#Lokalgeplänkel

❄️ Vom Glatteis zur Gemeindepolitik: Winterchaos, Baupläne und Busverbindungen 🚌

Episode 85

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0:00 | 46:24

🎙️ Ohren auf – hier kommt was für eure Lauscher! 🎉

🎧 Eure Hosts: Dennis Hentschel & Patrick Schumann sprechen über das, was gerade wirklich zählt:

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IN DIESER EPISODE

Wir nehmen euch mit durch eine dichte Ausschusswoche: Winterdienst unter Druck, Baupläne mit Folgen, ÖPNV im Faktencheck und ein überraschender Fördertopf für Haltestellen. Wir teilen klare Zahlen zu Kita, Hort und Bevölkerung und erklären, warum Rufbusse hier nicht die Lösung sind.

  • Studio-Update und Einstieg ins Thema
  • Sicherheit auf Eis und praktische Tipps
  • Digitalpaten und Fachvorträge zu Windows 10 Nachfolge
  • Jugendworkshops zu Geld, Verträgen und Abo-Fallen
  • Bauausschuss: Gutspark, Rettungswache Schönfließ
  • B-Plan und Verkehrssorgen rund um Schönfließ
  • Städtebauliche Verträge als Infrastrukturhebel
  • Parkhaus Mühlenbeck: Widersprüche und Lärmschutz
  • Wirtschaftsfläche vs Biosphäre: Abwägungen und Entlastungen
  • Winterdienst: Kritik, Zuständigkeiten, Vorsorge
  • OVG im Sozialausschuss: Schulbus-Pflicht, keine Rufbus-Lösung
  • 50-Prozent-Förderung für Haltestellen und nächste Schritte
  • Kita- und Hortzahlen, Spatzenhaus-Wiederaufbau
  • Ausblick auf mögliche Änderungen bei Elternbeiträgen

Aufzeichnung vom: 29.01.2026

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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.

SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr habt Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Mühlbecker Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht stau und diskutiert mit uns. Und vor allem nicht aufzumachen.

SPEAKER_02

Hallihallo, Mühlmecker, Land und drumherum, wie geht's euch?

SPEAKER_01

Wolltest du anfangen, mein Lieber? Nein, aber stellvertretend für mich selbst kann ich sagen, mir geht's gut. Und ich hoffe, wir hoffen, euch da draußen auch.

SPEAKER_02

Ja, in diesem Sinne. Hallo Patrick, grüß dich im Studio. Wir haben umgebaut, wir haben hier alle ein bisschen weitläufiger gemacht, ein bisschen großräumiger, ein bisschen mehr auch auf Thema Video ausgelegt. Mehr verraten wir jetzt an dieser Stelle erstmal noch nicht. Ich find's gut, ich find's gemütlicher, ich find's angenehmer.

SPEAKER_01

Kann euch da draußen fast egal sein, wenn ihr uns gerade hört, weil sehnt tut er uns ja währenddessen nicht. Aber eins sei gewiss, wir sitzen gerade sehr bequem, haben unsere zwei Mikrofone vor dem Mund und quatschen mit euch über das Müllenbecker Land in den nächsten 30 Minuten.

Glatteis, Stürze & Sicherheitstipps

SPEAKER_02

Ja, schauen wir mal, ob es 30 bleiben, aber in den nächsten Minuten, ja. Eis ist Kälte, wir sind rutscht, wir sind geschlittert. Jetzt wollen wir nicht mehr im Winterdienst herziehen, darum geht's nicht, das hatten wir ja noch gemacht. Sondern es ist verdammt glatt, aus dem einfachen Grunde, weil so eine dicke Eisschicht überall ist. Ich bin jetzt zum Studio geschlittert, da ist ja fast, ich möchte fast behaupten, teilweise drei, vier Zentimeter Eisschicht.

SPEAKER_01

Das war ja am ersten Tag, wo diese überfrierende Glätte gewesen ist, dass du echt nicht rausgehen konntest. Und dann hat es aber nochmal, dann gab es nochmal einen Schneefall und durch den Schneefall hatten wir dann doch ein bisschen Grip. Mit den Autos und zu Fuß sind wir irgendwie noch zurechtgekommen und jetzt war ja immer so 0 Grad, 1 Grad, es ist wieder ein bisschen getauft. Und jetzt ist das ganze Eis plötzlich wieder da und ich bin heute auch locker zwei, dreimal kurz vorm Fallen gewesen. Hätte ich nicht gerade die Türklinke in der Hand vor meinem Auto oder von der Hauseingangstür. Ich hoffe für jeden da draußen, dass ihr gut durchgekommen seid. Und wenn ihr im Krankenhaus arbeiten solltet oder in einer Rettungs- oder Notaufnahme, ihr hattet heute wahrscheinlich viele, viele Knochenbrüche. Ich hoffe nicht.

SPEAKER_02

Aber auf jeden Fall heißt das, wenn man draußen sich jetzt bewegt, auf rutscht in den Straßen, versucht, beide Hände frei zu haben, dass, wenn ihr fallt, euch irgendwie abdrehen, abrollen, abstützen könnt und nicht zufälligerweise noch die Omas Ming-Vase in der einen Hand und in der anderen Hand noch ein Handy. Das könnte dann schlimme Folgen haben.

Digitalpaten & Tech-Vorträge

SPEAKER_01

Oh ja. Denn dann könnt ihr nicht, komme ich gleich mal zu den Terminen und Events, Dennis, dann könnt ihr nämlich nicht zu den Digitalpaten gehen. Dennis, wir müssen das aber mal ein bisschen reglementieren. Wir werden jetzt hier nicht jedes Mal die Digitalpartner ankündigen. Für euch alle da draußen bis zum Ende des Jahres sind das immer alle zwei Wochen, findet das in Mülenbeck im ehemaligen Touristeninformation statt. Jetzt ist es aktuell der Jugendclub, bis der irgendwo mal da umzieht. Mal schauen, ob es dann so bleibt. Aber auf der Seite der Gemeinde werdet ihr das finden. Wenn ihr einfach Digitalpartner Mühlbecker Land mal eintippt, dann findet ihr das Ganze, denn das findet ja auch nicht nur im Mülenbeck statt, sondern auch in Zülsdorf. Und neben den normalen Digitalpaten, Dennis, die in Zülsdorf und in Mühlbeck stattfinden, wird, ich glaube, ab nächsten Monat, lass mich überlegen, oder ich glaube Mitte Februar, es gibt auch immer Vorträge. Wie zum Beispiel Windows 10 ist zu Ende. Was kommt danach? Also für all die Leute, die. Vielleicht, X. Ich meine, die Handys manipulieren uns ja immer, was die Zahlenrennfolge angeht. Aber viele kaufen sich einen Laptop, da ist ein Betriebssystem drauf, nutzen das bis zum Ende und irgendwann kommen einfach keine Updates mehr. Man nimmt das gar nicht so richtig wahr, weil man das Ding sowieso nur alle, naja, vielleicht mal alle zwei Wochen rausholt, um Bilder zu kopieren oder zu zeigen. Ja, aber für die ist es interessant und wichtig. Und da gibt es ein paar Fachvorträge und ich weiß halt, glaube ich, Windows 10 ist der erste für dieses Jahr. Und der andere später. Aber dann ist egal wie, irgendwann geht alles mal zu Ende und halt auch mit Betriebssystem manchmal und nicht jeder weiß davon. Und da wird dann mal ein schöner Vortrag gehalten, was man da auch von der Schwert.

SPEAKER_02

Nur die Wurst hat zwei. Nein, wir wollen jetzt nicht dauerhaft machen, aber wir wollten den Ganzen mal ein bisschen anschubsen, den Digitalpartner mal ein bisschen auf die Sprünge helfen. Und von daher war uns das doch schon mal wichtig, jetzt noch so zu erwähnen. Und denn die Sendung soll nämlich heute ganz im Glanze der Ausschusswoche sein.

Jugendworkshops Geld & Verträge

SPEAKER_01

Ich kann es, lass mich bitte noch kurz für den heutigen Ausstrahlungstag, aber wir müssen vielleicht parallel nochmal ganz kurz nachgucken. Der Workshop, der von Franziska Sander organisiert wird, das ist ein Zweiteiler ja gewesen. Beim letzten Mal oder vorletzten Mal haben wir es schon angekündigt. Wenn ihr also Jugendliche habt zwischen, ich glaube, es war 14 bis 18 Jahre, da gibt es zwei Workshops. Der erste Workshop befasst sich mit dem ersten Geld. Also wie kann man mit Geld machen. Was sind die ersten Rechnungen, was sind die ersten Verträge, vielleicht auf die auf einen zukommt. Und da gerne nachschauen. Franziska Sander, wirklich Mitarbeiter des Jahres, würde ich ja fast sagen, in der Verwaltung. Tolle Aktionen. Und ja, sag's all denen, die es noch nicht wissen.

SPEAKER_02

Mensch, Franzi, kriegt man da kriegst du hier einen Blumenstrauß durchs Mikro geschoben, ey. Wahnsinn.

SPEAKER_01

Das macht doch schön, schön.

SPEAKER_02

Ja, nee, aber so eine Workshops sind ja genau das, was wichtig ist, dass man da an die Jugend rangeht, dass man da an die älteren Senioren mit den Digitalpaten. Das sind einfach mal so Themen, die sonst nicht so alltäglich besprochen werden. Und das ist ja auch wichtig, weil ich weiß ja, wie es ist, du bist 16, 17 und das Erste, was bei dir an der Tür klopft, mittelbar oder unmittelbar, sind die Versicherungsvertreter. Und dann brauchst du eine Rührup und dann brauchst du eine Riester und dann brauchst du eine Lebens- und Risiko und Berufsunfähigkeit und watch du dir alle. Und am Ende siehst du dich dann wieder, dass deine, mittlerweile gibt es ja mehr als damals, damals gab es die 500 Mark. Und dann siehst du dich wieder und denkst dir, naja, jetzt habe ich schon 100 Mark oder 120 Mark davon für Versicherungen. Kann es ja wohl auch irgendwie nicht sein. Und vieles braucht man aber ja nicht in dem jungen Alter und pipapo.

SPEAKER_01

Also von daher finde ich es tippitoppi. Dennis, ich verstehe dich aber jetzt mal ganz gerne an alle, die gerade zuhören und die sich jetzt angesprochen finden. Ich will nämlich ganz kurz meine Geschichte des ersten Geldes erzählen oder des ersten Vertrages. Bei mir war es damals, die Zeit der Videotheken war das Ganze noch. Und da standen manchmal am Bahnhof oder in den Einkaufszentren standen Leute, die haben dir so Video-Apotheken, äh, Apotheken, Videotheken-Abos verkauft. Da hast du dann so ein Abo gehabt und hast dann immer DVDs bekommen und musstest halt aber auch im Monat zwei bis drei davon nehmen. Und ich fand es halt als Videothekengänger total geil. Das war halt richtig klasse, weil es halt viel günstiger war. Aber nie so viel genommen. Und der Vertrag hat sich wie bei Telefon automatisch immer verlängern. Das war alles viel zu teuer. Also das war meine erste Abo-Falle nach Jamba-Klingeltönen, aber darüber will ich jetzt nicht sprechen. Jamba-Klingeltöne. Und das war meine Erfahrung mit ersten Geld. Und da muss man auch mal vorbereitet sein und unsere Jugendlichen werden das.

Bauausschuss: Gutspark & Rettungswache

SPEAKER_02

Also ich möchte wetten, die Hälfte unserer Zielgruppe, nee, obwohl doch die Hälfte wird es noch kennen. Jamba-Klingeltöne. Ja, ja. Schreibt es mal in die Kommentare oder schickt uns mal eine E-Mail, wer Jamba-Klingeltöne nicht kennt. Würden wir ja noch aufklären nächste Mal.

SPEAKER_01

Gut. Okay, ja, aber genau richtig, Dennis. Wir tauchen tief in die Woche der Sonderausschüsse, die wir bei uns in der Gemeinde haben. Dennis reißt fast das Studio hier um. Und was haben wir nun jeden Montag, Dienstag und Mittwoch in dieser Woche, Dennis?

SPEAKER_02

Wir hatten Bauausschuss, Infrastructurausschuss und den Sozialausschuss. Natürlich heißen die alle ein bisschen anders und länger, aber wir nennen sie ja einfach so. Und welche haben wir denn besucht, mein Lieber? Wo warst du? Ich war im Sozialausschuss. Super, das heißt also am Mittwoch und ich war im Infrastructurausschuss und Mobilität, am Dienstag den Bauausschuss, da waren wir jetzt selber persönlich nicht vertreten, hatten aber eine kleine Info da draus bekommen, von daher können wir nur ein Thema mal anreißen.

SPEAKER_01

Weil es mir am Herzen liegt, das heißt Bau- und Umweltausschuss. Ja, Dennis, in welcher Reihenfolge wollen wir loslegen? Ich muss vorab schon mal gleich sagen, Chapeau und ganz toller Sozialausschuss, alle Mitglieder, die da drin waren. Ich war als Gast im Publikum. Von vorne bis hinten waren es interessante Themen, tolle Wort- und Redebeiträge und eine tolle Diskussionsrunde. Erstmal so per se, sehr gute Unterhaltung, also nicht Unterhaltung und nicht. Da hätte es dann ruhig actionreicher werden können, sondern wirklich konstruktiv und so Fokus auf die Gemeinde. Das fand ich richtig gut. Das fand ich ganz toll. Und ich berichte gleich noch ein paar Informationen drüber, die weder unser Verwaltungsmitarbeiter, Herr Möhricke, wusste, noch diese Ausschussmitglieder und ich auch nicht.

SPEAKER_02

Ja, da bin ich ja mal spannend. Fangen wir mit dem Bauausschuss und Umweltausschuss an, weil wir da ja nicht so viel erzählen können, weil wir nicht vor Ort waren. Aber wir haben ja so ein bisschen Informationen zugespielt bekommen. Also es gab halt zum Beispiel einen Tagesordnungspunkt Gutspark in Schönflies, falls ihr euch erinnert, da wo die Kita ist, da soll ja ein kleines Wohngebiet gebaut werden. Da habe ich jetzt nur so mitbekommen, da war es wohl so, dass die ursprünglichen Investoren da abgesprungen, dann kamen neue, die wollten was anderes bauen und jetzt sollte wohl ja nicht mehr so gebaut werden, wie es ursprünglich mal gebaut werden sollte. Wo es damals das OK und das Go gab. Genau, früher war es wohl eher mehr ein bisschen offener, ein bisschen einfühlsamer, und einfühlsamer, hat sich mehr in die Umgebung eingefügt und so weiter. Jetzt soll es dann wohl eher ein bisschen blockweise gebaut werden und so weiter.

SPEAKER_01

Praktisch, praktisch gut.

SPEAKER_02

Genau, da gab es ein bisschen Diskussionsbedarf. So richtig konnte wohl aber auch laut unseren Informationen, die wir bekommen haben, niemand so richtig da was zu sagen. Ist jetzt natürlich immer ein bisschen blöd. Dann gab es Jahresordnungspunkt die Rettungswache in Schönflies? Mülenbeck wird die Berg. Nee, stimmt. Schönflies. Schönflies, nein. Schönflies. Mann, wir haben jetzt mehr Rettungswachen hier. Ene ist vom Land.

SPEAKER_01

Also die in Mülenbeck ist auch irgendwann an der Tagesordnung, die kommt auch irgendwann, aber erstmal ist die in Schönflies, weil da ist wirklich kurz vor Startschuss.

B-Plan, Verkehrssorgen Schönfließ

SPEAKER_02

Genau, da wurde also quasi auch ohne weiteren Gesprächsbedarf die Sache befürwortet. Dann gab es noch Plan B Wohngebiet, also Plan B. B-Planverfahren, so rum, Wohngebiet zwischen Linika Chaussee und Feldweg. Erinnert euch der Schönhätten Tower. Da, der jetzt nicht mehr Schönhättentauer wird, weil er nicht mehr vier, sondern dreistöckig nur noch wird. Da hat sich also auch die gängige Meinung so ein bisschen durchgesetzt und geändert, sodass quasi die Investoren dort sich die Sache nochmal angenommen haben und ein bisschen angepasst. Da wurde heißt drüber diskutiert, wurde uns mitgeteilt. Was jetzt die Inhalte waren, weiß ich nicht so genau. Stand hier nicht in unserem Briefing-Mail. Aber große Problem ist zum Beispiel, was viele Anwohner sehen, ist der Verkehr. Verkehr grundsätzlich in den Schulen vlies, weil wir haben ja da eine Baufeld, wir haben ja dann am Gutspark, wir haben vorne gegenüber der Kirche soll noch. Und gleich hat sie jetzt noch von der Schule, die noch gebaut wird. Genau, und die Schule, da kommen wir wieder beim nächsten Ausschuss zu, die wird ja dann hinten da, wo jetzt der Sportplatz Richtung Bergfelde ist, Hohenneundorf, hinter den S-Bahn-Schienen. Und es wird sich der Verkehr in Schönflies erhöhen. Würde mich jetzt wundern, wenn er es abnimmt. Also von daher muss man sich da mal zwangsläufig zu Gedanken machen. Natürlich, klar, wenn du nur wenige Straßen da hast und du hast ja nur eine Dorfstraße und so ein bisschen Seiten, kannst du nicht viel machen. Aber das war auf jeden Fall eine große Sorge der vorhandenen Anwohner und auch der Ausschussteilnehmer. Und das Thema muss halt nochmal ein Infrastrukturausschuss, weil dafür ist der Infrastrukturausschuss ja eigentlich auch da. Da geht es ja auch um Mobilität, um das Thema nochmal ein bisschen anders angegangen wird und auch im Städtebaulichen Plan nachher ein bisschen verankert wird. Genau, das war erstmal so ein kleiner Kurzabriss aus dem Bauausschuss, wo wir jetzt selber nicht persönlich da waren.

Infrastruktur: Beteiligung & Bürgerfragen

SPEAKER_01

Dann gehen wir jetzt nach Hause, schlafen, stehen auf, gehen, arbeiten, kommen nach Hause zurück und es ist Dienstag und wir können zum Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität gehen. Ganz genau.

SPEAKER_02

Hättet da gehen können. Leider waren so viele gar nicht da. Ich war da und möchte sagen, zwei, drei weitere Bürger. Fand ich ein bisschen wenig. Freunde, da geht mehr. Also hier nochmal der Aufruf, wenn Ausschusswoche ist, das wird auch in den gängigen Social Medias und auch natürlich über die Gemeinde aushänge publiziert, wann die sind. Nehmt dran teil. Macht mal, nehmt euer Recht und auch eure Bürgerpflicht wahr, euch ein bisschen einzumischen, zumindest mal zu informieren.

SPEAKER_01

Und ein Tipp von mir: Wenn es Themen gibt, schaut auf diese Liste, ihr seht dort Themen, die ihr interessant findet, ihr wollt gerne mitmachen, ihr wollt gerne mitdiskutieren oder auch eure Fragen stellen und auch dann zeitnah über dieses Thema sprechen. In dieser Legislatur haben viele Ausschussvorsitzende das alles ein bisschen aufgelockert. Viele akzeptieren jetzt Redebeiträge von Anwohnern, die auf dem Publikum sitzen. Ja, das ist natürlich mal begrenzt, weil man muss natürlich diese Ausschusszeit, ich glaube, die ist auf drei Stunden begrenzt, also da darf man nicht und drei Stunden da sitzen, das ist schon anstrengend auch, so lange zu diskutieren und auch mitzuwirken. Aber es geht darum, sprech doch am Anfang einfach die Ausschussvorsitzenden an. Sprecht doch einfach den Ausschussvorsitzenden an und sagt einfach, Mensch, das Thema interessiert mich so sehr, denn jeder Ausschussteilnehmer, jedes Ausschussmitglied hat die Möglichkeit, die Tagesordnung zu ändern. Also wenn da wirklich mal auch mal so zehn Punkte drauf sind und das ist halt der letzte Punkt am Ende, sprecht nicht darauf an. Vielleicht wird es dann auch der dritte oder vierte Punkt und dann könnt ihr früher darüber sprechen und ihr seid in der ersten Stunde dabei, könnt mitsprechen, euer Thema wird behandelt und dann könnt ihr auch mal früher nach Hause gehen. Keiner nimmt es euch übel, wenn es kein Thema mehr gibt, was euch interessiert, dass ihr dann auch schon ein bisschen früher geht.

SPEAKER_02

Ja und oder wenn ihr mal Themen drauf haben wollt, die nicht drauf sind, sprecht mit euren Politikern des Vertrauens oder Gemeindevertretern, dass die sich da vielleicht stark machen, ein Thema mal mal draufzubringen. Oder sprecht den Ausschussvorsitzenden im Vorfeld an, natürlich nicht in der Sitzung, sondern rechtzeitig. Auch das ist grundsätzlich möglich.

SPEAKER_01

Genau. So. Erzähl, Dienstag. So, Dienstag, ja, es war.

Städtebauliche Verträge & Abgaben

SPEAKER_02

Los geht's, genau. Es waren soweit 80 Prozent der Ausschussmitglieder waren auch da. Es gibt immer ein paar, die irgendwie fehlen. Warum auch immer. Und ja, was war so Thema? Also die Tagesordnung war jetzt nicht so groß. In allen Ausschüssen war die relativ dünn, sage ich jetzt mal. Ob es jetzt wenig Themen gibt oder die nicht raufgenommen wurden, keine Ahnung. Gut, schieben wir mal auf den Jahresanfang, First Sitzung quasi. Aber da hätte man natürlich ein bisschen was reinschieben können. Aber Fakt ist, also angemängelt wurde quasi erstmal eine Bürgerfragestunde oder Sprechstunde, eine Fragestunde, dass es irgendwie gefühlt keine Stadt- bzw. Verkehrsplanung gibt, gerade auch in Bezug auf neue Bauvorhaben. Und ja, das ist ein Thema. Das sehe ich auch ein. Das ist so gefühlt. Werden zwar hier und da neue Baufelder erschlossen und auch mit nicht wenig. Wir haben in Schildu, wir haben in Schönflies, wir haben in Mühlenbeck, wir haben überall neue Baufelder, kommen so wahrscheinlich auf eine Summe von ca. 300, vielleicht ca. 350 Wohneinheiten. Daraus errechnen sich Parkplätze. Parkplätze. Also praktisch und theoretische zusätzliche Fahrzeuge, die kommen. Die müssen morgens irgendwo möglicherweise hin. Nehmen wir mal noch an, 70 Prozent davon arbeiten nicht in der Gemeinde, was schon sehr wenig wäre. Sehr viel. Also sagen wir mal, 80 Prozent, die fahren möglicherweise mit dem Auto irgendwo hin. Oder sagen wir mal, von den 80% fahren 60% mit dem Auto, wenn wir 20% in die Bahn stopfen. Die werden auch an den Verkehrskreuzungen stehen morgens. Es wird also noch ein bisschen voller werden. Ja. Ist nicht ausgeschlossen. So viele Ein- und Ausfahrtswege haben wir nicht. Und natürlich fehlt es dann, wenn wir den anderen Rest in die öffentlichen haben wollen, auch an attraktiven Bushaltestellen. Also der ganze Rattenschwanz der Infrastruktur ist irgendwie gefühlt immer nicht so wirklich betrachtet. Man will zwar neue Baufelder, Baufelder, Grundsteuern, bibro.

SPEAKER_01

Man hängt halt hinterher. Das ist dann also reagieren, wenn es dann schon so weit ist. Das heißt, wahrscheinlich, Bauchvorhaben wird umgesetzt, die Autos kommen, die Straßen sind zu, dann kommt es per Beschwerde oder ähnliches, kommt es in den Ausschuss, dann wird gesagt, okay, wir müssen was machen, dann wird geplant, dann wird die Straße erweitert. Wahrscheinlich ist das so der aktuelle Pferdegang, wie dann mit Straße umgegangen wird. Und dann muss man auch sagen, ist es eine Straße, die uns gehört? Ja. Oder muss das eigentlich jemand anders machen?

SPEAKER_02

Ja, das kommt natürlich noch dazu, aber den Plan kann man ja zumindest erstmal haben. Und man will ja manchmal vielleicht vor die Situation kommen, dass man sagt, okay, pass auf, Beispiel. Du willst jetzt 100 Wohneinheiten auf dem und dem Grundstück bauen, ja, dann gibt es was wie eine Infrastrucabgabe oder Kita-Abgabe, so hieß es. Die müsste eigentlich auch mal neu berechnet werden. Weil, wenn du 100 Leute dahin ziehen lässt, davon, wie gesagt, benutzen welche öffentlichen Nahverkehr und dann braucht man vielleicht eine Haltestelle in der Gegend. Dann müssen die Kosten auf jeden Fall umgelegt werden.

SPEAKER_01

Ich will euch das mal kurz ein bisschen.

SPEAKER_02

Warte mal eins kurz. Dann muss natürlich von den 100 Einheiten sagen, pass auf, mein Lieber, du kannst bauen, kein Problem, 100 Einheiten, du hast ja auch einen Vorteil, Mieteinnahmen, Pippapo, du machst dich ja aus dem Frieden heraus. Und da zahlst du einfach mal 8000 Euro pro Wohneinheit für Gitterkosten, Bushaltestellen, also Infrastrukturabgabe.

Parkhaus am S-Bahnhof: Widersprüche

SPEAKER_01

Genau. Treue Zuhörer haben das wahrscheinlich schon mal gehört. Für alle, die jetzt mal kurz spontan neu dazu gekommen sind. Wir erzählen ab und zu davon, es gibt den städtebaulichen Vertrag. Und der wird bei solchen Bauvorhaben immer wieder auch angewendet. Und da geht das, Dennis macht die Grimmassen. Und dabei geht es wirklich darum, wenn diese zusätzliche Infrastruktur, die wir jetzt da schaffen, in Form von Wohnungen, Häusern, Mehrfamilien, was auch immer, hat die Gemeinde mehr Verantwortung. Unsere Straßen sind voller, wir brauchen fähig mehr Bushaltestellen, wir brauchen mehr Kita-Plätze. Und in diesem städtebaulichen Vertrag, sagen wir dann halt auch zu den Leuten, die dort bauen, meistens sind es ja irgendwie große Firmen, die dann später diese kleinen Grundstücke oder Häuser dann da verkaufen. Sagen wir, okay, dann die Beiträge, die ihr jetzt zahlen müsst, sind halt so und so hoch bemessen. Und in diesen städtebaulichen Vertrag können aber auch ganz, ganz viele andere Sachen drin stehen. Da verträgt man sich, indem man sagt, okay, du machst bei mir Geld, du verdienst Geld, indem du hier bei uns bauen darfst, dafür möchte ich gerne auch etwas haben, einen Mehrwert. Und dann kann man da gut verhandeln. Da geht wirklich viel rein. Wir gehen jetzt nicht tiefer ins Detail, aber da kann man wirklich, wirklich viel rausholen. Von kleiner Parkbank bis ganz großer Geldsumm für Clubfinanzierung. Exakt. Das ist alles möglich. Man muss nur gut verhandeln können.

SPEAKER_02

So ist es. Und das fehlt manchmal nach außen von außen betrachtet.

SPEAKER_01

Ich kann mir aber gut vorstellen, du musst eine harte Verhandlungssau sein. Ja, du musst da schon ein knackiger Typ sein. Wenn du jemand bist, der harmoniesüchtig ist und dann in so eine Verhandlung da gehst und eigentlich nur das Gute für die Gemeinde möchtest.

Wirtschaftsfläche vs. Biosphäre

SPEAKER_02

Naja, so ein Gummiidea macht keinen Sinn. Du musst schon ein kleiner Cracker sein. Und dann, ja. Also wie gesagt, ist natürlich auch immer leicht gesagt, aber gefühlt fehlt da ein bisschen Transparent, Transparenz, ob das also umgesetzt wird und oder ob die Summen auch noch angemessen sind für die Kosten, die man heutzutage dafür aufwirft. Gut, abgehakt, haken wir nach, gucken wir nach, bleiben wir dran. Dann war noch das Thema Parkhaus Mühlenbeck am S-Bahnhof. Die Baugenehmigung ist ja erteilt. Aktuell befindet sich dieses Bauvorhaben im Widerspruchsverfahren, weil es natürlich Widersprüche gab von Anwohnern, von irgendwelchen Verbänden, Vereinen, wie auch immer. Und da geht halt grundsätzlich, oder das große Thema ist da der Emissionsschutz, die Lärmbelästigung. Ja, der eine Planer sagt, okay, da müsste man hier mehr verkleiden von außen, damit es geschlossen ist, kein offenes Bauwerk. Der andere sagt, lass es lieber ein bisschen offen, pippapo, da ist also noch ein bisschen Diskussionsbedarf und deswegen geht es da auch aktuell nicht weiter. Baugenehmigung ist aber soweit erstmal da.

SPEAKER_01

Okay, aber das heißt ja, dass die Einwendungen, was den Emissionsbelastung angeht, wurden scheinbar erkannt, sind gerechtfertigt und jetzt muss da reagiert werden drauf. Und wie die Reaktion aussieht, wie man das Ganze jetzt so gestaltet, dass es dann dem Ganzen gerecht wird, da befinden sich jetzt gerade.

Winterdienst: Kritik & Lehren

SPEAKER_02

Na genau, diese Gerechtfertigung, ob oder ob nicht, das auszuloten, auszubalancieren oder auszuklopfen, da sind sie gerade dabei. Dann geht es ums Thema, oder ging es ums Thema Standortentwicklung oder Landschaftsschutz. Also spricht, ein Tagesordnungspunkt hieß Ubane Biosphärenregion. Und da geht es mehr oder weniger um die Ecke da hinten bei MRA, diese Resienfelder und ein Stück weiter raus Richtung Autobahn. Da gab es ja mal Ende letzten Jahres, meine Herbst irgendwie, gab es ja mal eine Sonder GV. Und später wurde dann auch in der öffentlichen GV behandelt, dass das eine mögliche wirtschaftliche Entwicklungszone ist für ein Gewerbegebiet. Für ein Gewerbegebiet, gemäß dem Land Brandenburg. Da kam heute Land Brandenburg auf die Gemeinde zu, ob die sich da vorstellen können, dass man dort etwas entwickelt. Industrie, naja, Industrie jetzt nicht, aber Unternehmen ansiedeln kann, vielleicht auch eine Leichtindustrie oder wie auch immer. Und da hatten die Gemeindevertreter ja gesagt, okay, ja, lasst uns da mal eine Machbarkeitsstudie machen. Die wird zum größten Teil bezahlt vom Land. Wir haben gesagt, okay, die paar Euro, die jetzt da noch übrig bleiben, die 10, 20 Prozent waren, die zahlen wir mit dazu. Und dann wird das Ganze jetzt mal geprüft, ob das möglich ist. Da geht es dann um eine vielleicht neue Autobahnabfahrt, hinten Hasensprung, was natürlich auch eine Entlastung für den Verkehr, für Mühlenbeck wäre, wenn die großen Brummis dann gleich dort runterfahren können. Und und und. Und jedenfalls ein, zwei Monate später, schwuppsiws, gab es natürlich aus der anderen Richtung, also ich spriche aus der grünen Richtung möglicherweise. Ich habe es einfach mal eine Gegenkampagne bezeichnet, weil es ist schon sehr auffällig gewesen, dass es gleich kurz, zeitnah nach der einen Sache natürlich die andere Sache kam und die wollen halt da diese Region für ein Biosphärenreservat entwickeln oder prüfen und so weiter. Also die einen wollen es entwickeln als Wirtschaftsstandort, die anderen als Biosphärenreservat. Und für mich ist es so eine linke Tasche, rechte Tasche, ein Ei sticht das andere raus, oberstecht unter, so eine Gegenveranstaltung. Und da war sich eigentlich der Ausschuss relativ einig, dass man dem jetzt gar nicht so viel Bedeutung beimessen sollte, weil A war wohl auch in diesem Absender von diesem Schreiben da weder ein Adressat noch ein Ansprechpartner noch nichts. Also es klang so ein bisschen mehr nach Stimmungsmache und ja. Also da weiß ich jetzt gar nicht, wie das da weiter gegangen ist.

SPEAKER_01

Gut, lass uns abwarten. Ich finde bei Beide Themen berechtigt. Ich frage mich dann halt immer, warum müssen beide vielleicht auf der gleichen Fläche das Ganze machen? Ich finde, Reservate zu finden und Flächen, die schützenswert sind. Finde ich auch sehr gut. Ob man dann vielleicht den Kiefernwald, wo es sonst auch nichts gibt, erst daher zu umwandeln muss an dieser Stelle und damit kontrahent von etwas wird, kann man ja auch vielleicht vermeiden. Ich meine, wir haben wirklich noch viel Platz. Wir haben viele eintönige Wälder, die es wirklich verdient hätten, dass es ein Biotop wirklich wieder wird, wo viele verschiedene Bäume, Pflanzen und Tiere dann wohnen können. Aber gut.

SPEAKER_02

Stehe ich nicht drin, ist nicht mein Thema.

SPEAKER_01

Dann gab's. Ganz einfach, Dennis. Läufst du gern durch den Kiefernwald und holst deine Kamera raus und machst Kiefernbilder? Oder magst du lieber wirklich eine mannigvielfältige vielfältige Objektivne?

OVG im Sozialausschuss: Schulbus

SPEAKER_02

Also kurz überhaupt, ich weiß nicht, was du meinst, ich fotografiere sehr gerne Architektur, Industrie, hat nämlich auch geile Mutter. Ich gehe auch sehr gerne in den Wald und Deep Forest-Bilder zu machen, so schön mit dunklen Atmosphären und so. Also beides. Ja, gut. Ja, Pecher, mein Lieber. Mich kriegst du damit nicht. So, Thema war natürlich auch der Winterdienst. Da gab es ein bisschen Trouble und Rumble. Warum sollte aber auch sein? Also das war. Warum weshalb, warum der so war, wie er war. Die Gemeinde hat wohl alles gegeben, die haben, ich habe die Zeit nicht im Kopf. War jemand von der Gemeinde da und konnte auch zu erzählen? Der Herr Labitzki, der ehemalige Bauamtsleiter und der neue Bauamtsleiter, Herr Schmidtmann, waren vor Ort und die haben wahnsinnig viele Anrufe und E-Mails gehabt und listenweise geführt. Die haben wohl, hat der Schmidtmann erzählt auch, denn wenn Anrufe kamen, geprüft, geguckt, ist es so, müssten sie eigentlich selber machen. Viele Anwohner haben sich beschwert und waren eigentlich in Straßen unterwegs, wo sie hätten selber machen müssen. Also ja, es gab viele Fail-Anrufe und die haben mit jedenfalls alle dokumentiert, vorher, nachher Bilder gemacht und so weiter, um natürlich auch in den Regress zu gehen mit dem Winterdienst. Die haben sich da schon Mühe gegeben. Kritik kam aber auch nochmal, dass auch auf vielen gemeineeigenen Flächen. Ich habe jetzt jetzt in Mülenbeck nicht so gesehen, als ich da durchgefahren bin, ich hatte da von ihm berichtet, fand ich eigentlich ganz okay, aber in Schildo wohl, ob es jetzt um die Schule hort herum, von Schmidtstraße, wie auch immer, viele Flächen waren dort halt nicht gemacht.

SPEAKER_01

Das hat mir im Ortsbeirat in Schildo auch kurz und da habe ich gefragt, na, sind denn überhaupt die Gemeindemitarbeiter aus dem Bauhof dafür verantwortlich oder ist es vielleicht auch der Hauswart der Kita und Schule?

SPEAKER_02

Naja, auf dem Schulgelände ist nochmal anders wie vor dem Schulgelände. Ah, ja, okay. Da ist möglicherweise der Hauswart, obwohl die Gebäude, Schule und Haut ja auch in Trägerschaft der Gemeinde sind.

SPEAKER_01

Also eigentlich wieder die gleiche Tasche.

SPEAKER_02

Am Ende sind die gleiche Tasche. Die Person ist anders zuständig, genau. Na, jedenfalls, klar, war halt auch die Idee, hatte ich auch nochmal mit eingebracht, vielleicht muss man sich einfach mal für so eine Winter dank Klimaerwerbung oder euren hochbeschworenen Klimaerwerbung ist es ja nun so, dass ab und zu mal vielleicht ein Winterhärter oder wenigerhärter ausfallen kann. Wenn man sich ein so ein Schiebeschild oder mal so eine Schneefräse irgendwo wegpackt, auf Halde legt, die können ja nicht so viel kosten, um dann halt selber eine Satzvornahme zu machen, wenn es mal drauf ankommt, ist ja auch nicht die schlechteste Art.

SPEAKER_01

Klimawandel finde ich das größte Verschlafen, was es gibt in den 80ern, das glaube ich das erste Mal richtig groß angekündigt und jetzt überrascht sein, dass sich das so entwickelt. Naja, da müssen wir mit halt umgehen.

SPEAKER_02

Naja, also sagen wir auch mal, jetzt wollen wir nicht das Klimathema aufmachen. Vielleicht war doch Blödsinn der zu erwähnen. Wir können das hier noch in die Länge ziehen. Und wenn wir jetzt mal die Welt, also die Erde und die Entstehung und die vielseitigen. Die vielseitigen Inselungen von Eiszeit, Steinzeit und so weiter.

Fördertopf Haltestellen 50 Prozent

SPEAKER_01

Wann kommen wir in die Woche der Ausschüsse? Und wenn du jetzt fertig bist mit dem Bauch. Ja, ja, jetzt würde an dieser Stelle fertig gewesen sein. Infrastruktur möchte ich euch gern vom Mittwoch dem Sozialausschuss erzählen. Ja, erstmal ein toller Ausschuss. Ich fand die Leute haben es alle richtig gut gemacht. Es hat mir auch viel Spaß gemacht dort. Und es war ganz interessant, vorne an der Reihe da, wo die Ausschussvorsitzende saß, plus ein Mitarbeiter der Verwaltung und vom Sitzungsdienst, war auch ein Herr mit einem weißen Hemd und einem blauen Schriftaufzug auf seinen Kragen von der OVG. Der hat eine neue Ausschussvorsitzende, oder? Stellvertretend war diesmal Lorin Tirado anwesend. Hat sie auch gut gemacht. Ich glaube, sie hat dieses zweite Mal einen Ausschuss geleitet. Danach hat sie auch gesagt, sie war jetzt nicht mehr so aufgeregt wie vorher. Obwohl das ein kleines Gremium ist, glaube ich, wenn du da vorne sitzt, das ist schon eine kleine Spannung, aber hat sie mit ein bisschen Witz und Charme gut gemacht. Aber es gab auch keine aufnüpfigen Leute, die man irgendwie.

SPEAKER_02

Grüße gehen raus an unsere Loräinen.

Rufbus-Mova ausgeschlossen

SPEAKER_01

Wollen Sie sie rauf zeigen oder was? Jetzt sind wir auf den Finger an. Also OVG stand drauf. Und da dachte ich mir so, wow, okay, interessant. OVG, da sitzt heute jemand von der OVG und wird Rede und Antwort stehen. Gerade im Sozialausschuss sollte es primär um das ganze Thema Schule schön fließt gehen. Also OVG, LKA, Oberhafener Verkehrsgesellschaft. Danke für den. Genau, richtig, genau. Richtig, so ist es. Und es war auch ganz interessant, es hätte fast nicht geklappt, dass die Person da ist. Denn die ganzen Fragen gehen natürlich in die Zukunft. Und in die Zukunft bei dem ÖPNV, ob es nur die Schiene ist oder die Straße, das nennt man dann den Nahverkehrsplan. Der wird immer wieder neu geschrieben und entwickelt. Und wenn man in der Entwicklung ist, darf man dazu gar nichts sagen. Also eigentlich hätte der Mann da gar nicht kommen müssen, weil alle Ausschussmitglieder fragen natürlich gerne, was sind die Pläne? Man darf nichts sagen. In der Ausarbeitung des Nahverkehrsplans oder in den Tätigkeiten, die sie sind, dürfen die, darf der Mitarbeiter, ich sage jetzt nur die eine Mitarbeiter, darf er keine Auskünfte geben über den Status der Entwicklung der ausgearbeiteten Pläne. Und zwar genau, und zwar exakte Daten. Also das heißt, wann, welcher Bus, wie viel, Verdichtung, Nichtverdichtung, Ausdünnen oder ähnliches. Erst wenn der fertig ist, dann ist er fertig und dann darf er präsentiert werden. Aber er war sich nicht zu schade, trotzdem ausreichend Informationen. Und ich mache jetzt mal keine Reihenfolge, ich plabbere das jetzt einfach mal so zwischendurch. Was ich total genial fand, Dennis, es gibt einen Fünf-Jahres-Plan, wo das Land den Kommunen und Gemeinden 50% Geld zusteuert für den Ausbau, Umbau und die Erweiterung von solchen Haltepunkten. Dann dürften entweder bei uns nichts angekommen sein, oder wir wissen davon nichts. Also erstmal, wir hatten alle Fragezeichen. Jeder Einzelne hatte Fragezeichen, wir wussten nicht, dass das Land so einen Topf hat, der heißt Fünf-Jahresplan, weil er einmal fünf Jahre in die Zukunft geht, aber der wird trotzdem eines Jahr neu gemacht. Und jede Verwaltung kann Anträge stellen. Und jede Verwaltung könnte Anträge stellen für Zuschüsse. Wenn wir jetzt also Bushaltestellen hätten, ich sage mal nur ein Beispiel, ja. Die sind nicht G-behindert gerecht, sehbehindert gerecht, die Bänke sind hinüber und eigentlich müssten wir da mal richtig aufräumen. Okay, haben wir nun einige davon? Dann reichen wir das Ganze ein und wenn wir dann den Zuspruch bekommen, wären 50 Prozent der Kosten, die auf uns anfallen würden, vom Land übernommen. Jetzt halt doch mal die Axt fest.

SPEAKER_02

Und was sagte denn der von der Verwaltung zuständige Mitarbeiter, der dort war?

SPEAKER_01

Er musste gestehen, dass er von diesem Förderprogramm oder von diesem Programm noch nichts gehört hat und es wirklich eine tolle Sache ist, die zeitnah innerhalb der Verwaltung besprochen wird. Und ich glaube auch unter den Fraktionsvorsitzenden sowie den Ausschussvorsitzenden mal besprochen wird, dass wir proaktiv als Kommunalpolitiker oder sagen wir lieber Ortsbeiräte aufzählen, wo ist was zu tun und wie viel ist zu tun. Das müssen wir der Verwaltung geben und die Verwaltung formuliert das dann in passende Schritte, sagen wir mal 2029, 2030, 2031, 2032, so viel Stück für Stück da Unterstützung bekommen.

Zahlen zu Kita, Hort & Bevölkerung

SPEAKER_02

Möchte ich einhaken an der Stelle? Nicht gestattet. Es gibt natürlich immer Töpfe, wo du nicht weißt, dass sie existieren. Ohne Frage ist ja nichts. Aber jetzt ist es natürlich wichtig, dass jetzt hier handelt wird. Und da möchte ich aber auch nochmal verweisen, der Christian Axt, der hat dann hier Straßenbau, Axt, Straßenbau, der hatte für die Fraktion, wo ich früher war, hatte der mal sich die Mühe gemacht, alle Haltestellen zu katalogisieren, zu fotografieren, zu dokumentieren, zu kalkulieren. Also das, das ganz viele Iren, was quasi noch zu machen ist, was Mängel sind, was das kosten könnte und so weiter und so fort. Das liegt eigentlich vor. Das ist drei Jahre gewesen sein. Das kann also die Veränderung kann maximal ja ein bisschen schlimmer sein, aber als Kalkulationsgrundlage oder als grobe Grundlage kann das eigentlich normen werden. Da sollte man vielleicht mal auf den Herrn Axt zugehen und fragen, ob er das nochmal zu haben kann. Weil er hatte selber auch dann eigentlich großes Interesse, dass das dir macht wird. Jetzt nicht aus monetären Gründen, sondern das hat er natürlich ohne monetäre Hintergründe erstmal gemacht.

SPEAKER_01

Jeder fühlt sich ja angesprochen, wenn du das hörst, dass es sowas gibt und es die Gelegenheit gibt, wenn du selber sagst, ich habe dafür kein Geld, dann sagt jemand, ich bezahle dir aber die Hälfte. Uh, dann könnte ich vielleicht doch noch ein bisschen Geld bei dir anfangen. Das ist natürlich eine tolle Sache gewesen.

SPEAKER_02

Jetzt hast du ja auch wieder, stell dir mal vor, jetzt hast du wieder ein paar Bauvorhaben, Infrastruktur- oder Kita-Abgabe, wie wir sie genannt haben vorhin, ne? Die könnt ihr ja auch nicht. Genau, dafür auch mitverwenden und schon sind die 50% vielleicht im Kasten.

Spatzenhaus: Wiederaufbau & Kosten

SPEAKER_01

Das hört sich ja richtig gut an. Deswegen brauchen wir aber so ein paar fähige Leute, die das in Sack und Tüten backen. So, packen, nicht packen. Lass mich noch kurz ansprechen, es wurde auch das Thema Busverbindung Zülsdorf-Mühlbeck angesprochen. Also Zülsdorf Zülsdorf summt eine halbe Stunde, Stunde, wa? Ich spiele mal dieses Lied ein, wo durch solchen Western so ein Strohballen von links nach rechts hüpft. Nein, drück da nicht drauf. Also schwierig bis gar nicht. Und es war natürlich ein Herzenswunsch, eine Antwort zu bekommen, gibt es da zukünftig etwas? Darüber durfte er nun keine Aussage treffen. Aber ich habe dann einmal kurz mein Recht wahrgenommen, als Gast und als Gemeindevertreter auch kurz ans Mikrofon zu gehen und ihnen die Frage zu stellen. Es gibt ja sowas wie den Kiez-Bus, es gibt den Plusbus. Also es gibt so Gemeinden, die fangen an, selber die Kosten zu übernehmen für einen kleinen Bus, weisen damit nach, dass die Nachfrage da ist. Und wenn sie das nachweisen, kann man dann in den Nahverkehrsplan gehen oder zumindest zum Land und sagen, Leute, hier gibt es die Anzahl X, die brauchen den brauchen und dann nimmt der Land, das Land auch diese Bedarfszahlen, die tatsächlich nachgewiesen sind, auf. Und dann werden die Kosten danach vom Land übernommen, weil sie in ihrem Nahverkehrsplan aufgenommen worden sind. Dann habe ich gefragt, was ist denn ein Beispiel, wo das mal genauso funktioniert hat, wo man sich mal in orientieren kann. Und da war ganz klar der Plusbus, die Information. Und die OVG selber hatte bereits Erfahrungen damit gemacht, mit solchen Probestrecken ist nie gut ausgegangen.

SPEAKER_02

Und da möchte ich an Folge, lass mich raten, ohne reinzugucken, 11 erinnern, an Jürgen Nass. Mit dem hatten wir ja über diesen Mover, Rufbus, da habe ich dir gleich nach Rufbus gesprochen. Kannst du gleich. Und es gibt zum Beispiel jetzt Zülsdorf, gab es ja auch dieses Thema, die haben ja da keine wirkliche Einkaufsmöglichkeiten und viele alte Leute und Pippapu. Und da fehlt auch eine Verbindung nach Barsdorf rüber. Und das sollte ja mal über so ein DRK. Früher war es mal so ein DRK-Bus. So ein Rewe-Shuttle, dann den nächsten einfach mal. Und das zu reaktivieren, wäre natürlich auch eine tolle Sache. Aber das ist jetzt nochmal so ein Zeitgek.

SPEAKER_01

It kommt zurück zu deinem Glück. Der Mova wurde zum Beispiel auch angesprochen und den fand ich eine tolle Sache. Und da war natürlich auch die Frage, warum gibt es denn so etwas nicht? Mova ist ein Bus, ein kleiner Bus in einer Region, wo es keine Haltepunkte gibt. Und da kann man anrufen und sagt halt, ich muss hier abgeholt werden, ich muss da hingebracht werden und dann kommt der Mova los, holt dich ab, auf den Weg holt er vielleicht noch eine andere Person ab und bringt es dann irgendwo hin. Und der Mitarbeiter. Ein Rufbus. Und der Mitarbeiter der OVG sagte ganz klar, liebe hier anwesenden Leute, verabschiedet euch von dieser Idee. Das ist für wirklich ländlichen Raum. Das ist für da, wo die Siedlungen so weit auseinandergestreut sind, dass man einfach theoretisch dann an jeder Hauseinfahrt eine Haltestelle machen müsste, weil das einfach so weit auseinandergezogen ist. Niemals wird sich eine Buslinie hier rechnen. Und deswegen hat der Mover-Bus an den Stellen auch gut funktioniert. Und er hat sogar so gut funktioniert, dass er jetzt in weiteren Teilen nördlich Oberhavels weiter eingeführt wird. Das ist so Löwenberg, Zedenick, was ist da oben noch? Schmachtenhagen, also das so Dinge, der ganze Raum wird jetzt zukünftig mit weiteren Verbindungen solche des Mover-Bus sein. Im Mühenbäcker Land sind wir dicht besiedelt. Hier wird es so etwas nicht geben.

SPEAKER_02

Naja, dicht besiedelt, ja, aber wir haben ja trotzdem keine weiteren Verbindungen, außer die Schlange, die blaue hier durch zwischen.

SPEAKER_01

Aber wir sind so dicht besiedelt, dass wenn wir dann über eine Buslinie sprechen und nicht über solche Rufbus genommen.

SPEAKER_02

Ja, ja, wir sprechen über eine Buslinie. Das sieht man ja, wie super das klappt.

SPEAKER_01

Ein Versprechen hat er uns gegeben. Die UVG ist im Austausch und beobachtet ganz detailliert den Fortschritt der Schule in Schönflies, um darauf zu reagieren, wie hoch sind die Zahlen, wie ist es prognostiziert, wie müsste man fahren, wie kennt man die Anbindung, denn das war mir so gar nicht bewusst, es gibt eine Pflichtaufgabe für so ein Busunternehmen. Transportieren? Von A nach B? Nee, von wem? Schülern, Schüler, Beförderung. Ja, Schüler. Und das ist die Pflicht, das ist sogar wahrscheinlich sogar Gesetz. Alles andere. Der Personentransport ist alles eine freiwillige Sache. Naja, freiwillig und bezahlt.

SPEAKER_02

Also freiwillig wirtschaftlich.

SPEAKER_01

Aber es ist freiwillig, aber es klingt so freiwillig, ja, dass man das Ganze machen.

SPEAKER_02

Also freiwillig klingt für ehrenamtlich, von daher ist es nicht freiwillig, sondern wirtschaftlich berechtigt, natürlich auch ein Unternehmen. Das machen sie ja nicht, weil aus Juxen Dallerei, sondern weil sie ja auch bezahlt kriegen. Eine Freiwillige.

SPEAKER_01

Ja, ja, richtig. Ich will nur damit sagen, da kann gestrichen werden und hin und her gebracht werden und man kriegt es, man kann nichts einklagen. Also du kannst auch nicht irgendwie darauf bestehen, dass das gemacht wird. Aber wegen dieser Pflicht der Schüler, das meinte ich damit, befassen sie sich natürlich gerade damit und zu dem engen Austausch. Und obwohl so ein paar Mal Schmunzeln von Anwesenden kamen, na dann hoffen wir mal, dass das auch gemacht wird, weil aktuell wird es ja in allen Ausschüssen so auch besprochen, Straßenausbau, Buslinienausbau. Aber er sagte, von Seiten der Planung, was Busanbindung, Dichtung, Taktung angeht, sind sie dran und werden auch rechtzeitig fertig, wenn dann irgendwann das mal auch fertig wird.

SPEAKER_02

Naja, das große Thema ist ja da quasi Busverbindung, genau. OVG wäre ja Stichwort von Klinike, Schildu und Schönflies zu diesem neuen Schulcampus. Ja klar. Geht ja dann über Schönflies, da Dorfstraße lang, Hitten, Leichte Felder, beschissener Bahnschranke. Bei der Bahnschranke hatten wir das Thema ja auch schon im Ausschuss besprochen, dass die durch die Regio-Züge, Interzüge, S-Bahn und so weiter zu 75% oder 40 Minuten lang irgendwie sind die Schranken unten. Das heißt also, da hast du ja schon ein Problem, dass du ständig irgendwie in einer schlossenen Schranke stehen könntest. Aber da müsste ja irgendwie ein Bus lang. Weil das ist ja die einzige Verbindung für einen Bus durch die Dorfstraße. Und da scheint ja irgendwie auch keiner von der Gemeinde heraus ein Interesse zu haben oder keine Ambitionen, dort eine Buslinie langfahren zu lassen. Weil das würde ja bedeuten, für viele Anwohner, eine enge Straße, Bus, braucht ein bisschen mehr Platz, vielleicht ein paar Parkplätze zu verzichten und und und. Schwierige Thema. Aber ohne Busanbindung an eine Schule.

SPEAKER_01

Ja, ja.

SPEAKER_02

Eine Schule ohne Bus, ist wie ein Eishockey. Ich bin bei dir. Mit Bahnlatschen.

SPEAKER_01

Ja. Aber wenn da jemand sitzt und er sagt, wir sind da dran, okay, dann ist das erstmal so. Ja, ja, super. Wir laden uns beim nächsten Mal.

SPEAKER_02

Ich wollte nur nochmal auf die Brisanz und Wichtigkeit auch sagen.

SPEAKER_01

Danke, ich glaube, das ist jedem bewusst, weil dieses Thema geht nun mal durch alle Ausschüsse und aktuell ist da so ein bisschen so ein grauer Nebel drauf. Man weiß nicht so richtig, denken alle an alles und das macht einen natürlich auch ein bisschen nachträgig. Ich will damit jetzt aber erstmal mit dem Beitrag von der OVG mal kurz Schluss machen und mal ganz kurz zu Zahlen kommen, Dennis. Und dann würde ich auch mal hier Schluss machen. Da gab es noch ein paar andere Punkte, aber ich finde, das sind so die Highlights daraus gewesen. Rate mal, wie viele Plätze es in Hort und Kita in der Gemeinde Mürnberger Land gibt. Insgesamt verfügbare, planmäßig verfügbare Plätze.

SPEAKER_02

635. Jetzt wird gerechnet, okay, mehr.

unknown

Okay.

SPEAKER_02

620. Deutlich mehr. 1000. Nochmal eine Schippe drauf? 1200. Genau. Also wir haben jetzt von nur von Hort oder von? Hort und Kita. Ach, und Kita. Achso. Achso, 635, hätte ich gesagt, nur die Horte. Ja. Ja gut, Kita ist mehr, ja klar, logischerweise.

SPEAKER_01

Nein, es geht natürlich auch um das Kita Spatzenhaus. Und da kommt natürlich die Frage auf, aufbauen, nicht aufbauen. Bezahlt die Versicherung, das kann man das Gebäude vielleicht anders verwenden. Hatten wir auch im Infrastrukturausschuss, wollte ich nur erwähnen. Und das könnte ich auch gleich erzählen, weil in diesem Rahmen war es natürlich dann auch wichtig, die Frage, baut man es wieder auf, baut man es wieder nicht auf? Kleine Sideinformationen. Das wurde rechtlich jetzt alles geprüft und es kommt ganz klar und klipp und klarer aus, dass die Versicherung zahlen muss und sie muss den Wiederaufbau, genauso wie das Haus vorher stand, gewährleisten.

SPEAKER_02

Ein Glück ist das natürlich die Prämisse einer Versicherung, dass du jetzt nicht eine Marine oder einen Hubschrauber an einer Platz im Baust, klar, dass das weggebunden möglicherweise ist. Weil sonst hätten wahrscheinlich einige Politiker oder Gemeindevertreter eher gesagt, nö, nö, brauchen wir nicht. Und hätten dort eine Bullbahn hin gebaut.

SPEAKER_01

Aber jetzt halte ich fest, die Zahlen der belegten Plätze sind natürlich jetzt interessant. Und alles zusammengerechnet, jetzt plus minus eins, zwei Personen sind 970. Ja, na dann warten wir ab. 970 belegten erschlossen sind alle. 1200, klar. Aber das sind jetzt auch die Zahlen mit der Belegung im Kitas Spatzenhaus, die jetzt natürlich alle verteilt sind. Ja. Aber das sind die gesamtverfügbaren. Also wir haben noch 230 Plätze plus in Reserve. Ist doch gut. Finde ich aber auch gut, wenn diese Anzahl an Reserve da oben noch da ist.

SPEAKER_02

Ja, dann kann man auch mal ein paar schöne Action-Räume machen oder mal einen Snoozel-Raum mehr oder einfach ein bisschen einen Bildungsraum, vielleicht mal in so einer Kita, wo man speziell für die Vorschule was einrichtet. Und dann ist doch gut. Muss ja nicht immer alle Knopf auf Kante ausgequetscht sein.

SPEAKER_01

Und Dennis, ja, pass auf, ich wollte doch mal einen Zahlenblock jetzt hier machen. Und jetzt frage ich dich, haben wir seit dem 31.12.2024 zum 31.12.2025 einen Bevölkerungszuwachs gehabt oder weniger?

SPEAKER_02

Naja, die Frage, wenn du die schon so stellst, wird wahrscheinlich aufs Gegenteil, als was man denken könnte, hinauslaufen, aber ich sage jetzt mal Abwanderung.

SPEAKER_01

Ganz wenig Abwanderung, genau. Wir haben 15.590 Einwohner gehabt im Jahr 20, also Ende 2024. 15.590 und haben im Dezember letzten Jahres 15.537 gehabt.

SPEAKER_02

Gut, liegt das jetzt am Wegzug oder liegt das auch an der demografischen Altersbau?

SPEAKER_01

Herr Mörike, es war ein Maschinengewehr an Zahlen, ist leider dann nur im Protokoll richtig zu lesen, so schnell konnte ich mich noch nicht notieren, aber es waren viele auch Todesfälle. Viele sind auch verstorben und es sind nicht so viele Neugeborene, es sind nicht so viele zugezwungen, Wechsel hin und her. Ja, der Wandel, ne? Demografischer Wandel.

SPEAKER_02

Naja, von den 14 Leuten in einem Jahr, jetzt vom demografischen Wandel zu gleich zu sprechen, finde ich, auch ein bisschen. Sagt man am Markt nicht, das ist ein Trend-Trend. Das ist einfach in fünf Haushalten zu wenig geschnicselt worden und leider sind fünf Leute hier im natürlichen Alterslimit entsprochen und schon ist diese 14 Leute da irgendwie rausgekommen.

SPEAKER_01

Der Winter 2025 zu 26 war ja kalt genug. Mal gucken, wie es in Zitzen ist.

SPEAKER_02

Es ist ja immer ein Zyklus. Guck dir doch mal die Märkte an, guck die Börse an, guck dir irgendwas anderes an. Das Leben ist immer ein Zyklus aus tief und hoch. Und ich sag dir, wenn wir jetzt die Spatzenhaus nicht aufbauen würden, fehlen uns in fünf Jahren trotzdem wieder Kizer-Blitze. Und dann sagt man sich, hätte man doch mal, jetzt bauen wir sie auf. Dann kann natürlich sein, dass wir in fünf Jahren die jetzt nicht brauchen. Das ist auch das Murphy's Law. Gesetz der, ne?

SPEAKER_01

Aber spätestens in zehn Jahren und fünf Jahren brauchen wir sie wieder. Dennis, ich habe am Ende jetzt, bevor wir uns verabschieden, noch eine leider schlechte Information für alle Eltern da draußen. Denn du kannst mir gerne korrigieren, wie das heißt. Das sind die Beiträge, die das Land der Gemeinde bezahlt für die Plätze, die Betreuungszeiten in der Kita bezahlt. Da gibt es so Kernzeiten und da gibt es zusätzliche Zeiten vorne und hinten. Die zusätzlichen bezahlt die Gemeinde und diese Kernzeit, das bezahlt, dort kriegt das Land. Regelbetreuungszeiten müsste das dann heißen. Und das Geld, was die Gemeinde dafür bekommt, dieses Gesetz wird gerade überarbeitet, ist noch im Entwurf, aber eins ist schon durchgesickert, dass sich diese Zeiten ändern werden. Ja, ich habe schon gehört, ja. Und wenn wir, und auch Essensgeld, Mittagessen. Da sind ganz viele Punkte, das machen wir heute nicht auf den S. Das heben wir uns mal auf und holen uns dann vielleicht noch ein paar Informationen ein. Laden uns vielleicht auch dazu jemand ein, weil da wird es viele Einschnitte und mehr Belastung wahrscheinlich demnächst für die Eltern bei uns kommen.

SPEAKER_02

Wir sagen nur der Manfroschen. Der Manfgroschen?

SPEAKER_01

Der Manfroschen. Das ist das Mittagessen in der Kita und Hort. Genau. Es wird nicht billig. Leute, Dankeschön fürs Zuhören. Heute haben wir mal ein ordentliches Brett Politik hier rausgehauen, was bei uns so gewesen ist, obwohl wir eigentlich nur vorgelesen haben, worüber sich oder womit sich unsere Politiker und Gemeindevertreter hier in dieser Woche beschäftigen.

SPEAKER_02

Naja, nur vorgelesen kannst du nicht sagen, mein Lieber, dass wir schon sehr viel Meinungsbild auch reinbringen. Und dafür sind wir auch da. Wir haben ja auch eigene Meinung und das ist ja auch gut so. Und die präsentieren wir hier einfach mit den Informationen aus den diesmal selbst anwesenden Ausstätten.

SPEAKER_01

Also ich hoffe, wir konnten euch unterhalten beim Badezimmer sauber machen, beim Wohnzimmerputzen, vielleicht durch den Garten. So weit ist es noch nicht. Beim Autofahren auf dem Arbeitshinweg die Hälfte und jetzt auf dem Arbeitsrückweg der Schluss. Und jetzt geht gerade euer Garagentor auf, ihr fahrt rein und wir beide, und zwar Dennis und Patrick, wünschen euch einen wunderbaren Tag, Woche und nächste Woche.

SPEAKER_02

Tschüss. Sind wir schon offline? Ist schon aus? Oder sind wir noch ohne? Dennis, drück den Knopf. Wo soll ich drauf? Noch ohne.

SPEAKER_01

Wo soll ich drauf drücken?

SPEAKER_03

Drück den Knopf.

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