#Lokalgeplänkel
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast fürs Mühlenbecker Land und Oberhavel - News, Klatsch und Termine, ehrlich und direkt. 🙌✨
Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen - was läuft und was eben nicht. Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ: Hier bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jeden Samstag geht es um Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt - dazu Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine - mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
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#Lokalgeplänkel
Schildow sucht: Wie eine Signalgruppe zur Suchkette wird
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Schildow zeigt, wie aus einer Signalgruppe in Minuten eine echte Suchkette wird - und wir gehen tief rein in die Ausschuss-Schlachten: Investitionsfolgekosten, Flächennutzungsplan und das Baugebiet Mozartstraße. Dazu Termine am 7.6. mit Flohmärkten, Kunstmarkt und Vernissage sowie ein Wettbewerb gegen Verpackungsmüll.
- Dynamik der Bürger-Suchaktion und warum schnelle Hilfe zählt
- Wettbewerb zur Abfallvermeidung als kleiner Hebel gegen Verpackungsmüll
- Termine am 7.6. mit Flohmärkten, Kunstmarkt und Vernissage
- Investitionsfolgekosten als Streitpunkt inklusive Verhandlungsideen mit Bauträgern
- Flächennutzungsplan als frühes Warnsignal für mögliche Umwidmungen
- Baugebiet Mozartstraße mit Grundflächenzahl und offener Regenwasserfrage
- Vorschlag für ein Graffiti-Workshopprojekt als Jugendbeteiligung
- Schulrealität zwischen Kreidetafel, fehlendem WLAN und Active Boards
- Mobilitätsmanager zwischen Konzept, Erwartungen und knappen Mitteln
- Einmalige Rettung von Jugend trainiert für Olympia durch Gemeindegeld
Aufzeichnung vom: 05.06.2026
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos mit Herzblut und ohne Garantie.
Ankommen, Heisere Stimme, Warmwerden
SpeakerHey, aufgepasst und oben gespitzt. Ihr hört Lokalgeplänkel. Der Podcast mit Stunden aus dem Mühenbecker Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuern starten wir eine exklusive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staunt und diskutiert mit uns. Und vor allem hört nicht auf zu laut.
Speaker 2Lokalgeplänkel!
Speaker 1Herzlich willkommen beim Mühenbecker Land, Episode 103. Dennis stellt gerade noch sein Mikrofon ein. Ja, setzt die Kopfhörer auf. Ich bin online. Ready to rumble. Jetzt. Ich würde mich heute schon mal ein bisschen entschuldigen. Meine Stimme ist richtig heißer. Ich war gestern auf dem Berliner 5x5 Kilometer Staffellauf, organisiert von den Berliner Wasserbetrieben. Und ich bin überhaupt absolut unsportlich, Dennis. Wenn man einmal im Jahr beim Firmenlauf mitmacht. Von uns bei denen könnte man ja denken, dass ich derjenige bin, aber. Genau. Aber um euch abzuholen und jeder, der irgendwie laufen geht, ich habe einen Pace von 6 Minuten 20. Ja, was heißt das? Ja, pro Kilometer brauche ich 6 Minuten 20. Und das ist schon langsam.
Dennis HentschelWeil du aus der Puste bist, fange ich heute mal an mit unserem Storyboard. Hallo und herzlich willkommen, Mühe-Mecker-Land. Ihr hört Lokalgepänkel der Stimmen aus dem Mühlmecker-Land. Der Podcast am Mikrofon für euch sind Patrick Schumann und Dennis Henschel. Aber ich sehe gerade, ich lese hier gerade aus dem Storyboard vom 21. März 2024 vor. Ich sollte vielleicht mal in Online-Schappen. Das ist ja auch spannend. Okay, was gab's denn? Was gab's da? Ach so, was gab es da? Warte mal hier Sendung, ah, wir haben aus zwei Skigebieten gesendet. Da waren wir nicht im Skiurlaub. Ach, ich war wieder meinem Winterwanderurlaub. Genau, ich war im Skiurlaub. Da hatten wir so ein bisschen hier erzählt. Wir hatten gezählt über schön Flieser Straße und aus Klinik gekommen, irgendwie eine Sperrung, Müllfahrzeuge, Rückfahr, Verbot. Das Ding, was immer noch nicht geklärt ist. Ihr erinnert euch vielleicht. Genau, und die Jugend am Dorfplatz. So, aber ich schalte jetzt mal zurück zum richtigen Storyboard und bin für euch da. Folge 103. Let's go. Yes. Also herzlich willkommen zur Folge 103. Eine
YouTube Video Und Reichweite
Speaker 2kleine Aufmerksamkeitsbombe hatten wir diese Woche gehabt. Wir hatten uns die letzte Woche unterhalten über das Thema Investitions-Folgekosten. Wer nochmal wissen will, was das ist, wir hatten noch bei Social Media unwahrscheinlich viele Klicks darauf. Guckt einfach nochmal rein in die ganzen Reels oder auch in das Video. Wir sind nämlich bei YouTube seit Folge 101. Ja. Jetzt immer mit dem vollen Video da. Ihr könnt uns also in real life sehen, im vollen Video, bei YouTube. Wir haben es lange nicht geschafft und ehrlicherweise sonst auch nicht die Zeit genommen, weil halt ja auch so ein bisschen Cutterarbeit ist, bedeutet für dich. Wir haben uns jetzt aber hochgradig automatisiert und mittlerweile, glaube ich, das war da sehr gut, zumindest Durchschnitt gefunden.
Patrick SchumannUnd das macht ja auch Spaß. Also ich höre natürlich selber gerne Podcasts und auch so was wie Hörspiele oder sowas oder Hörbücher. Aber manchmal hänge ich auch auf YouTube und schaue mir das eine oder andere da an und das macht dann auch ein bisschen Spaß. Ich hoffe, ihr habt da draußen auch Spaß gemacht.
Dennis HentschelJa, aber das ist trotzdem so, das hat man ja gesehen, wir hatten ja letzte Woche eine Projektarbeit quasi beim Kunden und wir haben ja einen Podcast aufgenommen da und auch Video und beides ist ja fertig, hast du ja fertig gemacht. Und trotzdem muss ich sagen, ich habe mir den Podcast angehört, also nur das Audio-File und ich fand das spannender und mitreißender, als das Video, was ich mir danach angeguckt habe. Weil einfach das Sinnesorgan hören dann deutlich mehr interpretiert, vielleicht auch. Als wenn du es siehst. Klar, wenn da zwei Menschen irgendwo sitzen, ist es dir erstmal nicht spektakulär. Und du hörst aber nicht so intensiv zu, als wenn du nur hören kannst.
Speaker 1Na dann, YouTube aus und ab in die Podcast-App und Lauschgespannte Episode 103 und den Themen, die wir hier bei uns haben, Dennis hat schon gesagt, die Investitionsfolgekosten, werden wir nachher nochmal kurz besprechen.
Vermisster Autist Und Bürger-Suchaktion
Speaker 1Doch vorher ein Thema, was in den letzten zwei Tagen oder sagen wir anderthalb Tagen in einer Signalgruppe heiß diskutiert wurde. In der Signalgruppe sind, weißt du, wie viele Mitglieder da drin sind? 90 Mitglieder, das sind Einwohner aus dem Ortsteil Schildo und eine Frau hat einen Post abgesetzt in dieser Signalgruppe, war erst auch ganz kurz, nur Mensch, hört mal zu, ich habe einen Sohn, ich habe einen autistischen Sohn und der ist weg. Er liebt Bus, Bahn und Co. Und es besteht die Möglichkeit, dass er jetzt einfach sagt, also er ist losgegangen von zu Hause, er war in seinem Kinderzimmer und es könnte jetzt möglich sein, dass er vielleicht einfach nur rumläuft, spazieren geht oder vielleicht sogar, weil er, sie sagte ja auch, alle Fahrpläne auch so auswendig geht. Und gerade Autisten haben ja dann wirklich manchmal so das Ziel, okay, Erfurt, ich wollte doch schon immer mal nach Erfurt und dann fährt er dann auch dahin. Und ich habe dann nach so zwei Stunden erstmal auf mein Telefon geschaut und sehe so, oh, 100 Nachrichten in dieser Gruppe. Da sind sonst immer so drei, vier bis zehn Nachrichten. Und dann habe ich festgestellt, oha, da macht sich jemand richtig Sorge darum, wo ist mein Sohn hin? Und dann ging das los. Und alle wurden aktiv aus dieser Gruppe.
Speaker 2Die ganze Gruppe, die Augen von Schildo heißt sie, wir haben schon mal drüber gesprochen, ist so eine Wachsamkeitsgruppe. Einfach da geht es nur um, wenn irgendwas ist, wenn irgendwie mal was das Thema war mit den Jugendlichen oder keine Ahnung, irgendwas ist, Einbrüche waren zum Beispiel auch Thema, dass wir uns gegenseitig so ein bisschen immer gewarnt haben und so weiter. Und es ging los wie ein Feuer. Ich habe das auch gar nicht so 100% mitverfolgen können immer. Sagen wir mal, gefühlte 10, 15 Leute sind sofort mehr oder weniger rausgegangen und haben geguckt, manche sind ins Auto gestiegen, sind bis nach Akenberge, nach Henningsdorf zum Bahnhof, weil die Mutter ja sagte, er liebt unwahrscheinlich Bahn und öffentliche Verkehrsmittel. Nach Horanienburg, nach Hohenneuendorf, überall hin, haben wir geguckt, die macht die Tarn. Also das muss ja eine riesen Bewegung gewesen sein. Und am Ende ist es jetzt so, dass am Freitag, Vormittag, der Junge wurde mehr oder weniger aufgefunden wurde, war dann irgendwie beim Freund oder hat sich dann morgens beim Freund. Aber er war dann eine Nacht unterwegs, ne?
Speaker 1Wenn ich es jetzt so richtig verstanden habe.
Speaker 2Wir haben jetzt mit der Mutter nicht nochmal gesprochen, aber so muss es ja theoretisch gewesen sein, weil am Morgen, so in den Morgenstunden, ist er dann bei einem Freund aufgetaucht. Also krasse Sache, aber auf jeden Fall zeigt es, dass die Gruppe, geile Gruppe, dass die hilft, dass die wirkt.
Speaker 1Also wirklich. Also ich war so überrascht, dann kam halt der erste Beitrag, ich habe es ja dann so durchgescrollt, okay, ich bin dann mal los. Und dann war das wie so ein so eine schon richtig polizeilich, militärisch organisierte Durchsuchungsaktion. Wirklich, also eine Bürgerbewegung, die mit einmal angefangen hat, in einzelnen Squads verschiedene Spots anzusuchen oder anzufahren, dann hat sie noch ein paar mehr Informationen zu dem Jungen rausgegeben, was er so mag, wo sind seine Lieblingsplätze. Die wurden innerhalb von 15 Minuten wurden die Dinge angefahren. Und alle, ich muss dann auch sagen, im Orts der Schilde zumindest dann alle größeren Plätze, alle Straßenkreuzungen, Bushaltestellen, wurden dann dank, ich würde mal sagen, das waren so wahrscheinlich so um die 40, vielleicht 30, 40 Aktive, die dann da bei der Suche mitgemacht haben, zumindest, was ich so von den Namen da gelesen habe. Teilweise sind sie dann auch als Pärchen losgefahren oder losgelaufen und haben dann regelmäßig Updates gemacht, ich fahre jetzt da und da hin. Halbe Stunde später kam das Feedback, okay, niemanden gefunden. Da gab es immer wieder zwei, drei Informationen, auch Mensch, da schon mal probiert, da schon mal probiert. Da war ich dann auch ein bisschen enttäuscht, als ich dann gehört habe: Kontakt zur Feuerwehr, Kontakt zur Polizei, dass da tatsächlich von öffentlichen Behörden aus so, ähm, wir warten ab.
Speaker 2Ja, so lapidare Aussagen, die Polizei war relativ zügig informiert, die Feuerwehr, gut, die Feuerwehr kann wahrscheinlich in dem Fall, weiß ich nicht, wie die Zuständigkeiten sind, wahrscheinlich nichts machen. Aber auch von der Polizei aus, so nach dem Motto, ja, warten wir mal ab, na gut, so warten wir mal die 48 Stunden ab, wenn er dann nicht kommt, gucken wir mal. Das hilft natürlich so einer Mutter nicht. Und wenn du so ein Kind hast, was 17, 18 Jahre irgendwie so in dem Alter soll nicht gewesen sein, was stark autistische Züge hat, dann sind die auch in gewissen Teilen ziemlich hilflos. Die haben zwar einen Fokus auf viele Dinge, ja, wie gesagt, in- und auswendig in öffentliche Verkehrsplanung, aber in manchen anderen alltäglichen Dingen hauptsächlich dann leider oftmals und da ist es ja doch eine gewisse Hilfsbedürftigkeit, die man.
Speaker 1Oh ja. Ich wurde auch ganz stark daran zurückerinnert. Ich habe ja schon den ein oder anderen Menschen kennengelernt, der auch dann ins Alten- oder Pflegeheim musste, weil er halt senil wurde und ein ganz häufiges Phänomen bei senilen Leuten ab, dass sie dann plötzlich weg sind. Genau. Und was machen sie? Sie erinnern sich an Routen oder Ziele zurück, die weit in der Vergangenheit liegen und fahren dann dorthin, weil sie denken, ich bin da jetzt verabredet. Und dann steht dann halt der arme Rentner an der Bushaltestelle in seinem Bademantel, wartet auf den Bus und will dann mit völliger Überzeugung losfahren. Meistens scheitert es an einer Fahrkarte, aber manchmal kommen sie auch weiter. Das habe ich so eine Brücke da gesehen.
Speaker 2Bei Bekannten aus Barnim, die haben auch die Mutter, ja, keine Ahnung, ich sage jetzt mal so 70 Jahre alt gewesen, und auch stark dement. Und die ist immer wieder abgehauen. Und die war so eine rüste Renderin, sie laufen wie so ein Wald, so eine Waldfee. Die konnte kilometerweit laufen und die ist immer wieder aus diesem Heim abgehauen. Und da, wo die wohnen, sind halt kilometerlange Wälder und teilweise ist sie durch die Wälder, da ist regelmäßig, hat der Bundesgrenzschutz oder wer ist ein Hubi losgeschickt und haben die mit dem Hubi gesucht, mit Wärmebildkamera in den Wäldern und teilweise in den Wäldern gefunden. Ein Hubi ist ein Hubschrauber. Ja, ja, nicht der Hubert, sondern der Hubschrauber. Der könnte auch ein Hund sein, weißt du? Ja, nee, nee, der Schnitt. Hubschrauber, Einsätze. Und das hatte ich ja eigentlich auch ein bisschen gehofft, dass da ein Hubi kommt, aber gut, war nicht so. Ende vom Lied ist, alles ist wieder gut. Sehr schön.
Speaker 1Dann, also von uns beiden wirklich ein ganz tolles Dankeschön an alle Leute, die da mitgemacht haben. Und großartig, wie sich auch jeder angesprochen gefühlt hat und da Einsatz gezeigt hat.
Speaker 2Das zeigt abschließend jetzt mal einfach nur, dass wirklich, wenn die Kakama am Dampfen ist, doch da offensichtlich eine Bewegung ist, die Leute zusammenhalten können. Wo man oftmals sagte, naja, aber Augen von Schild auch.
Speaker 1Tschüss, stimmt. Wir sehen uns. Also der nächste, der nächste Punkt, wo auch Leute zusammenhalten, ist eine News aus unserem Landkreis.
Wettbewerb Zur Abfallvermeidung
Speaker 1Zum Umwelttag ruft der Landkreis nämlich zur Teilnahme an einem Wettbewerb auf. Der heißt Mein Beitrag zur Abfallvermeidung. Und ich habe vor kurzem, ich glaube letzte Woche wurden auch die neuen Zahlen so veröffentlicht, wie wir Deutschen so mit unseren Abfällen umgehen und das geht deutlich zurück. Das heißt, Industrie, Gewerbe und Co. produzieren immer weniger, im Versandbereich wird immer weniger produziert und auch entsorgt. Die Abfallrückgewinnung ist auf einem konstanten Level bei, ich glaube, es waren fast 70 Prozent oder so, wird bei uns recycelt in Deutschland. Was aber deutlich hochgegangen ist, ist der privatwirtschaftliche Müll.
Speaker 2Ja, gut, aber es liegt natürlich auch viel daran, dass, ich meine, geht am Einkaufen bei den ganzen Farben, wo du so einkaufen kannst. Alles ist zehnmal verpackt und so weiter.
Speaker 1Naja, und in diese Fußstapfen tritt jetzt auch dieser Wettbewerb hier, denn hier werden junge, kreative Leute gesucht. Ordnung Kinder, Jugendliche, ja, ihr Erwachsenen seid auch damit angesprochen. Was könnt ihr machen? Ihr könnt kreativ werden, ihr könnt malen, basteln, ein kleines Projekt zeigen oder ähnliches. Einsendeschluss ist dann der 15.10.2026. Da könnt ihr euer Projekt einsenden und dann wird das gekürt. Ich weiß nicht genau, was man gewinnen kann oder wie das Ganze aussieht, aber ihr könnt euch da im Landkreis mal drüber informieren. Auf unserer Seite vom Bühnbäcker Land gibt es dazu auch einen Artikel. Und wenn ihr da ein paar kleine Knöpse habt, die ihr dabei unterstützen wollt, ihr Projekt umzusetzen oder so zu animieren, dann fühlt euch doch gerne angesprochen. Oder wenn die kleinen Knöpfe Eltern haben, die sie gerne mal animieren wollen und unterstützen wollen, fühlt euch auch angesprochen. Okay, das ist natürlich auch richtig. Ja, schön. Bei Terminen und Events, Dennis, wollen wir da gleich hingehen? Ja, können wir ja
Eventmarathon Mit Flohmarkt Und Kunst
Speaker 1machen.
Speaker 2Wir haben nämlich den Sonntag als Eventmarathon. Du hast ja vorhin vom Marathon erzählt, wo man laufen kann. Na gut, bei dem kann man jetzt auch ein bisschen laufen. Und zwar geht es um die Flohmärkte und Vernissagen.
Speaker 17.6. 7.6. 7.6. und nochmal der 7.6. Wir fangen an mit dem ersten. Oh meine Stimme, ey. Wir fangen mit dem ersten Termin an und zwar ist das am 7.6. Ihr habt das schon vorher gewusst. Um 10 Uhr, da ist nämlich der Floh, Hobby und Kunsthandwerkmarkt auf dem Dorfplatz.
Speaker 2Ihr habt es ja gewusst. Um 11 Uhr Straßenflohmarkt Liebenwalder Straße Sumter See. Am Kinterplatz wird das sein.
unknownBitte schön.
Speaker 1Dankeschön. Zwei Stunden später, nee, drei Stunden später, um 14 Uhr dann ist der Kunstmarkt in der historischen Münchmühle.
Speaker 2Und wer sich teilen kann, der kann zur gleichen Zeit zur Vernissage nur abstrakt von Rüdiger Hille ins Glashaus nach Tülsdorf fahren.
Speaker 1Ja, das war's. Damit wünsche ich euch viel Spaß. Gerade bei dem letzten Termin müsst ihr euch ja irgendwie auftrennen, dass ihr das da beide besuchen könnt.
Speaker 2Na gut, der Versage geht ja manchmal ein paar Stunden oder ein paar Minuten länger. Gut, Kunstmarkt auch.
Speaker 1Naja, ihr werdet es sehen, was euch so interessiert. So, Thema
Streit Um Investitionsfolgekosten Bis 2030
Speaker 1dieser Episode sind die Fachausschüsse, die getagt haben. Montag, Dienstag, Mittwoch war es soweit. Und naja, am Titel vorne haben wir schon gesagt, Investitionsfolgekosten. Und das kam auch zum Thema und wurde besprochen. Und es ist nicht so auf positive Ohren gestoßen, dass da aus der Verwaltung dieser Vorschlag kam, dass das komplett bis im Jahr 2030 ausgesetzt werden soll. Wir haben in der letzten Episode ja darüber gesprochen und die Verwaltung hat tatsächlich auch gesagt, Moment, wir sind da nochmal, das sind jetzt meine Worte, wir sind da nochmal in uns gegangen und wir prüfen jetzt nochmal, ob wir das vielleicht doch anders machen können.
Speaker 2Ja, die Fraktion Wir, wo wir nun zuweilen, auch dazu gehören, hatte ja quasi übers Wochenende einen Stellungnahmen Papier ausgearbeitet. Kann man auf der wir-mbl.de auch mal nachlesen. Wie so unsere Meinung dazu eigentlich ist, zu so einer Aussetzung, ja, da wir sagen, und hatten wir in der letzten Folge schon angeteasert, der Tisch ist reich gedeckt, die nächsten drei Jahre versprechen eigentlich viele Bauvorhaben erstmal. Warum sollte man a darauf verzichten, ja, schon mal klar, und B, warum gibt es kein angemessenes Berechnungsverfahren?
Speaker 1Größtes Diskussionsthema für die Verwaltung und auch für deren Rechtsberatung wird sein, dass in diesem ganzen Text von der Verwaltung da steht, Schule Kita Hot. Und wir beide sind der Meinung und der festen Überzeugung nach auch Recherchen, dass das nicht auf Schule Kita Hort zu begrenzen ist, sondern auch noch ausgeweitet werden kann. Und da gibt es aber Stimmen, die sagen, nein, das geht nicht. Wir sagen, das geht ja. Die Verwaltung will sich da jetzt gerade rechtlich mal beraten lassen und wir hoffen, dass in den nächsten Tagen dort diese Antwort von der Verwaltung kommt, die dann nämlich überprüfen, ob das von uns auch angesprochen hier auch im Podcast Spielplätze, Jugendclubs, also alles, was halt Folgekosten sind, da mit reinkommen.
Speaker 2Es muss eine Kausalität hergestellt werden können zu dem Bauvorhaben. Also nicht nur, was wir sagen, sondern es gibt ja Rechtsprechungen dazu. Das Landesministerium in Brandenburg hat ja dazu auch Ratgeber für Kommunen und Verwaltungen oder Städte und Verwaltungen gegeben, wie man sowas berechnen kann. Dazu gehören halt, wie du schon sagtest, nicht eine Schule Gitterhort, sondern es können auch infrastrukturelle Maßnahmen sein. Bushaltestellen, es können Maßnahmen sein wie Jugendclubs, Erweiterung, Sanierung, es können Sachen sein, wie auch in den Schulen für adäquate.
Speaker 1Man muss da Schulensachen. Man muss halt kreativ sein und auch mal an andere Dinge denken. Dennis hat ja gerade die Bushaltestellen angesprochen, wenn so ein neues Bauprojekt. Oftmals werden Bushaltestellen verschoben, angepasst, vielleicht werden sie größer gemacht oder ganze Buslinien kriegen einen neuen Haltepunkt. Das kann man da alles drauf machen. Man kann nochmal eine Beleuchtung in eine Bushaltestelle machen und obendrauf eine Solaranlage bauen dafür. Auch das wäre möglich. Ich musst dir mir übrigens mal später erzählen, wie du da immer auf diese solarbetriebenen Bushaltestellen kommst.
Speaker 2Das habe ich noch nie gesehen. Nö, gibt es aber. Es gibt ja welche, die beleuchtet sind. Ja. Und die werden ja auch mit Strom versorgt. Ja. Dann kannst du ja auch keinen Akku einbauen und vielleicht ja auch am tagsüber. Also komm, unmöglich ist sowas ja nun nicht. Also Fakt ist aber eins, es gibt viele Möglichkeiten und wir haben uns da wirklich intensiv mit beschäftigt. Und da gibt es wirklich auch interessante Gutachten, Rechtsprechung, pipapo. Wie gesagt, lest das alles mal nach. Ich persönlich sehe nicht ein, warum man hier den getisch, den gedeckten Tisch, nicht auch abkassieren sollte. In welcher Hütte? Ist ja erstmal eine andere Geschichte. Dass du 100% nicht ansetzen kannst, so wie es von der Verwaltung auch vorgeschlagen war oder berechnet war, mit diesen 34.400 Euro, ist auch klar. Muss man ja auch nicht. Aber dass man 50% davon abrechnet und dann wären wir nämlich so bei 11.000, 12.000 Euro, was ich auch durchaus realistisch finde. Und dann war ja das Thema so, dass die Verwaltung in den letzten acht, ungefähr acht Jahren auch nicht angehoben hätte.
Speaker 1Naja, also eigentlich wollte ich den Punkt gerade abschließen, aber dann fängt mir doch mal was ein, was ich noch gern sagen möchte. Und zwar, was jederzeit möglich ist für so eine richtig smarte Gemeinde, so eine, ach nee, nicht Gemeinde, so eine richtig smarte Verwaltung, die setzt sich an einen Verhandlungstisch und verhandelt. Und selbst wenn es rechtlich vielleicht bedenklich wäre oder nicht durchsetzbar wäre, besteht die Möglichkeit, an einem Verhandlungstisch mit zum Bauvorhabenträger so diesen städtebaulichen Vertrag zu machen und sich auf eine fixe Summe zu einigen. Und wenn beide damit einverstanden sind und unterschreiben das, dann muss man das auch nicht, wie es im Gesetz gefordert ist, nachrechnen und beweisen und den kausalitären Zusammenhang stellen, sondern man sagt dann, pass auf, klar, das steht auf der Kippe, aber pass auf, du willst hier bauen, wir wollen fertig werden damit. Wir legen jetzt hier 9500 Euro fest, schlag ein oder wir gehen einen anderen Weg. Naja, okay. Und das würde natürlich auch gehen.
Speaker 2Du hast den Punkt ja jetzt nochmal erweitert, also nochmal in den Ding. Ich hatte mir ja in dem Zusammenhang ein paar Beispiele auch angeguckt, na klar, so eine Beispiele wie München, Nürnberg und so weiter, können wir jetzt erstmal außen vor lassen, sind wir uns alle einig, da sind vielleicht andere Rahmenparameter auch da. Obwohl die Rahmenparameter dieselben sind, aber die Summen sind andere. Wenn wir hier von bis jetzt immer 7.000 Euro gesprochen haben und jetzt vielleicht bei 50, wie immer auf 12.000, 13.000 Euro kommen, dann sind wir immer noch relativ günstig dafür. Ich kenne Gemeinden und habe jetzt Gemeinden kennengelernt in der Recherche, die tatsächlich 30.000, 25 oder 30.000 Euro verlangen. Es gibt eine Gemeinde unweit von hier, die hat einen Bauträger eine ganze Kita bauen lassen und noch zusätzlich in die Topf einzahlen. Die haben nämlich sowas gemacht wie verhandelt. Die haben gesagt, pass auf, du willst hier und da das entwickeln, alles klar, kleine Baufeld oder etwas Größeres. Du baust uns dafür eine Kita hin und zahlst noch 150.000 Euro in die Gemeindekasse ein. War er einverstanden mit, abisierung. So wie du gerade sagst, ist fertig. Da muss man aber Eier haben. Da muss man auch hingehen können und sich an einen Verhandlungstisch setzen, wie du so schön gesagt hast. Und muss die Ding mal durchpümeln, wie ich so schön sage. Genauso ist das Thema ja mit der Heidekrautbahn. Kreuzungsvereinbarung ist ja auch so ein Punkt. Ist ja ähnlich wie ein steht im Bautiger Vertrag. Da muss man auch mal Eier haben, sich hinsetzt mit der NEB und sagen, passt mal, Freunde, ja, ja, okay, ihr könnt die durchfahren durch unsere Gemeinde. Aber wir bauen uns dafür Ditte oder wir wollen dafür bitte.
Speaker 1Genau, wenn die Heidekrautbahn kommt, sind für unsere Haltepunkte und den entsprechenden Vorhöfen, Vorplätzen, glaube ich, aktuell irgendwas irgendwie, sind das 5 Millionen, 6 Millionen, glaube ich, in einem Haushalt drin, irgendwo sein in dieser Summe. Na, warum denn nicht dann da Leute auch beteiligen lassen? Okay.
Speaker 2Naja, die Bauvorträger, die spekulieren ja auch damit. Die sagen, ah, guck mal, da kommt ja die Heidekrautbahn, die sind ja alle viel besser angebunden. Das heißt also, mein Grundstück, was ich jetzt hier mit 80 Einheiten, 40 Einheiten, 20 Einheiten entwickle, hätte ja vielleicht auch einen deutlich höheren Mehrwert für den Eigentümer später, wenn der ja verkehrsmäßig hier besser angebunden sind. Unjacht mal dessen, dass die Heidekrautbahn uns keine Verbesserung bringt. Aber damit spekulieren die ja. Und warum sollen sie mit dieser Spekulation nicht auch für bezahlen? Ja, das ist richtig. Und dann würde ich noch was sagen dazu. Ich weiß, ich bin da in diesem Thema wirklich jetzt sehr fokussiert. Du brennst auf alle Fälle. Ja, ja, ich brenne. Es ist tatsächlich so, dass es auch Gemeinden in Deutschland gibt, die sagen, alles klar, dein Profit is an diesem Bauprojekt, ich sag mal, 30% und 15% gibt es jetzt ab. Die lassen denen quasi nur die Hälfte des Profits übrig und kassieren als Stadt und Gemeinde die andere Hälfte. Auch das gibt's.
Speaker 1Ich möchte euch an dieser Stelle noch was anderes mit an die Hand geben. Und da
Flächennutzungsplan Prüfen Und Einwenden
Speaker 1seid ihr jetzt gefragt, bitte hört uns jetzt aufmerksam zu und bitte informiert auch eure Nachbarschaft, eure Freunde und Bekannte, die im Müllenbecker Land wohnen. Der Flächennutzungsplan, der Entwurf des neuen Flächennutzungsplans, wurde jetzt in den Ausschüssen besprochen. Und es ist ein Punkt, ganz intensiv im Infrastrukturausschuss besprochen worden. Und zwar, dass wenn Änderungen stattfinden, und dabei geht es jetzt jeden da draußen, der vielleicht eine große Wiese hinter seinem Grundstück noch hat. Oder vielleicht habt ihr irgendwo zwischen Sumt und Zülsdorf irgendwelche Wiesen. Oder ihr seid Zülsdorf und habt da noch irgendwo große Wiesen oder Flächen, die vielleicht bis jetzt immer Wald gewesen sind. Oder die waren bis jetzt immer Wiese. Der Fläche-Nutzungsplan wurde angepasst. Auch wenn es keine rechtliche Bindung hat, was da drin eingetragen wurde, gibt es da einige Änderungen, wo die gewünschte Nutzung umgeschrieben wurde. Und im Ausschuss selbst wurde dann aktiv angeschrieben, da ging es nämlich explizit um Bereiche um Zühlstoff herum. Hat ein Sachkundige Einwohner dann auch gefragt, naja, werden denn die Leute angeschrieben, dass jetzt hier im Flächennutzungsplan auch das umgeschrieben wird, also dass da was anderes ist? Nee. Wird ja ausgelegt.
Speaker 2Also guck mal, jetzt nochmal für die, die genauso wenig verstanden haben wie du, wie ich. Da ist was umgeschrieben, aber von was auf was?
Speaker 1Von Waldfläche auf Wiese auf Waldfläche. Und auf Fläche. Wie heißt das, wenn du Ausgleichsmaßnahmen bist? Kompensationen. Genau, die Flächen müssen speziell ausgeschrieben sein für Kompensationsmaßnahmen. Und das Mühlmecker-Land hat jetzt im Flächennutzungsplan einige Flächen sogar im Flächennutzungsplan aufgenommen, wo man das Ganze machen könnte. Unabhängig dessen, unabhängig davon, wem es dort gehört. Der Flächennutzungsplan gibt ja nur Empfehlungen für die Zukunft, was man da entwickeln könnte. Und wenn da zurzeit noch nichts ist, dann könnte man das ja daraus machen, unabhängig davon, wem es gehört. Und wenn da jemand was dagegen hat, dann muss er das selber sagen.
Speaker 2Wenn ich jetzt einen Grundschüttel habe, in Zülzip, eine schöne Wiese und dann wird umgeschrieben auf den Flächennutzungs. Dann könnte es in 10, 20, 30 Jahren sein, dass wenn man auf mich zukommt, sag mal, Dennis hier, deine Wiese ist nicht mehr. Du baust mir jetzt mal 20.000 Kiefern an.
Speaker 1Nein, das geht noch nicht. Das geht nicht. Das geht nicht, danke. Genau. In dem Flächennutzungsplan sind nur Empfehlungen drin. Keine rechtliche Bindung, keine Enteignung, es hat damit nichts zu tun, Bauland ist Bauland, nicht Bauland ist nicht Bauland, da kann man nichts dran ändern. Aber der Flächennutzungsplan gibt halt die Richtung vor, was man damit machen könnte, weil da das Potenzial dafür ist. Und auch wenn sich da viele Leute hinter verstecken, dass es ja keine rechtliche Bindung hat, was da drin steht, sollte doch jeder da mal reinschauen, um nachzugucken, ist denn das, was ich da besitze, immer noch das, was ich habe. Ja. Genau. Und leider ist das so, dass fand ich auch sehr traurig, ich meine, unsere Gemeinde ist nicht groß. Man weiß, wem das Ganze gehört. Man könnte sich auch anschreiben und sagen, hey, pass auf, einen Flächennutzungsplan, wir stellen uns da irgendwann in der Zukunft. Wir könnten uns vorstellen, dass das und das dort stattfindet. Für dich hat das keine Auswirkung, mach dir keine Sorgen. Wenn es jemals soweit kommen sollte, dann werden wir dich ansprechen, was damit halt alles verbunden ist, dass man es halt kauft, ein Kaufangebot macht und so weiter.
Speaker 2Na, ich kenne jetzt den ganzen Werdegang nicht des Flächennutzungsplans, ehrlicherweise ist das immer so ein Thema, wo ich mich gerne darum gewunden habe, weil die Leute, die im Bauausschuss sind oder in Infrastruktur damals waren, obwohl die der auch war, aber da war das Thema Flächennutzungsplan nicht auf den Tisch, übergeben habe. Aber du kannst eine Infoveranstaltung machen. Macht die meine in den einzelnen Ortsteilen dann nochmal dazu nicht?
Speaker 1Liebe Zülstoffer, falls ihr zuhört, die ehemaligen Gewerbeflächen, die es so gab, also da gab ja so die ein oder andere Einkaufsmöglichkeit auch mal in Zülstdorf, das ist mittlerweile nach Flächennutzungsplan, glaube ich, alles reines Wohngebiet geworden. Und auch für die ganzen Schildhoer da draußen, der alte Rewemarkt zum Beispiel, das ist mittlerweile im Flächennutzungsplan, ist das ja auch reines Wohngebiet geworden. Also kein Gewerbemischgebiet mehr. Achso, was dem nicht. Also immer noch Flächennutzungsplan heißt planerisch, das muss noch nicht tatsächlich für dieses Areal dort gelten. Aber man stellt sich das in Zukunft vor. Warum? Ja, die Auskunft war zum Beispiel für den Rewemarkt in Childo, da ging es damals um eine Spiothek. Ja, dieser Bullshit, ich kann den nicht mehr hören.
Speaker 2Da war irgendein Gerücht, dass irgendjemand gesagt hat und dann sind alle wie die Guppies, was machen wir jetzt? Wer sich aber mal damit beschäftigt mit dem Thema beschäftigt, da gibt es zufällig jemanden, der sich damit beschäftigt hat, ich jetzt nicht. Wenn du im Umkreis von 300 Metern eine Lottoannahmestelle hast, darfst du keine weitere Spilothek bauen. Was haben wir da bei Budinski? Lottoannahmestelle. Lottoannahmestelle. Und darauf haben sie nämlich Hoochie Wuchi als Wohngebiet gemacht, um das zu umgehen. Völ ja Quatsch. Wie dämlich muss man sein? Ehrlicherweise, wir haben dort eine, was war das, ne, nicht eine Werbe, sondern eine Mischfläche. Innerstädtische Gemischfläche. Bloß nicht in der Schlafschläge. Mischfläche, nicht Gemisch.
Speaker 1Bloß nicht in reine Wohnfläche verändern.
Speaker 2Ja, wir haben so viele Wohnflächen, die auch bebaut wurden schon. Was fehlt denn? Wir fehlten Ärztehaus, wir fehlten hier eine Drossbahn, Fressner, was alles, was man da hinbauen könnte. Jetzt schreibt man wieder eine Flächennutzungsbahn, Wohngebiet und ich kann dir sagen, natürlich werden denn die Eigentümer, die jetzt sind, was der eine ausländische Kapitalgesellschaft ist, irgendwann auf die, die kommen. Na, dann bauen wir doch mal da einen 15 Stadtwillen.
Speaker 1Dennis, da du ja Einwohner von Schildo bist, bist du genau jetzt der richtige, der jetzt machen, der jetzt gefragt ist, denn es heißt hier die öffentliche Beteiligung. Schaut doch da mal rein in dies Plan. Und wenn ihr auch keine Wiese habt, schaut doch trotzdem mal rein. Wie zum Beispiel ist eine ehemalige Gewerbefläche jetzt plötzlich eine Wohnfläche vielleicht, oder sind irgendwelche Straßen oder Wege oder Häuser falsch eingetragen, dann habt ihr jetzt die Chance oder natürlich dann erst, wenn die GV das Ganze beschließt, dann wird es ja erst ausgelegt, dort eure Einwendung zu machen. Und wir als Schildorer sollten unter anderem wegen diesem Rewemarkt etwas sagen. Und wenn ihr da etwas findet, macht das auch. Und das ist nicht kompliziert zu verstehen.
Speaker 2Also eine Landkarte mit Farben und.
Speaker 1Die Legende hat fünf Punkte ungefähr, wo dann die verschiedenen Gebiete so dann markiert sind. Und da guckt doch einfach mal nach eurer Straße und eurer Umgebung, wo ihr spazieren geht und gebt da euren Sinf dazu. Also ich würde sehr helfen.
Speaker 2Ich kann trotzdem an der Stelle nochmal sagen, was ich mir da vorstelle. Ich stelle mir einfach vor, so ein schönes zweieinhalbstöckige Gebäude, von mir aus drei, je nachdem, was da so hinkommt. Achso, auf die Stadt. Ein bisschen zurückversetzt. Vielleicht mit einer kleinen Tiefgarage, unten so ein Fressner und ein Drogeriemarkt, darüber ein paar Praxisräume und oder eine Seniorentagesstätte, wie auch immer. Vielleicht sogar ein kleines Fitnessstudio mit drin oder, ja, jetzt wenn wir mal übertreiben, ein Sauna und Spa, würde uns auch hinzuzugesicht stehen. Ob das als möglich ist, ist jetzt mal eine andere Geschichte. Sowas steht, vielleicht ein paar Werbeeinheiten, wo Büroflächen machen kannst, weil wir hatten es ja gesehen, such doch mal hier eine Bürofläche, mach dich doch mal hier in der Gemeinde selbstständig, wenn du nicht gerade aus deinem eigenen Keller herausarbeiten willst. Schwierig, weil du findest ja kaum Ladenflächen oder gut, Ladenflächen sind eh, aber auch Büro. Einfach mal, wo du zu dritt, zu viert, zu fünft sitzen kannst. Und das stelle ich mir da eigentlich Fibär vor und es würde viel besser sich dort auch integrieren. Weil wir haben ja da Budinskis, ist ja schon ein Gewerbe und so ein bisschen rüberziehen.
Speaker 1Die ganze Insel entschild oder sollte.
Speaker 2Parplatz ist ja schon da, den kannst du ein bisschen reduzieren, dafür machst du die Beudegröße. Ganz übertrieben wäre natürlich, wenn man sagt, okay, man macht da auch noch ein Schwimmbad mit drin. Naja, naja, dann Schwimmthema behoben. Meine Schwimmschule Richter hier in Huhn-Neunorf, das ist ja auch in so einem Gebäude integriert.
Speaker 1Also wer sich ein Schwimmbad, wer sich ein Thema würde ich gar nicht aufmachen, wer sich ein Schwimmbad leistet, der hat zu viel Kohle. Naja, nicht als Gemeindebetrieben. Ja, wer sonst?
Speaker 2Keine Ahnung. Das ist ja auch nur eine fiktive Idee, ne? Wo gibt es? Aber ein schöner Spa-Bereich mit Sauna-Club oder ein bisschen.
Speaker 1Ich glaube, es gibt nirgendwo eine einfache Schwimmhalle, die irgendwie von einem Privaten betrieben wird. Das kann es halt nicht so. Nur seid ihr doch nicht auf der Schwimmhalle rum.
Speaker 2Dann ist es halt ein Sparbereich, ein Sauna-Club, keine Ahnung. So ein bisschen was für die Menschen hier, für die Bürger. Damit wir nicht immer nach Borgsdorf gucken müssen, damit wir nicht immer nach Rundneuendorf gucken müssen, für die Tierfreunde, für ihre Fressnäpferei und so weiter. Du bist ja selber so ein Tierfreund. Guck dich schon wieder auf die Uhr, ich möchte jetzt auch mal ausschnittlich. Das bin ich, ja, ja, okay.
Baugebiet Mozartstraße Und Grundflächenzahl
Speaker 1Noch ein Punkt, Verlängerung der Mozartstraße, ein Baufeld, was in Schildo erschlossen wird. Ganz kritisch ist natürlich diese Grundflächenzahl. Das bedeutet also, ja, was bedeutet das eigentlich? Die liegt bei 0,4. Bedeutet, wie viel Prozent der Gesamtfläche darf bebaut werden, also versiegelt, glaube ich. Nee, bebaut oder versiegelt?
Speaker 2Nehmen wir mal bebaut. Das ist ja schon ein paar Busch, genau. Es ist ja, glaube ich, mehr oder gleich wie im Pfaffenwald. Ohne Zahl her. Ähnlich.
Speaker 1Ähnlich. Es geht um, warum diese Zahl so gewählt wurde oder warum das auch dort so angesetzt ist, ist halt, würde man die Zahl erhöhen, sind die Grundstücke größer. Und bei den Baukosten geht man davon aus, dass es halt verträglicher ist für Leute, diese Kosten zu investieren, wenn das halt, wenn die Grundstücke kleiner sind und ein bisschen enger bebaut sind. Und wenn du die Zahl halt veränderst, dann werden Grundflächen grundsätzlich, werden die Grundstücke größer, dann das Kaufen wird wiederum teurer. Und man will halt kaufbare Grundflächen anbieten können. Das ist so ein bisschen so auch der Erklärung dessen.
Speaker 2Genau, das ist deine Erklärung für die Sache. Ich sage, man möchte einfach mehr Profit beim Grundstücksverkauf rausholen, mehr Grundstücke haben, die zu höheren Preisen, weil kleinere Grundstücke lassen sich doch teurer verkaufen als große Grundstücke. Pro Quadratmeter zumindest. So sehe ich das. Und ich glaube, dass das eher in diese Richtung geht. Aber ist wie es. Können wir ja nicht entscheiden. 0,4 finde ich scheinen schon knappig. Ist so Pfaffenwaldstandard, würde ich sagen. Stimmt, stimmt. Muss man wollen, ich will es nicht. Ja, ja, ich will, ich. Also was auf jeden Fall noch ein Thema ist dort vor Ort, du willst es. Also es ist dann eine Riesenrench. Ja, ja, mit mir ich lasse das gerne zu. Ja, ich lasse es zu, aber ich will sowohl nicht wohnen. Ich habe jetzt nie gesagt, mir ist es doch egal, wenn die dazu wohnen. Jeder hat ja so sein, ne, und ohne Frage, aber ich will so nicht wohnen. Aber worum geht es denn noch? Die haben halt auch noch so ein bisschen das Thema mit dem Niederschlagswasserentsorgung. Da gibt es noch ungeklärte Sachen, die noch ein bisschen geklärt werden müssen. Also so ganz ist das Bauvorhaben noch nicht in Sackotüten. Da muss noch ein bisschen nachjustiert werden.
Speaker 1Genau. Und es stehen ja auch noch keine Gebäude fest, wie sie aussehen, wie die Aufstellung dort ist. Man weiß, nur zwei Vollgeschosse wird es werden und halt diese grünen Grundflächenzahlen.
Speaker 2Nehmen wir mal an, es wird so ein Schildöger Gärtten-Ding sein, was da entsteht, ob jetzt, obwohl die Schildöger Gärtengebüg nicht nur 0,4 haben, sondern ein bisschen mehr oder ein bisschen mehr Freifläche noch, wird man sehen.
Speaker 1Aber so in die Richtung wird es gehen. Okay. So, das war jetzt der Ausblick oder der Einblick in den Bau- und Umweltausschuss sowie den Infrastrukturausschuss. Und dann hatten wir natürlich noch den Sozialausschuss. Da
Graffiti-Projekt Für Jugendliche Sucht Fläche
Speaker 1war ich als Einwohner von Schildo einmal da gewesen, denn ich habe mich in der Einwohnerfragestunde an die Ausschlussmitglieder gewandt. Denn aus dem Ortsbeirat Schildo wollte ich eigentlich gern so ein kleines soziales Projekt mit so ein bisschen Graffiti-Kunstwerk vor dem Bürgersaal, da ist nämlich ein Parkplatz und eine total zugeschmierte Mauer. Da habe ich mir gedacht, Mensch, lass uns doch ein bisschen Geld beiseite packen, Kinder und Jugendliche aus Schule, Kita, Hort, wo auch immer herholen und dann können die da ein bisschen was bemalen, machen das Ganze als Workshop und am Ende geht nochmal ein Profi drüber und malt das nochmal richtig. Man gibt so als Vorgabe so ein bisschen versucht, in einem Bild alle vier Ortsteile zusammenzubringen, mit irgendwelchen Punkten. Die Vorgabe kann man ja im verschiedensten Formen machen. Wichtig bei Kindern und Jugendlichen ist halt, die brauchen viel Freiheit, weil da eine richtige Vorgabe zu machen, das wird auch nicht so richtig funktionieren. Aber im Rahmen des Hortneubaus werden beide Mauernteile komplett abgerissen. Und klar, da gibt es jetzt den Gedanken, na, das hält doch sowieso bloß sechs Monate, weil dann ist sie wieder überschmiert. Und deswegen könnte man das ja tatsächlich da auch machen, weil so schnell wird es aufmachen. Aber es könnte ja trotzdem sein, dass es ein bisschen länger hält und deswegen habe ich dann alle Ausschussmitglieder darum gebeten, denkt doch mal drüber nach, wo es gibt bei uns Flächen in der Gemeinde, wo man das umsetzen kann und dann teilt mir das doch mal mit. Und dann wenden wir uns an die Verwaltung, dass wir das da machen können, weil im Hintergrund warten nämlich bereits Graffiti-Künstler, Streetworker aus Hohenneuendorf, der Koordinator des DRK für unsere Jugendclubs, alle sind schon informiert, alle haben Bock darauf, wir brauchen jetzt nur noch eine Fläche. Okay, gebt ihr dir.
Speaker 2Weil ich richtig cool finden würde. Ja. Weil wir dort eh einen Neubau auch erwarten werden, in na ferner Zukunft. Wenn wir am Rathaus eine Wand, und zwar die zum Altbau hin zeigt, diese relativ, naja, hässlichen Putzwände, es sind ja nun mal nur Putzwände, wenn man am Rathaus dort eine Wand schön in einem geilen Graffiti bearbeitet. Warum nicht? Gib dem Ganzen ein bisschen Farbe. Also nicht das Altbaugebäude vorne, sondern den dahinter liegende Neubau, da eine Giebelwand, ob die zum Feld oder sogar die zum Altbau hin. Und die schön, muss man halt in die Rüst stellen. Das wäre doch ein schönes Projekt, wo ich sagen würde, da könnte doch auch so ein Diplometer Sozialarbeiter. Dennis Interesse dran haben. Ich nehme das jetzt unten auf. Bringt auch ein bisschen Pepp in diese relativ triste Betonlandschaft da. Rein. Ich schreibe mir das jetzt auf. Denn es ist ein Vorschlag, genau. Vorschlag, Rathauswand, bunt und interessant zu gestalten. Müsste doch den Kern einiger Leute treffen.
Speaker 1Dennis sagt Rathaus, okay. Naja, alle bin ich gespannt. Da bin ich auch mal gespannt. Frag mal an. Okay, gut. Ja, das war es soweit erstmal von mir. Und dann können wir gerne zu den Inhalten, die im Sozialausschuss gesprochen wurden oder besprochen
Schule Zwischen Kreidetafel, WLAN Und Boards
Speaker 1wurden. Nach langer Kritik und langen Hinweisen gibt es da jetzt irgendwie was Positives, was endlich mal in den Haushalt aufgenommen wurde für das Jahr 2026. Und hier steht was von Kreidetafeln.
Speaker 2Halleluja, seid ihr. Meine Tochter geht jetzt von der Schule runter in die große. Also seitdem sie auf der Schule war und schon davor. Fakt ist, wir haben immer noch in dem Großteil oder mindestens die Hälfte der Räume Kreidetafeln. Statt heutzutage ist ja so Active Boards. Der Lehrer sitzt so an so einem Computer und kann dann aber was draufschalten, kann aber auch direkt dann mit irgendwelchen Stiften, was weiß ich, da rumhantieren, kann Inhalte, Medieninhalte reinblenden und so weiter. Gibt es bei der Hälfte nicht, da ist Kreidetafel. Nun muss ich sagen, okay, Kreidetafel hat ja auch über 80 Jahre oder länger vielen Leuten beim Lernen geholfen. Vorteil ist natürlich da, man schreibt ab von der Hand in den Verstand, würde jetzt eine gute Freundin sagen. Hat auch alle seine Vor- und Nachteile, aber ist halt nicht mehr so zeitgemäß.
Speaker 1Ich vergleiche das immer gerne so, die Kreidetafel hat ja immer noch sein gutes Recht, damit man Notizen und schriftlich irgendwas aufschreiben kann. Naja. Diese Multimedia-Boards, wie heißen sie? Active Boards. Active Board, Whiteboards. Wir lösen halt den Overhead-Projektor ab. Damit man nicht mehr diese Folie da abziehen musste und dann mit seinen Folienstifter Markierung drauf machen muss und die Lehrenden dann das Ding abwischen und im nächsten Unterricht, du hast dann schon gesehen, wie alt diese Folie ist.
Speaker 2Naja, du kannst so verschiedene viel mehr machen. Du kannst da, glaube ich, auch Medieninhalte streamen und so weiter. Also ist nicht nur ein Überkopfprojekt, du hast ja noch mehr. Aber eine Kreidetafel hat auch das Gute, du kannst Leute zum Kreideholen schicken oder zum Schwamm auswaschen, die du halt mal loswerden willst.
Speaker 1Und du konntest als Schüler auch mit einer halben Zitrone die Kreidetafel vorher einschmieren. Ich dachte, das ist auch so tricken. Ja, dann hält die Kreide nicht mehr durch.
Speaker 2Na und wir haben ja früher ein Gurkenrennen gemacht immer. Gurken ranschmissen oder Leberwurstbrot, dann sieht es runterherrutscht. Haben wir auch bei McDonalds gemacht. Und dann Schnell zugeholt und dann schnell zuklappen und die Stuhlklappen. Und die Gewürzgurken an die Scheibe schmissen. Und welche Gurke als erste Uhr gemacht hat, der muss die nächste Runde bezahlen. Okay, wollen wir nicht ausschweifen, Fakt ist Glauben.
Speaker 1Aber da draußen ein Lehrer oder Lehrerin ist, die Dennis damals mal hatte. Gerne herkommens, das Gespräch möchte ich gerne hören.
Speaker 2Ja, den McDonalds gibt es ja mittlerweile nicht mehr, weil hier oben an der schwarzen Brücke. Kennen ja wahrscheinlich die meisten nicht. Also Fakt ist aber eins, sie zeigt ja nur symbolisch, wie der Stand der Dinge ist, auch in den Schulen teilweise, weil wir ja ein Thema hatten, Investitionsfolgekosten. Äh, da. Dann ist es ja so, wir haben ja kein flächendeckendes WLAN in der Schule. Die wollen ja zum Beispiel auch gerne mal den Kindern irgendwie was zeigen. Wir haben ja teilweise auch so einen Notebook-Wagen, da mit 40 Notebooks drauf. Aber ohne WLAN ist es ja auch nicht so schön. Dann gibt es einen Computerraum oben, wo 20, ich sage jetzt mal 20, 16, nur 18 Kinder sitzen können. Ist aber meistens so, dass nur die Hälfte der Computer richtig funktioniert, weil dann das Internet sonst abkackt und zusammenbricht. Und solange wir solche Umstände haben, brauchen wir uns nicht über die Abschaffung von Investitionenfolgekosten. Wo ich aber jetzt trotzdem schön sagen muss, okay, ich bin stolz und freue mich darauf, dass wir jetzt 2027 das Jahr der Erleuchtung haben und endlich die Active Boards flächendeckend eingeführt werden, laut Versprechen von Herrn Mörike. Ich würde fast für eine kleine Schweigeminute plaisieren nochmal. Das würde jetzt hier den Rahmen sprengen. Gut. Ja. So, machen wir weiter. Ja, du weißt, jetzt regt mich auf so was, weil ich kenne und selber betroffen. Ja. Kenterplatz trifft Kunst. Wer ist der Kenterplatz? Was ist die Kunst? Die Kunst ist auf dem Kenterplatz. Und zwar der Kenterplatz, manche kennen es in Sumt, wenn man da runterfährt, zu Seestraße heißt es, glaube ich, da Richtung Angelstelle, da ist ein Spielplatz. Das ist der sogenannte Kenterplatz. Und da ist ein Graffiti-Aufruf. Da wird sicherlich irgendwas mit Graffiti bekünstelt werden. Und ja, Franziska Sander sucht halt dort Wände im Ort, die einen Graffiti-Make-Over verdienen, so hat sie benannt. Ja, und da ist dann quasi ein Aufruf.
Speaker 1Die Gemeinde wird ja richtig bunt. Ja. Rathaus, Sumt, Töter vielleicht. Schönflies. Was mit Ohr nicht so. Na, was haben die denn da?
Speaker 2Was haben wir?
Speaker 1Kirschenmauer. Nee, nee, nee, das kommt nicht gut an. Das kommt nicht an. Ja, und dann hat sich der interkommunale Mobilitätsmanager, der ja nach Jahren und endlich von Hohenneundorf eingestellt wurde.
Mobilitätsmanager Und Knappes Geld
Speaker 1Die Kosten für den teilen sich die vier Nordbandgemeinden. Und er hat so ein bisschen sich selbst vorgestellt. Er heißt Herr Althausen. Und ja, hat mal so ein bisschen erzählt über seinen Beruf, was er jetzt oder seine Aufgabe, die er so jetzt da ausführt. Und ich bin gespannt, was da so am Ende wirklich bei rauskommt. Also die Idee und das Konzept finde ich super. Aber da muss natürlich auch was passieren.
Speaker 2Naja, interessanterweise hat der ganze Bewerbungs- und Einstellungsprozess länger gedauert, als wie er eigentlich da ist, weil er ist ja nur für zwei Jahre da. Wir haben jetzt aber, glaube ich, über zwei Jahre erwartet, bis er da ist. Was ja schon irgendwie ein Hohn an sich ist, wofür es erstmal keiner kann, weil wenn es die Leute auf dem Markt nicht so gibt oder wie auch immer. Aber er hat natürlich auch gleich betont, naja, dass er jetzt eigentlich so ein bisschen eher so ein Manager für Erwartungen ist, ein Erwartungsmanagement betreibt, weil die finanziellen Mittel zur Umsetzung von Themen aus dem interkommunalen Verkehrskonzept halt fehlen. Kann er jetzt aktuell nur mit den Erwartungen, was so gefordert ist und so weiter jonglieren und hantieren, aber so richtig umsetzen, aktiv oder begleiten dabei eher nicht.
Speaker 1Ja, mal gucken, ich hoffe, dass er natürlich noch ein bisschen mehr macht, so wie zum Beispiel aktuelle Bauvorhaben betreuen oder begleitend kontrollieren, ob da wenigstens dann bei neuen Sachen das interkommunale Verkehrskonzept so gut wie möglich angewandt wird.
Speaker 2Es wird sicherlich Themen so geben, aber das, was man sich möglicherweise als Gesamtblock so erhofft hat, was jetzt damit so angeschoben wird, bevor wir in diese finanzielle Pleitewelle oder finanzielle Notwelle kam, nennen wir sie mal Notlage kam oder Schieflage, wie man so schön sagt, waren doch eher andere als jetzt am Ende den Vorgeschichten.
Speaker 1Ja,
Jugend Trainiert Für Olympia Gerettet
Speaker 1und der letzte Punkt, den wir hier drauf zu stehen haben, hatte Dennis in unserer letzten Episode auch schon angesprochen, dass unsere Gemeinde einspringt mit 4400 Euro, wo der Landkreis nämlich die Mittel gesperrt hat, Jugend trainiert für Olympia. Und sehr schön, dass es jetzt einmalig funktioniert. Natürlich muss da langfristig auch drauf geschaut werden. Dass es ja auch noch funktioniert.
Speaker 2Das wäre natürlich schade, wenn solche Sachen denn hinten runterfallen. Aber gut, hoffen wir mal, dass die Schieflage sich im Landkreis wieder in einer Normallage befindet irgendwann. Wir werden sehen.
Speaker 1Du hast vor zwei, drei Episoden mal gesagt, Geld ist genug da. Es geht nur darauf, wie man es verteilt. Außerdem kannst du Geld neu machen. Dies und weitere Themen, liebe Leute. In der nächsten Episode von Lokalgefläche herzlichen Dank fürs Zuschauen.
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