenne jetzt keinen, der Buhl spielt.
SPEAKER_02:Sollte es geben, es gibt in jedem Ortsteil mittlerweile Buhlplätze. Warum auch immer. Wenn es fertig ist, gehen wir da spielen.
SPEAKER_01:Ich kenne keinen, der Bool spielt. Ob das jetzt so. Hast du denn schon mal Bool gespielt? Nein, ja, doch, habe ich schon früher mal hier mit so einem Murmeln da hin und her geworfen. Ja, habe ich jetzt keine Meinung zu.
SPEAKER_00:Okay.
SPEAKER_01:Ja, wenn man was nicht weiß, was man da machen soll, macht man vielleicht mal eine Boulebahn, damit das ist.
SPEAKER_02:Es ist wahrscheinlich das günstigste, einfachste und schnellste, was wir hier gerade umsetzen können. Und es ist eine weitere attraktive, einladende, öffentlich zugängliche Bullstätte.
SPEAKER_01:Ja, das günstigste noch, wenn man da quasi eine Freifläche zum Pfahl sitzen hätte gemacht, einfach drei Fehler im Wohnung.
SPEAKER_02:Ich wollte gerade sagen, ich meine, vielleicht gibt es ja auch Weltmeisterschaften im Grunde. Wir können uns hier mal als Austragungsort bewerben. Ja, ja, absolut. Und für all diejenigen, die schulen Schildo Great Again. Und für all diejenigen, die schon mal von dem Gerücht gehört haben, dass das große Fest, was zur 650-Jahr-Feiern in Schildo stattgefunden hat, jetzt jedes Jahr wieder kommt, weil wir jedes Jahr unseren Ort so geil finden, dass wir hier ein großes Fest brauchen. Und wurde uns versprochen, und gibt es nicht. Es wird aber gerade im Hintergrund, da ist der Ortsbeirat aber jetzt nicht zu 100 Prozent drin, wird so versucht, im jährlichen Wechsel mit Schönflies immer so ein Jahresfest zu machen. Also wo man so ein, weiß nicht, mal gucken, wie es heißt. Schilder Sommer oder Schildoer Party, Schönflieser Sommer, Schönflieser Party. Mal schauen, wie das Ganze ist und dass das so im Wechsel ist. Und vielleicht rücken ja dann die Ortsteile Schönflies und Schildo auch ein bisschen besser, ein bisschen mehr zusammen.
SPEAKER_01:Ja, schade, aber es ging ja jetzt um Ortsbeirat Schildo, von daher alles gut. Die anderen Ortsteile dürfen wir an der Stelle immer nicht vergessen, aber da hat der Zülsdorf mit seinem Heidefest auch schon ein Kernthema besetzt, was sehr wichtig ist.
SPEAKER_02:Und Schönflies hat ja schon immer ihren Gesetzes.
SPEAKER_01:Ja, immer, kannst du jetzt auch nicht sagen, aber schon seit einigen Jahren, im Schönflieser Sommer, ja. Wir hatten nichts tatsächlich so wirklich.
SPEAKER_02:Wir hatten immer den Adventsmarkt, aber den gab es in den anderen Ortsteilen auch.
SPEAKER_01:Aber was heißt auch?
SPEAKER_02:Jetzt reden wir beide über unseren Ortsteil. Wir sind doch.
SPEAKER_01:Aber Mülenbeck fällt mir ein. Hat auch nichts so richtig, wa, oder? Na, vielleicht wissen wir nur, schreibt es mal in die Kommentare oder schickt uns per E-Mail an dialog.lokalgeblänke.de. Falls wir jetzt nicht wissen, was in Mülenbeck tatsächlich so an jährlichem Fest.
SPEAKER_02:Und seid ihr ein Organisator des Festes oder was auch immer, denn es gerade nicht weiß, was es da gibt, dann kommt doch gerne mal bei uns hier ein Studio vorbei und präsentiert doch mal, was auch immer ihr da in eurem Ortsteil macht. Damit die ganze Gemeinde und das ganze Gemeindegebiet erfährt, was es bei euch Tolles gibt. Und da fällt mir jetzt ein, wer ist jetzt dran?
SPEAKER_01:Wir hatten ja das Thema Open Mic letztes Jahr. Wir waren in Sülsdorf, wir waren in Schönflies. Wir waren schon in Schildung.
SPEAKER_02:Es fehlt noch.
SPEAKER_01:Mülenbeck. Das heißt, wenn im Frühjahr, Frühling, gucken wir mal vielleicht im März, vielleicht im April, schauen wir mal, machen wir mal ein Open Mike in Mühlenbeck. Da gucken wir uns mal aus, wo es ist. Vielleicht auch da schön vor der Feuerwehr, da in diesem Rondell kann man schon sitzen. Werden wir noch rechtzeitig bekannt geben. Fällt mir gerade in dem Zug mal so ein.
SPEAKER_02:Damit sind wir am Ende unserer heutigen Episode. Wir wünschen euch beide eine sichere, trockene Überfahrt bis zum nächsten Wochenende. Wo wollt ihr es wiederhören? Tschüss und ciao, sagen Dennis und Patrick.
unknown:Tschüss.
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