#Lokalgeplänkel

🎈Zwischen Lachgas, Linden und Latte Macchiato: Warum Die Autobahn dicht war. 🛣️

Dennis Hentschel, Patrick Schumann Episode 84

🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉

🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:

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IN DIESER EPISODE

Wir springen vom wachsamen Blick auf eine Einbruchsserie über die Bauernproteste rund um Mercosur bis zum zähen Straßenprojekt Lindeneck, reden klar über Drogenprävention und zeigen, wie Digitalpaten echte Hilfe leisten. Termine wie Mühlencup und Future Lab runden die Folge ab.

  • Einbruchsserie und einfache Prävention im Alltag
  • Preisdruck durch Mercosur, Chancen für Nischen und Regionalität
  • Bürokratie, Energiepreise und faire Standards als Stellschrauben
  • Lindeneck: Beteiligung, Gutachten, lindenverträglicher Ausbau
  • Drogenprävention: Lachgas, Vapes, Indizien erkennen und melden
  • Polizeimeldung von Hotspots als Basis für Streetwork
  • Digitalpaten: begleiten statt umgewöhnen, Sicherheit und Selbstwirksamkeit
  • Lokale Termine: Mühlencup und Future Lab in Glienicke

Mühlencup 2026: Kommt vorbei und feuert mit an
Die genauen Zeiten, schaut bitte nochmal auf die Website vom SV Mühlenbeck, www.sv-mühlenbeck.de/news

Wenn ihr im Lindeneck wohnt, schreibt an dialog.lokalgepänkel.de.

Aufzeichnung vom: 22.01.2026

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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.

SPEAKER_00:

Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr habt Lokal Gepänke, der Podcast mit Stunden aus dem Mühe-Mecker-Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit, lacht staut und diskutiert mit uns und vor allem nicht aufzulaufen.

SPEAKER_02:

Hallo Mühe-Meckerland, hallo Dennis, hallo. Egal. Alle hier draußen, die ihr uns gerade zuhört und lauscht.

SPEAKER_01:

Hallo Hessen, hallo Bayern, hallo Niedersachsen, die sind auch für euch da. Hört uns mal zu, hört mal rein. Wird spannend. Was ist denn los? Das ist im Mühlmecker-Land.

SPEAKER_02:

Ja, ich bekomme auch ab und zu ein Feedback aus meinem Freundeskreis, die ja nur nicht, vielleicht wissen das die einigen, die schon gut zugehört haben. Ich komme ja nur ursprünglich aus Köpenick, also geboren noch woanders, aber da bin ich aufgewachsen. Und manchmal bekomme ich dann nochmal eine Nachricht, dass jemand den Podcast gehört hat. Und dann wissen die Leute aus Köpenick, was bei uns im Mühlmecker-Land hier so los ist.

SPEAKER_01:

Ja, wir sehen es ja auch an den Statistiken, wir wollen jetzt da nicht dran rumgraben. Wir wären ja tatsächlich hier und da bundesweit und sogar hier und da verirrt sich auch mal ein fremdes Land. Und so möchte ich mal meine Schwester grüßen. Das habe ich, glaube ich, noch gar nicht gemacht. Jetzt sind wir bei Folge 84, habe noch nie meine Schwester gegrüßt. Die ist nämlich, ich weiß jetzt ja nicht, wie weit, 8.000, 9000 Kilometer weg von hier. Die wohnt nämlich in Sydney. Die ist ja ausgewandert vor ein paar Jahren, hat die australische Staatsbürgerschaft angenommen. Arbeitet dort, hat ihren Mann, ist jetzt an freudiger Erwartung, hat sich da ihr Häuschen oder ihre Wohnung gekauft. Also, cool. Und hört regelmäßig, aufweg doch, meine Liebe, Lokalpinkel.

SPEAKER_02:

Also, dann melde ich mal bei Dennis und sag Hallo.

SPEAKER_01:

Hat ja schon mal eine Podcast-Idee zwischen Sydney und Mühlmecker-Land. Das war quasi ihre Muten-Podcast machen, aber da sprechen wir mal später nochmal rüber.

SPEAKER_02:

Okay, gut. Wir wollen über das Mühlbecker Land sprechen, über das, was vor unserer Haustür passiert. Und Mensch, was kam mich da so mit Ohren? Die ganzen Einbruchsserien. Mittlerweile sprechen mich die besagte Köpenicker Gruppe übrigens, hatte mich genau darauf angesprochen, nicht nur, dass sie es im Podcast gehört haben, sondern sogar auch ihrer Nachrichtenbubble wurde angezeigt, dass im Mülenbäcker Land diese ganze Einbruchsserie gerade stattfindet. Und ich hoffe, ihr da draußen euch ist noch nichts passiert. Und ihr musstet noch nicht Angst und Bangel sein oder habt da jemanden gesehen oder habt euch gefragt, was da los ist. Wachsamer Nachbar, sage ich dazu nur, ne? Also schön die Augen offen halten.

SPEAKER_01:

Beleuchtung, Kameras, wachsamer Nachbar.

SPEAKER_02:

Ich habe heute eine Lampe im Garten noch zusätzlich installiert mit Bewegungsmelder. Auch um da ein bisschen Licht reinzubringen.

SPEAKER_01:

Naja, da du so viele Tiere draußen hast, wird dich dein Nachbar natürlich freuen. Das stimmt allerdings. Oh, da ist ja wieder einer. Nein, da ist wieder einer. Nein, das war der Huhnberter. Naja, es ist wie es ist. Und was gab es noch? Bauernproteste, mein Lieber. Jetzt am Freitag und die Woche davor die Autobahn auf- und abfahrt, Zubringer, Mühlmecker-Land, dicht zu. Warum?

SPEAKER_02:

Ja, ist ja mal wieder irgendwas Politisches, ne? Das geht ja da immer einher und aktuell ist es in aller Munde, glaube ich. Und jeder hat davon schon mal gehört, das Mercosur-Abkommen. Da geht es um, dass Deutschland, dass die Europäische Union, also ganz Europa, ein Vertrag aufgesetzt hat oder ein Handelsabkommen mit Südamerika. Und das Problem dabei ist, dass Südamerika halt sehr günstig Lebensmittel produziert. So günstig, dass nach Transport, nach Zoll, nach Steuern, das hier immer noch günstiger ankommt, als wie wir das hier vor Ort produzieren können. Und da sagen die Bauern natürlich berechtigt, ey Leute, das geht halt gar nicht. Ihr flutet den europäischen Markt mit Produkten, die wir herstellen, die unsere Lebensgrundlage sind und das alles so viel günstiger und dann weißt du ja, wie der Markt ist. So, wahrscheinlich, wenn es günstiger wird, dann bieten sie es günstiger an und ich freue mich, wenn ich es günstiger kaufen kann.

SPEAKER_01:

Naja, ich glaube, das liegt nicht daran, dass grundsätzlich der Mensch sagt, naja, wohl, kann ich jetzt auch noch nicht mal bestätigen, ich möchte es günstig haben, sondern er hat ja selber auch nur einen begrenzten Geldbeutel und der wächst ja nicht ohne Ende nach. Das heißt also, die Hälter und Löhne, wie auch immer, steigen ja nicht so exponentiell wie quasi die Verbrauchspreise. Und von daher muss er ja zwangsläufig irgendwann zu günstigen, selbst ich meine, mir geht es jetzt ganz gut, hab ein vernünftiges Einkommen, kann ich meckern. Aber auch ich merke, oh, am Monatsende, ach na, guck mal hier, Rewe, Edika und Co., wie sie alle heißen, da bist du jetzt beim vollen Wagen nicht mehr bei 120 Euro, sondern dann bist du beim vollen Wagen mal schnell bei 180, 200 Euro.

SPEAKER_02:

Egal, ob du wenig Mittel oder viel verdienst, und dabei viel meine ich jetzt nicht Millionen, einfach nur ein großes und gutes Einkommen, ist es ja egal, weil dein Wille, deine Ausgaben zu optimieren, ist ja in jeder Gruppe so. Bei den einen ist es schon fast. Nee, warte mal, jetzt habe ich dir die existenziell. Und bei dem anderen halt nicht, aber trotzdem willst du es halt immer optimieren. Und dann überlegst du, was kann ich machen und dann sehe ich zwei Produkte, die scheinbar erstmal für mich gleich sind und eins davon ist günstiger. Ich entscheide mich dann schon erstmal für das Günstigere.

SPEAKER_01:

Naja, in Zeiten, wo es mir wirtschaftlich gut geht, muss ich sagen, ehrlicherweise gucke ich nicht drauf, ist die Butter jetzt bei 1,19 Euro oder 1,29 Euro. Regal auf Butter. Man kauft so, sagen wir mal, man hat ja immer so seine Produkte bei der Teewurst oder bei der Butter, nimmst man ja meistens immer so dieselben Artikel oder Hersteller. Da gucke ich ja nicht so drauf.

SPEAKER_02:

Ich meine, da gehen wir jetzt zu sehr ins Kleinigkeiten. Es geht hier wirklich um das ganz Große. Unsere Bauern haben wirklich existenzielle Ängste davor, dass ihre Lebensgrundlage kaputt gemacht wird. Und das kann ich total verstehen. Ich glaube aber gleichzeitig auch, dass, und jetzt hoffentlich werde ich nicht gesteinigt und hier bekommen böse Kommentare, dass es trotzdem ganz gut ist, was da gemacht wird. Weil ich der Überzeugung bin, dass wir die günstigen und einfachen Produkte bei uns in der Europäischen Union, die können wir nicht gut produzieren. Beziehungsweise wir sind in anderen Teilen viel besser. Ob es nur Maschinenbau ist, Technologiesachen und ähnliches. Und jetzt kommt halt Südamerika, die halt wahnsinnig viele Länder reinhaben, ganz viele Sachen anbauen und auch günstig anbauen können. Und die wollen halt exportieren und zwar wollen die Lebensmittel zu uns exportieren. Und was wollen wir denn gerne? Na, wir wollen was exportieren, was richtig Schotter bringt, was richtig Geld macht. Und das sind halt Industrieprodukte, Maschinen, alles besondere, auch Lebensmittel werden wir auch ganz viel nach Südamerika exportieren, aber da geht es halt um Weine, spezielle Produkte, also Nischen. Und ich glaube, da ist jetzt der Punkt, wo wir auf das große Ganze schauen sollten und auch unsere Bauern und die das vielleicht auch, und das hört sich jetzt so leicht an, es tut mir auch leid, dass ein bisschen, dass ich das so runter reduziere, dass sie sich spezialisieren müssen. Es geht halt, also wir schaffen es in Deutschland nicht mehr, die alltäglichen Produkte auf diesem großen weltumspannenden Markt selber zu produzieren und das günstig. Wir können nur ganz spezielle Kartoffeln, besondere Kartoffeln, besondere Produkte. Und ich glaube, da wird das Ganze hingehen. Und dann haben wir auch die Nachfrage und das, was wir auch wollen, du hast es gerade selber gesagt, du hast so dein Produkt und du möchtest auch gerne ein bisschen mehr Geld ausgeben dafür. Und das sind auch die Produkte, die unsere deutschen Bauern dann produzieren werden, die du hier immer noch kaufen möchtest, die von uns hierher regional bei uns produziert sind, weil du sie liebst und wertschätzt.

SPEAKER_01:

Naja, die Frage ist halt natürlich, ob klar in der Kasse des, der, es gibt ja mal diese 80-20 Pareti-Prinzip, ob in der Kasse der 80 Prozent so viel Geld da ist, um diese speziellen Produkte zu kaufen oder ob es am Ende wieder nur die 20% sind, die sich leisten können und ob dann wiederum die Bauern, die sich so spezialisieren, von den 20 Prozent der Bevölkerung so gut leben können. Aber warum ist es denn so, dass allzu teuer ist bei uns? Das sind ja auch größtenteils hausgemachte Themen. Ich meine, jetzt werden wir sehr politisch, zumindest europäisch-politisch. Müssen wir aber auch, weil unsere Autobahn gesperrt ist. Energiepreise. Nehmen wir mal das beste Beispiel. Rund um uns baut man Atomkraftwerke, Kernreaktoren, selbst die Data Centers bekommen ihre eigenen kleinen Atomkraftwerke. Und was machen wir? Wir bauen alles ab, reduzieren, machen teuer. Der Strom ist wahnsinnig teuer, Energiekosten sind teuer und so weiter. Natürlich, sagen wir mal, ich weiß es jetzt nicht, der Bauer, der auf dem Feld seine Kartoffeln umgräbt, ob der jetzt einen hohen Energiepreis hat oder nicht, das kann ich jetzt nicht beurteilen. Aber das macht ja grundsätzlich die ganzen Waren und Erzeugnisse teuer. Also es ist ja auch vieles Haus gemacht. Man verschreibt sich dem Klimaschutz. Ja, okay, ein bisschen mehr aufs Klima zu achten und nicht wild zu verschleudern, allerdings ist man selber in so einer Blase das rumherum, wird da ja nicht so drauf erachtet. Und die machen einfach und die kommen jetzt und erzeugen Produkte dort günstiger und überschwemmen uns damit und ziehen uns damit am Ende ja die Kohle aus den Taschen. Das ist ja eine Umwälzung der monetären Wirtschaftsgüter.

SPEAKER_02:

Ich meine, wenn das tatsächlich so wird, dass Lebensmittel günstiger werden dadurch, dann wird es viele Leute freuen, per se erstmal, dass sie die gleichen Produkte und ja, ich weiß, es ist jetzt Diskussionsbedarf, gleiche Produkte, weil die Qualitätsstandards, die Tierwohl, Menschenrechte etc., kontrollieren wir nicht so gut da drüben, wie wir das bei uns machen. Da bist jetzt aber genau, finde ich, wiederum du gefragt. Willst du mehr Geld dafür ausgeben, damit diese Standards eingehalten werden, dann wirst du immer noch ein deutsches Produkt finden, was du weiterhin bezahlen kannst, weil die Preise unserer deutschen Produkte bleiben ja gleich. Und wenn du derjenige, der bestimmt, was in deinem Supermarkt verkauft wird, weil du bestimmst es mit dem, was du einkaufst.

SPEAKER_01:

Auch da hake ich mal gerne ein. Ich sehe das jetzt mal aus der wirtschaftlichen Brille als Unternehmer und sage, ja, die Qualitätsstandards haben wir uns in Deutschland, Europa, wie auch immer, erarbeitet, sind gewachsen und ist ja auch gut so. Zum Beispiel, als das Thema Chlorhühnchen aufkam, war zuerst der Danke, naja, ich möchte jetzt kein Huhn essen, was irgendwie erstmal im Chlorbad war. Ob das jetzt am Ende eine hohe Chlorung ist oder eine kleine, ob das jetzt Gesundheitsschäd oder nicht, wies ich nicht. Aber der erste Gedanke war, nee, will ich nicht. Dann ist es so, dass wir in Deutschland speziell ja auch so eine unwahrscheinlich hohe Bürokratie haben. Wenn jetzt also ein Bauer für seinen Bauernhof, der hat fünf, sechs Beschäftigte, ja, oder nehmen wir mal den Ernstfall über zehn, dann hast du gleich wieder andere Verpflichtungen als Unternehmer und so weiter. Und du musst jemanden einstellen, der sich alleine schon um diesen bürokratischen Akt kümmert. Dann hast du einfach mal einen Wasserkopf, ohne die jetzt schlecht zu meinen, der keinen Ertrag bringt, den musst du aber mitbezahlen. Hast du nochmal drei, vier auf der Hacke, auf der Payroll, die du noch mitfinanzieren musst? Wo schlägt sich das um? Im Verkaufspreis der Kartoffel. Und so gibt es ja ganz viele Bereiche. Also wir ganzen Verwaltungssachen für Beantragung und wie es der Fuchs ist. Also die Bürokratie ist ein nicht vernachlässigender Punkt zum Thema Kostentreibung.

SPEAKER_02:

Also lass uns das Thema nicht zu lange in die Länge ziehen. Wir schweifen nämlich vom Mühenbecker Land ab und kommen schon wieder auf dieses weltpolitische Thema. Grundsätzlich geht es, glaube ich, darum, wir können nicht ignorieren, dass wir nicht alleine sind in Deutschland und produzieren, sondern wir sind in Europa und wenn wir uns das so groß anschauen, dann werden wir auch schnell feststellen, dass es da noch andere Kontinente und Länder gibt, die das Gleiche produzieren wie wir und irgendwie müssen wir in diesem Zusammenhang gut miteinander wirtschaften. Und in dem Rahmen betrachte ich das Ganze wirklich von ganz weit oben und ich glaube, dass unsere Wirtschaftskraft und das, was wir richtig gut können, nicht die Bauernprodukte sind, sondern andere wirtschaftliche Teile. Und wenn wir das in hohen Mengen exportieren können, sehr günstig, weil wir so weniger Zölle bezahlen, weniger Steuern und ich weiß nicht, was da noch so alles drinsteckt, dann haben wir mehr Wachstum, wir haben wieder mehr Geld innerhalb von unserem Land Deutschland, können wiederum Leute auch gut bezahlen, die wiederum dann sich auch bessere Lebensmittel leisten können. Und wir können nicht wachsen, indem wir halt unsere Bauernprodukte exportieren. Das schaffen wir halt nicht. So ist die Theorie. Das ist die Idee hinter diesem Ding auch.

SPEAKER_01:

Die Theorie, und grundsätzlich in der Theorie gebe ich dir schon recht, ist am Ende eine Umverteilung. Wenn es jetzt so kommt wie gedacht, dann nimmst du den Bauern am Ende ein bisschen was aus der Tasche oder der Existenzen und es verlagert sich in die Industrie. Also du hast natürlich dann wieder so ein typisches auch armen Reichverhältnis. Die Industrie baut sich vielleicht wieder auf. Dadurch hast du natürlich gewisse Schichten wie Bauern oder gibt es noch viele andere, aber nehmen wir jetzt mal die Bauern, weil es so plakativ ist, die dadurch halt vielleicht ein bisschen weniger wären. Und wenn man die Ganze europaweit betrachtet, sehe ich das auch alles noch ein, dass wir natürlich die Oliven nicht selber anbauen, sondern vielleicht aus Italien, weil sie da besser schmecken, dass die Kornkammer Ukraine und so weiter. Aber wenn ich weiß, dass die Nordseekrabben erstmal nach China geschifft werden, damit sie dort gepoolt werden und. Oder Afrika, glaube ich. Afrika oder wie es ja vor und dann wieder zurückkommen, dann muss ich sagen, habe ich kein Verständnis für A Umweltschutz, B, was soll das? Sondern da erwarte ich einfach, dass ich natürlich meinen Fisch von der Küste direkt irgendwie bekomme und habe das eigentliche Gefühl, oder mir drängt sich dann unterschiedliche Gefühlen auf, das müsste eigentlich am günstigsten sein. Anstatt es erstmal durch die ganze Walachei zu juckeln. Ist es offensichtlich nicht und da muss man halt dran arbeiten.

SPEAKER_02:

Ja, ja, und das wird das, was ich mir wünsche, das, was ich allen Brandenburgern und deutschen Bauern wünsche, natürlich auch den anderen europäischen Bauern, ist, dass sie eine Alternative finden. Ich glaube, das wird es nicht aufzuhalten, dieses Mercosur-Abkommen, und es wird halt kommen, weil irgendwie, wir wachsen halt irgendwie immer weiter zusammen. Und dass sie eine Idee haben oder einen Einfall, was sie mit ihrem großen Land, mit dem großen Acker machen können und da ihr zukünftiges Geld verdienen und auch ihren zukünftigen Betrieb und ihre Familie mit versorgen können.

SPEAKER_01:

Das heißt ja Abkommen und deswegen wird es auch kommen.

SPEAKER_02:

Dauert noch ein bisschen wahrscheinlich, aber das wird auch schon jahrelang vorbereitet.

SPEAKER_01:

Naja, aber das einige jetzt schon mal jahrang vorbereitet und kommen.

SPEAKER_02:

Komm ich mal, aber lass mich zu der Frage kommen, ob du es gerechtfertigt findest, auf diese Art und Weise zu demonstrieren, indem sie Autobahnauffahrten zu machen.

SPEAKER_01:

Nein. Weil am Ende treffen sie dabei nicht die, die hier irgendwas A verzapft und B entscheiden können, sondern sie wiegeln damit mehr oder weniger nur die Bürgerschaft auf, sich mit dem Thema gedanklich zu beschäftigen. Wenn sie konsequent wären, ja, nicht verkehrt, aber am Ende sind es die Leidtragenden. Wenn ich meine Kinder irgendwo hinfahren muss oder zur Arbeit oder sonst wie, dann habe ich damit ein Problem, was mich erstmal betrifft und trifft es halt damit nicht die, die du haben willst. Dann muss ich zum Kanzleramt fahren.

SPEAKER_02:

Ich hätte mir gewünscht, einen großen Traktorkorso und dann auch gern Autobahnd dicht machen, indem der ganze Korso Richtung Berliner Innenstadt fährt und dann rund ums Berliner Kanzleramt oder Reichstag, wo auch immer, da mal richtig auf die Kacke hauen, aber bitte keine Gülle vergießen.

SPEAKER_01:

Ich wollte gerade sagen, Gülle Gönni mit ran, da ab und zu mal mit Klecks verteilt.

SPEAKER_02:

Da kommt es dann besser an, glaube ich. Naja, zumindest müssen sie nach Brüssel wahrscheinlich eigentlich erfahren.

SPEAKER_01:

Naja, da müssten sich einfach mal auch die Franzosen, die haben es ja sehr gut drauf, so wie da irgendwie das Baguette schief irgendwie angeschnitten wird, dann sind ja da gleich Geldwesten, Traktoren, da ist ja alles dann auf der Straße. Also die könntet. Da müsste man sich vielleicht was abgucken nochmal. Aber nichtsdestotrotz, wollen wir mal jetzt hier abhaken? Es ist so, es war dicht. Ich wünsche den Bauern viel Erfolg, aber offensichtlich wird es wahrscheinlich denn doch so kommen, wenn du sagst, es ist schon so ziemlich weit, es ist schon fertig. Ich habe mich damit ja nicht beschäftigt. Abgehakt. Wir haben unseren Sensor zu gegeben. Ob der der richtige ist, werden wir sehen.

SPEAKER_02:

Okay, machen wir weiter.

SPEAKER_01:

Abgehakt? Wat aber. Das ist ein typischer Überleitungs. Watt aber. Jedoch, was noch irgendwann bald mal abgehakt werden könnte, wenn es so weitergeht in der unwahrscheinlich progressiven Leistungskurve. Jetzt bin ich aber interessiert. Das Lindenck. Kennst du die älteste in der Schwebe befindliche Bauvorhaben vom Mühlmecker Land? Das Lindenck. Genau. Wer nicht weiß, wo es ist, in Schildo, Katharinensee, grobe Richtung, da hinten befindet sich Lindenck. Und Lindeneck zeichnet sich A, durch Linden aus. Nein. Ja, auch nie. Und B durch eine äußerst unkonventionelle Straßengegebenheit. Eine sehr marode Sandstraße.

SPEAKER_02:

Sagen wir so. Und eine sehr marode Sandstraße, die auch nach Gemeindebeschluss nicht mehr geschoben wird. Und jeder, der in einer Sandstraße wohnt, bei uns im Mühlenberger Land, muss sich mit dem Thema auseinandersetzen. Unsere Verwaltung hat, naja, unsere Politiker haben mal gesagt, wir schieben, das heißt also, wir kommen nicht mehr mehr mit Räumfahrzeugen auf die Sandstraßen und schieben die gerade, sondern wir sagen, hier ist Schluss, erst wenn Gefahr Amverzug ist, glaube ich, das ist so diese Prämisse, dann wird das nochmal gemacht. Aber ansonsten heißt es, die Straßen im Müllenberger Land werden ausgebaut. Egal wie, ob es jetzt nun ein grundhafter Ausbau ist oder erweiterte Instandhaltungsmaßnahmen sind. Hauptsache, die werden gemacht. Und das Lindeneck hat sich erfolgreich dagegen gewehrt, dass es erstmal gemacht wird. Dann ist es wieder auf die Prioritätenliste gekommen. Also letztendlich war das ein Hin und Her. Und dank ein paar wirklich sehr ambitionierten Anwohnern und auch einem gut zuhörenden Infrastructurausschuss, den wir bei uns in der Gemeinde hatten, kam das Thema jetzt noch einmal, also gefühlt war das so, jeder hörte diese Straße und sagte, oh nein, nicht schon wieder, weil das geht schon so lange. Aber Ende letzten Jahres, Nähe, das war Herbst, würde ich sagen.

SPEAKER_01:

Das war, glaube ich, die letzte Sitzung von mir als Ausschussvorsitzender Infrastruktur oder eine vorletzte letzte Sitzung, da war ja das Thema nochmal und da hatten wir quasi uns alle ja angeguckt im Ausschuss, die Ausschussmitglieder und die fragten, ja, was ist denn eigentlich jetzt los? Was ist das Problem? Und da hatten wir quasi mehr oder weniger die Petenten, die Anwohner darum gebeten.

SPEAKER_02:

Dennis, lass mich ganz kurz aufklären, für alle, ich versuche es runterzureduzieren. Was ist denn da genau los? Also, das Lindeneck, viele Linden, eine Sandstraße und Torfschichten drunter. Grundhafter Ausbau würde bedeuten, dass sehr wahrscheinlich viele Linden kaputt gehen, weil die Straße so breit wird, dass viel Wurzelwerk zerstört wird und die dann eingehen würden. Beziehungsweise die müssen grundsätzlich weggenommen werden. Die Anwohner sagen, unsere schönen Linden, wir wollen die behalten und bitte zerstört nicht das Bild, was wir hier haben, was wir so sehr lieben. Dann gab es einen großen Streit hin und her. A, B, B, A, A, B, letztendlich kommen wir nicht zusammen, also wird es dann doch nicht gemacht. Die Anwohner wiederum, ja, aber wir können doch hier nicht mit der Sandstraße weiterleben. Und die Anwohner haben sich dann bemüht darum, herauszufinden, wie können wir die Straße machen, oh, dass es der Verwaltung gerecht wird. Und da gab es halt einfach kein richtiges Zusammenkommen. Und genauso wie du es gerade beschrieben hattest, gab es dann bei dir dort in dem Ausschuss das letzte Mal die Aufforderung, zusammenzukommen. Und im Hintergrund gerade wird tatsächlich richtig viel gemacht. Da wird richtig viel telefoniert, da werden Baufirmen angeschrieben, wie kann man diese Straße ausbauen, ohne dass die ganzen Linden kaputt gehen. Dass die Straße trotzdem gemacht wird und das Thema endlich vom Tisch ist, weil aktuell ist, die Straße sieht wirklich ganz schlimm aus und begleitet die Gemeinde Mürme-Land halt schon so viele Jahre.

SPEAKER_01:

Genau. Also das ist Drive reingekommen und vielleicht erleben wir ja quasi in diesem Jahr noch da ein bisschen mehr Schwung. Also sprich, da kommen jetzt ja nochmal Gutachter, die gucken sich jetzt ja halt an und dann wird nochmal am Ende dann gesagt, okay, können wir bauen, können wir nicht bauen, so wie ihr das braucht und wollt. Und dann werden wir sehen, ob wir das auf der Tagesordnung sehen.

SPEAKER_02:

Und ich finde es toll, dass auch die Verwaltung am Ende nochmal gesagt hat, okay, wir sind bereit, trotz dieser vielen Jahre Streite rein, hin und her und eigentlich resolet zumachen, die jetzt nochmal gesagt haben. Haben, okay, wir lassen es nochmal zu. Wenn die Anwohner uns etwas präsentieren, wie die Straße gemacht werden kann und es unseren Kriterien gerecht wird, dann würden wir dem grundsätzlich zustimmen. Und das ist, finde ich, ein tolles Ding, dass, obwohl es oftmals Nein gab, immer noch irgendwo ein Ort da ist, wo man den Leuten zuhört, die da wohnen.

SPEAKER_01:

Nein, ich glaube, irgendwann ist jeder froh, wenn das Bauvorhaben erledigt ist, ein Vernehmen.

SPEAKER_02:

Es sind aber nur ein paar gewählte Gemeindevertreter, die das so oft hören, unsere Einwohner da draußen. Und viele, glaube ich, auch, ich meine, Brandenburg ist ja sowieso voll mit Sandstraßen, kennen das Thema, was passiert mit meiner Straße.

SPEAKER_01:

Wir werden von berichten. Wenn es da weitergeht, sind wir hier für euch am Rohr. Wenn ihr im Lindeneck aber wohnt und dazu mal einen Kommentar hinterlassen könntet oder vielleicht auch mal eine E-Mail schicken an dialog.lokalgepänkel.de. Sehr gerne. Wir sind da immer bereit für News aus dem Untergrund.

SPEAKER_02:

Genau. Und wir das auch gerne an Leute weitergeben können, die selber an der Sandstraße wohnen, selber schöne Bäume vielleicht haben oder auch wissen und lernen wollen, einfach mal, wie man mit der Verwaltung kommunizieren kann, damit einem zugehört wird.

SPEAKER_01:

Vielleicht gibt es ja irgendwo da draußen noch das Kastanien-Eck oder eine Pappeleck. Und die haben auch ähnliche Probleme, dann können die ja lernen voneinander. Und da haben wir aber gleich schon die richtige Überleitung wieder erfunden, als ich vom Untergrund sprach. Du warst ja nun in der Höhle im Untergrund beim Drogenabend und hast dir ein paar Drogen gekauft, oder?

SPEAKER_02:

Dennis, du hast es natürlich angekündigt und es war wirklich herrlich. Es war ein berauschender Abend gewesen, das wirklich großartig.

SPEAKER_01:

Erzähl mal, was war da los?

SPEAKER_02:

Also, es war nicht so viel besucht, würde jetzt aber auch aus so ein bisschen so Persönlichkeitsschutz nicht zu viel erzählen, was dort und wer dort war. War letztendlich ein sehr interessanter Aufklärungsabend, wo über grundsätzlich Drogen erzählt wurde. Und was ich aber so erzählen kann, ist, der Vortragende mit so einem kleinen Vortrag war Herr Schwarze, heißt er, glaube ich. Also der Sprecher, der Sicherheitspartner bei uns im Mürnberger Land. Und der kennt sich da so auch sehr. Der selber war nämlich auch beruflich ganz lange, also er hat es nicht gesagt, aber ich glaube, er war früher Polizist und hat sich viele mit dieser Drogenprävention auch auseinandergesetzt. Und hat halt viele Tipps gegeben. Da ging es grundsätzlich erstmal darum, Drogen zu erkennen, Verstecke zu erlernen, auch für Erwachsene und Eltern, die vielleicht auch pubertierende Kinder haben. Und wo versteckt man das eigentlich? Also du kommst nach Hause, ich meine, du hast ja keine Lagerhalle oder Lagerraum, wo du das verstecken kannst. Es wird ja bei dir zu Hause also versteckt. Und es wurde auch auf Indizien hingewiesen, was man so erkennen kann, wenn einem das heimisch selber passiert. Ernüchternd für mich, es ist immer noch wie vor 20, 30 Jahren, wo ich selber mal Jugendlicher und kleiner gewesen bin und in dieser Drogenaufklärungsphase gewesen bin. Die Probleme und die Bilder sind immer noch dieselben. Die Substanzen sind vielleicht mittlerweile ein paar andere geworden, aber das Bild ist eigentlich immer noch wie damals, was du vielleicht mal in deiner Schule oder wie auch immer du damit in Kontakt gekommen bist, als es mal um Drogenaufklärung ging. Ist es eigentlich immer noch dasselbe?

SPEAKER_01:

Was wurden da nicht aufgeklärt? Also ich bin 80er Baujahr. Du hast Christiane F. und so nicht. Er hat es nicht. Wir wurden nicht aufgeklärt. Das Lehm hat uns aufgeklärt. Uffi Schuberte Knie hat uns aufgeklärt, dass wir nicht dein Boden war. Aber doch nicht irgendjemand, der uns erzählt hat, was für Drogen war. Die haben auch damals geht und sagt, da werden die auch nicht Drogen. Also gab es schon Drogen, aber ich habe da ja keine Berührung mit in der Schule gehabt.

SPEAKER_02:

Doch bei mir war es richtig, wir haben auch richtig Drogenentzugskliniken besucht und ja, Christiane F. war bei uns auch ein ganz intensives Thema auseinandergenommen.

SPEAKER_01:

Nee, also es ist mir völlig neu. Ich meine, es ist ja gut, offensichtlich, es gibt ja diese Problematiken, ist ja bekannt. Und wenn es da sowas gibt wie Aufklärung und Prävention schon in der Schule, ist es ja eine tolle Sache. Und nun aber erzähl doch mal, was ist denn so HIP? Was ist denn so der Hype? Was wird denn so genommen? Also, was ist jetzt Quintessenz?

SPEAKER_02:

Also ich glaube, hier im Podcast kann ich das nicht so runter reduzieren. Ich will eher dazu animieren, dass sobald so ein Infoabend das zweite Mal stattfindet, dass ich hier euch die Empfehlung aussprechen möchte, wer vielleicht daran gezweifelt hat, an der Qualität und der Sinnhaftigkeit daran. Es macht wirklich Sinn. Es macht nicht nur Sinn für Eltern, die Jugendliche haben, es macht auch Sinn für auch grundsätzlich Einwohner bei uns im Müllenbecker Land. Weil ein großes Thema war auch gewesen, Drogenkonsum zu erkennen. Insbesondere vielleicht auch Rückstände. Wir alle kennen und dabei, nee, das muss ich anders sagen, nicht wir alle, sondern wir Schildor kennen unseren Dorfplatz. Wir kennen auch die eine oder andere Ecke, wo sich Jugendliche rumtreiben. Und liebe Leute in Schönflies, Zülsdorf und Mülenbeck, ihr kennt das natürlich auch. Ihr seht die Plätze, wo die Jugendlichen sich aufhalten und ihr lauft daran vorbei und jetzt seht ihr da unten auf dem Boden etwas. Ob es mal ein zusammengeknülltes Aluminiumkügelchen ist, ob es vielleicht eine Tüte ist, wo dieses ganz plakative Haschblatt da drauf ist, was bedeutet das eigentlich? Was sind Rückstände vom Drogenkonsum? Und es gibt einige Stellen bei uns im Müllenbeckerland leider, wo du sehr viel von diesen Sachen findest. Und diese zu erkennen und auch zu melden, das war für mich die größte Erkenntnis. Ja, mach das. Ich habe nämlich genau gefragt, was passiert denn, wenn ich einen Platz kenne, wo ich viele Tütchen finde, wo ich viele Reste finde, wo ich mitbekomme, das ist doch alles vom Grasrauchen und vom was auch immer die da konsumieren, aber man sieht so, hier wird ordentlich geballert, würde man jetzt sagen. Die Polizei rufen. Das war für mich überraschend, dass das der Kontakt ist, weil ich melde da im Endeffekt eine Straftat. Ich sehe zwar die Straftat direkt nicht, aber ich sehe, was davon übrig geblieben ist.

SPEAKER_01:

Also den Tatort sich.

SPEAKER_02:

Den Tatort sich, genau, und das kann ich melden. Du kannst den Tatortreiniger holen. Und das muss auch. Und das muss auch einfach dokumentiert werden, dass das dann dort passiert wird. Weil nur wenn, das ist dann aber jetzt meine Worte, nur wenn Zahlen irgendwo auch größer werden, ist es möglich, Gelder zu akquirieren, Personal zu akquirieren, die dann auch proaktiv als Streetworker oder wie auch immer bei uns in der Gemeinde auch tätig werden. Und eins will ich sagen, wir haben schon ordentlich damit zu tun. Unsere Jugendlichen über das gesamte Gemeindegebiet, über ganz Oberhavel verteilt.

SPEAKER_01:

Na, dann rot dir den Weg.

SPEAKER_02:

Es ist halt leider ein Thema und insbesondere, jetzt komme ich zu dieser Frage von dir, Dennis. Sorry, dass ich dich jetzt gefragt habe, du hast gefragt, welche Substanzen sind das? Ganz schlimm ist zurzeit Lachgas.

SPEAKER_01:

Lachgas.

SPEAKER_02:

Lachgas ist zurzeit ganz schlimm, weil nämlich ein Drogenrausch, ich meine ja, wir alle kennen, vielleicht so die Bilder von aus dem Fernsehen oder einem Film, Heroin. Spritzen, Rausch stundenlang vielleicht benebelt sein und irgendwann total komatös wieder aufwachen. Aber das kannst du als Jugendlicher nicht machen. Du kannst ja nicht einfach stundenlang am Dorfplatz rumhängen. Also brauchst du irgendwas, was richtig geil kickt, richtig schnell ist und keiner kriegt das mit. Und das ist genau Lachgas. Ja, aber der dauert nicht in der ewiger Riesenbulle da rum. Dauert 30 bis 60 Sekunden und danach kriegst du nichts mit. Das kannst du viermal machen, fünfmal, das kannst du 30 Mal machen und am Ende, am Abend, bist du pünktlich zu Hause und keiner kriegt davon was mit. Aber das Ding ist halt so nervenschädigend, wenn du es in dieser Menge, wie es derzeitig in den Spätis verkauft wird, wo es nicht mehr kleine Kapseln gibt, wo der Sahne-Süffung damals mit diesen kleinen Kapseln immer die Sahne aufgestanden wird. Mittlerweile ist das ja, das ist ein Kilo mittlerweile, Kilo-Pakete, riesengroße Flaschen, die man dann da findet. Was jetzt gesetzlich auch demnächst verboten werden soll, aber aktuell ist es halt noch konsumierbar. Und das macht gerade bei Jugendlichen, die halt noch im Thema Wachstum und Pipaupur da sind, echt wahnsinnig viel kaputt.

SPEAKER_01:

Naja, da muss es offensichtlich ja schon ein paar Jahrzehnte so jeden, weil ich habe halt gefühlt hier und da ist schon ein bisschen was kaputt, aber die Frage ist ja nun die andere Sache. Jetzt ist bei Platt Lachgas, ich hätte jetzt eigentlich mit anderen Dingen so ein bisschen gerechnet, aber wahrscheinlich sind die auch zu teuer für die schmalen Beutel.

SPEAKER_02:

Ein anderes Thema sind natürlich, wir alle kennen Vapes an sich, also das Verdampfen von einem Liquid, also von einer Flüssigkeit. Das können die ganz normalen Raucher natürlich rauchen, da ist dann Nikotin dann drin, aber das gibt das Ganze auch mit Gras, also mit THC drin. Nennt sich oder es heißt dann HHC. Und das ist natürlich auch super. Du riechst es nicht. Einmal kurz dran gezogen, du musst keinen Joint mehr bauen, du brauchst keine Bon oder eine Pfeife oder ähnliches, um dein Gas da drin zu konsumieren. Es sind diesen kleinen Sticks, die überall in jede Tasche reinpatteln. Da ziehst du dran und bist total stoned danach. Klar? Dann kommen Dinge ins Studio und. Dann kommt dieses Thema glasige Augen, rote Augen, dass man so Indikatoren sieht, dass jemand halt Marihuana konsumiert hat. Aber grundsätzlich die Werkzeuge dafür, das ist nicht mehr eine große Tabakpackung und ein Tütchen, wo dann wirklich Gras drin ist, was auch nach Marihuana riecht. Viele von euch kennen das vielleicht, diesen süßlichen Geruch. Manche Freunde von mir sagen immer, das riecht so wie ein frisch aufgemachtes Bier, wenn man so Hopfen riecht, so diesen Stich. Und das ist halt das Gefährliche in der heutigen Zeit, dass wir aktuell Rauschmittel haben, die ganz schnell konsumierbar sind und ganz einfach im Konsum sind.

SPEAKER_01:

Und das verleitet vielleicht. Thematik, das hätte ja mehr oder weniger legalisiert wurde in diversen Bereichen, beziehungsweise auch die ein oder andere, weiß ich nicht, wurde dazu auf gesagt. Also ich meine, ich habe ja, wenn ich jetzt hier in einer Imbissbude irgendwo stehe und plötzlich steht jemand neben mir und zieht jetzt da in aller Öffentlichkeit seinen Joint durch, sodass ich quasi als Bestellender schon benebelt bin, quasi, dann machen wir es. In dem Wissen, dass es dir eigentlich legal ist mittlerweile.

SPEAKER_02:

Ja, für Volljährige mit, also wir reden ja von Jugendlichen. Ein Volljährigen möchte ich gar nicht vorschreiben, was er zu tun hat oder was er macht oder was er sein lassen soll. Aber wir reden hier von 12, 13, 14, vielleicht sogar noch jünger. Ah, okay. Und diese Verfügbarkeit, das ist das Gefährliche. Ich will gar nicht dem 18, obwohl dem 18 oder der 18-Jährigen, klar, das ist auch. Und da müsste man es manchmal auch noch ein bisschen regeln. Manchmal schon, aber grundsätzlich haben wir dieses Alter ausgesucht, dass wir sagen, diese Person sind volljährig. Aber wir reden von Jugendlichen. Und das ist nicht das Alter und die dürfen das nicht, das ist illegal. Und deswegen, wenn ich das zukünftig sehe, dass ich solche Tütchen oder ähnliches sehe, dann rufe ich da an und sage Bescheid, dass ich das hier gefunden habe und hoffe, dass dann irgendwann auch gegen Maßnahmen getroffen werden können. Streetworker kommen und den Tatort reinnehmen. Also das war schon. Also trotzdem nochmal die Aufruf, scheut euch nicht davor, solchen Abend zu besuchen, wenn das nochmal stattfindet. Und liebe Franzi Sander, wenn du das hörst, macht das bitte nochmal. Ich fand, es waren viel zu wenig Leute da für so ein viel zu wichtiges Thema.

SPEAKER_01:

Genau. Und wir haben sogar aufgerufen dazu. Aber jetzt kommen wir mal von den ganz Jungen zu den ganz Alten. Wahrscheinlich, naja, etwas älteren oder ganz Alten. Weil du warst nämlich richtig aktiv die Woche und du hast nämlich richtig rumgewetzt, wenn ich auf der Vuln Haut zu Hause liegen habe. Du warst bei den Digitalpartner wieder mal. Oder du bist ja, bist du jetzt ein Digitalpartner?

SPEAKER_02:

Offiziell noch nicht, aber ich habe mich jetzt eingetragen, also ich möchte jetzt richtig offiziell werden und das ist übrigens sehr interessant, ich muss jetzt ein Führungszeugnis erstmal ablehnen. Ablegen, Quatsch. Ich muss es einreichen. Nee, ich muss sie einfordern. Weil ich nämlich auch mit Jugendlichen zusammenarbeite. Bei den Digitalpartnern sind auch viele Jugendlichen, die helfen, mitzumachen. Und weil ich dann mit Jugendlichen in Kontakt komme, organisiert durch die Verwaltung, also da weiß ich noch nicht genau, warum das Ganze so ist, letztendlich muss ich jetzt nachweisen, dass ich kein schlimmer Finger bist. Dass ich tauglich dafür bin, auf Jugendliche losgelassen zu werden. Obwohl ich zwar direkt mit denen nichts jetzt zu tun habe, aber ich bin mit denen gemeint. Ein Raum, genau.

SPEAKER_01:

Alles klar. Und war spannend, was habt ihr gemacht wieder? Habt ihr jetzt euren von der letzten Folge besprochen? Ja, Telepum, hat er jemanden?

SPEAKER_02:

Nein, hat sie schon selber dann geschafft. Da ging es dann darum, dass Laptop, E-Mail einrichten. Ich möchte gerne das, was ich auf meinem Tablet habe, möchte ich gerne hier auf meinem Computer haben. Und dann ein kleiner Tipp nach da draußen, wenn ihr mal wieder Großmama, Großpapa, wie auch immer habt und ihr wollt den unbedingt davon überzeugen, das ist das Beste. Bitte lasst das sein. Hört auf, euren Großeltern zu sagen, das hier ist besser als das, was du benutzt. Denkt immer daran, eure Großeltern haben angefangen mit etwas zu lernen und sind da jetzt drin. Die haben es geschafft, das zu verstehen. Jetzt kommt ihr mit eurem Verständnis, was für euch total leicht ist, plötzlich ein anderes Programm zu nehmen, einen anderen Computer, ein anderes Handy. Für die da drüben, die euch glauben und die auch wertschätzen, was ihr sagt, die sagen, ja, mach ich. Okay, von Windows auf Linux-Umstand, ja, ja, mach ich. Von Windows auf Apple-Umstand, ja, ja, mach ich. Aber die sitzen dann da zu Hause und verstehen das nicht mehr. Und zum Glück gibt es die Digitalparten, das war nämlich mein Hauptpart jetzt beim letzten Mal. Da war es nämlich genauso: aus der Familie kam halt der Tipp, Mensch, mach das doch mal anders. Warte, ich geb dir einen Laptop, wenn du möchtest, den besorge ich dir. Ich mach dir Linux rauf. Linux ist kostenlos und da musst du nichts für bezahlen und ja, toll, super. Und am Ende aber sieht alles anders aus. Alles ist anders zu bedienen. Und deswegen, wenn es eurer Familie leichter fällt, mit dem weiterzumachen, was sie bis jetzt hatten, und auch wenn es vielleicht zwei, drei Euro teurer ist, lasst das.

SPEAKER_01:

Ja, klar, so eine massive Umstellung, wenn du jahrzehntelang entweder mit einem einen gearbeitet hast oder dich gerade ein paar Jahre schon so reingefuchst hast, dann plötzlich wie beim Autofahren. Plötzlich musst du Linksverkehr. Guckst du jetzt mal blöd, ne? Also mir macht es sehr viel Spaß.

SPEAKER_02:

Alle 14 Tage immer eine Stunde in Mühlmeck im Mühlentreff. Nee, nicht Mühlentreff, das ist der Jugendclub noch daneben. Mal schauen, wo es dann später stattfindet. Eine tolle Sache, finde ich genial. Ich mache jetzt damit, ich habe auch meine Frau angesteckt, damit zu machen. Und jeder, der eine Frage hat, schickt sie doch gerne zu den Digitalpaten. Ich und alle, die da mitmachen, helfen sehr gerne.

SPEAKER_01:

Sehr gut.

SPEAKER_02:

Da habe ich heute so viel gequatscht.

SPEAKER_01:

Ja, du hast heute mir quasi kaum Raum gelassen, um mich hier zu entfalten, ja. Aber es ist wie es ist. Jeder erkämpft sich so seine Zeiten. Ich habe jetzt mal passiv ein bisschen zugeguckt, wie du da von deinen Digitalpaten, von dem Drogenarm, von dem Lindeneck und von den Bauernprotesten, von der weltlichen Export- und Import-Organisation gesprochen hast.

SPEAKER_02:

Ich hoffe, ihr seid noch dran. Hört uns zu, auch wenn ihr als Fanbase von Dennis heute mal weniger abbekommen habt. Und ich jetzt hier zu hören war. Aber ich bin nicht mehr. Ich kämpfe mich wieder raus für die Themen gemacht im Knikop.

SPEAKER_01:

Was haben wir jetzt noch? Wir wollen es ja alles lange in die Länge ziehen, lange in die Länge ziehen, Länge in die Lange, Ling, Lang, Long. Mühlencup. C-Minute-Events, wir haben den Mühlencup. Der ist ja immer wieder mal. Fußball ist los. Und zwar ist es gestaffelt auf zwei Wochen innen, dazwischen sind irgendwie zwei, also ja zwei Wochen innen, dazwischen sind zwei Wochen. Und so ist es jetzt so, dass wir am 24. und am 25. Also quasi heute und morgen. Also sprich heute Vormittag ist die C-Jugend dran, nachmittags sind die Herren und morgen am 25.01. ist vormittags die B-Jugend und nachmittags ist die D-Jugend dran. Die genauen Zeiten, schaut bitte nochmal auf die Website vom SV Mühlenbeck, sv-mühlenbeck.de slash news. Die werden da wohl noch veröffentlicht. Ole! Ole, ole, ole. Ja, spannendes Match. Übrigens, offizieller Sponsor vom SV Mühlenbeck neben vielen anderen natürlich. Die geben ja gerade richtig Gas, sind ja auf Sponsorsuche immer wieder. Da haben sich ja einig zusammengefunden. Jobspot 360. Aus dem Air. Genau, wir hängen also da plakativ mit vier Banden, hängen wir da quasi im Stadion.

SPEAKER_02:

Wenn wir da vom Dennis, dann müssen wir doch mal auch da hingehen.

SPEAKER_01:

Ja, auf jeden Fall. Wir haben es uns ja eingetragen, wir fahren mal hin, wir gucken uns immer an. Und Hallenfußball, also das ist ein Hallenfußball-Event, ne? Ja. Und Hallenfußball ist sowieso immer sehr dynamisch. Es ist ja auf engerem Raum. Schnelles Spiel dann auch. Schnelles Spiel, der Ball zwischt ein bisschen schneller, dann ist immer so diese Quitsch quicch von den Hallenschuhen. Also, naja. Spannende Sache auf jeden Fall.

SPEAKER_02:

Kommt vorbei und feuert mit an.

SPEAKER_01:

Noch eine spannende Sache haben wir, ist jetzt mal schon ein bisschen länger hingeplant, wer dich eintragen will, damit er auch die Zeit findet, da mal vorbeizugehen, ist am 21.03. die Future Lab in Klinik. Am Campus der Grundschule in Klinikke ist die Ausbildungsbörse. Ausbildungsmesse, Börse. Ja, Messe würde ich auch sagen. Ja, und da sind bestimmt wieder spannende Ausbildungsbetriebe da, die euch als Azubis quasi gerne in ihren Betrieben hätten. Also hinder, vorbeischauen, sich ein bisschen begeistern lassen und ja, vielleicht wird es ja was.

SPEAKER_02:

Toi toi toi.

SPEAKER_01:

Toi, toi, toi. So, meine Liebe, das war doch schon wieder. So viel haben wir nicht. Ich will gar nichts mehr sagen. Ich habe viel zu viel verquatschstädtig halt die Welt. Ich hab sie ja den Raum gelassen. Dankeschön. Man muss ja auch den Raum mit anderen Leuten geben, sich zu entfalten. Hast du heute gemacht. Das finde ich auch sehr gut. Und ich werde mir den Raum für mich schon wieder zurückerkämpfen, wenn es soweit ist. Aber bis dahin sagen wir Tschüss und Ciao. Sagen Dennis. Und Patrick. Tschüssi. Ciao. Bis nächste Woche.

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